Archiv für Juni, 2006

Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

Russ Olson hat auf JavaLobby.com einen sehr hilfreichen und interessanten Artikel über das Thema “Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know” verfasst. Er geht dort auf einige Unterschiede und Eigenheiten zwischen Windows und Unix bei der Verwendung der Multi-Plattform-Programmiersprache Java ein.

Sehr lesenswert für Java-Entwickler, die sich auch auf der Unix-Schiene zuhause fühlen wollen.

Link: Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

AutoHotkey: Windows-Aufgaben automatisieren

Heute habe ich mal wieder ein interessantes Tool gefunden:

AutoHotKey – Ein Tool zum Automatisieren und Steuern von nervigen und sich immer wieder wiederholenden Aufgaben.

AutoHotKey

AutoHotkey ist eine einfache, aber dennoch mächtige Hotkey-Scriptsprache für Windows mit eingebautem Makro-Editor “AutoScriptWriter”. Mit AutoHotKey kann man Arbeitsschritte entweder aufzeichnen und später auf beliebige Tastaturkürzel hin ausführen lassen, oder komplexe Aufgaben als Skripts installieren, die dann auch jederzeit zur Verfügung stehen.

Außerdem bietet das Programm eine Texterkennung, die Tastenkürzel zu Wörtern vervollständigen kann (Auto-Vervollständigung). Somit wird z.B aus “mfg” das nett gemeinte “Mit freundlichen Grüßen”, usw.

Die Dokumentation für das Open-Source-Programm ist sehr umfassend für eine Freeware – es gibt dazu auch ein deutschsprachiges Wiki und eine umfangreiche Sammlungen fertiger AutoHotkey-Skripte auf der Herstellerseite.

Sehr mächtig das Tool, alle Feinheiten habe auch ich noch nicht durchstiegen. ;-)

Links:
AutoHotKey -Homepage
Tipps zu Autohotkey – systemweit Autotexte und Makros nutzen

Office öffnet sich für andere Formate

Dank der XML-Fähigkeit von Office 2003 lassen sich in Microsoft Word 2003 und Microsoft Excel 2003 künftig auch formatfremde Daten und Web-Inhalte einbinden.

Auf TechNet Online erklärt der Autor Oliver Ibelshäuser, als Gastbeitrag der Computer-Zeitschrift PC Professionell, die Technologie und deren Nutzen.

http://www.microsoft.com/germany/technet/datenbank/articles/600141.mspx

Java DB in der Java Standard Edition 6

Wie heute bekannt wurde, wird in der neuen Java Platform, Standard Edition (Java SE) 6 eine vollständige Datenbank enthalten sein.

Machbar wurde dies, durch die Firma IBM, die im Sommer 2004 durch die Schenkung von über 500.000 Zeilen Code seines Datenbank-Management-Systems Cloudscape an die Apache Software Foundation, das Projekt Apache Derby ins Leben gerufen hat. Dabei zielt Derby vor allem auf Anwendungen ab, die kein großes Enterprise-Datenbank-System benötigen, wie z.B. kleinere StandAlone-Lösungen und kleine Webseiten.

Die Java DB ist Suns Variante von Apache Derby, einer komplett in Java geschriebenen Datenbank, die nur 2 MByte Speicher benötigt und komplett ohne Administration eingesetzt werden kann. Damit enthält die nächste Version des JDK (Java Standard Edition 6) eine freie, in Java geschriebene Datenbank.

Ich finde diese Entwicklung der mitgelieferten Datenbank echt gelungen, da man bei jeder auch noch so kleinen Anwendung irgendwelche Daten (z.B. Konfigurationsdateien, usw.) abzuspeichern, oder zumindest zwischenzuspeichern hat, und man somit nicht die Daten im Filesystem (XML-Dateien) oder in großen Datenbanken wie Oracle und Konsorten ablegen muss. Ich denke man wird hierdurch auch flexibler und portabler beim Deployment der Anwendungen, da die Datenbank immer schon mitgeliefert wird, inkl. Konfiguration der Anwendung.

Natürlich haben auch alle großen Enterprise-Datenbankmanagement-Systeme weiterhin ihre Existenzberechtigung und ich sehe diese neue Entwicklung auch nicht als große Konkurrenz für die am Markt präsenten Datenbankmanagement-Systeme wie Oracle, SQL Server und DB2. Ich sehe die Anwendung der JavaDB, eher als Desktop-Datenbank für kleinere Anwendungen und Tools.

Einen sehr guten Artikel zum Thema JavaDB mit Beispielanwendung findet Ihr unter:
Sun Developer Network – Using Java DB in Desktop Applications

Quelle: Golem.de – Mustang kommt mit Java DB

Java SE 6 highlights

Highlights in the new Java SE 6:

New Security features and enhancements:

– Native platform GSS/Kerberos integration
– New Smart Card I/O API
– Java Authentication and Authorization Service (JAAS) login module that employs LDAP authentication

Integrated Web Services:

– New API for XML digital signature services for secure web services
– New Client and Core Java Architecture for XML-Web Services (JAX-WS) 2.0 APIs
– New support for Java Architecture for XML Binding (JAXB) 2.0

Enhanced Management & Serviceability:

– Improved JMX Monitoring API
– Runtime Support for dTrace (Solaris 10 and future Solaris OS releases only)
– New custom deployment facilities

Increased Developer Productivity:

– Improved memory usage analysis and leak detection
– Significant library improvements
– Improvements to the Java Platform Debug Architecture (JPDA) & JVM Tool Interface

Improved User Experience:

– Look and feel updates to better match underlying platforms
– Improved desktop performance and integration
– Enhanced internationalization support

Quelle: Java Platform, Standard Edition (Java SE) 6

Business Intelligence mit Open Source

Einen sehr interessanten Artikel, über “Business Intelligence mit Open Source” gibt es zur Zeit auf heiseOpen zu lesen. Dort werden einige OpenSource-BI-Tools vorgestellt, denn Open-Source-Lösungen sind auch im Bereich Business Intelligence auf dem Vormarsch.

Unter dem Begriff BI werden Techniken wie Datawarehousing, Datamining, Analyse und Reporting zusammengefasst, mit denen Unternehmen versuchen, ihre Geschäftsabläufe und Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Partnern zu optimieren.

Da diese Erkenntnisse für das Unternehmen sehr wertvoll sind und sich Unternehmen diese Erkenntnisse einiges kosten lassen, ist dies eine lukrative Einnahmequelle für viele Software-Firmen. Nun kommen allerdings auch hier immer mehr OpenSource-Produkte auf den Markt, die man nicht unterschätzen sollte und die man sich mal anschauen sollte.

Folgende BI-Tools werden im einzelnen besprochen:
- Die ETL-Tools: Kettle, CloverETL und Enhydra Octopus.
- Die Reporting-Bibliotheken JasperReports und JFreeReports.
- Bizgres – Eine für Datawarehouse-Umgebungen optimierte Version von PostgreSQL.
- OLAP-Server Mondrian für das DataMining der Daten.

Eine aus viele Einzellösungen zusammengesetzte BusinessIntelligence-Suite ist die sehr leistungsfähige Pentaho BI Suite. Sie umfasst ETL-, Analyse-, Reporting- und Workflow-Komponenten und bringt die Projekte Mondrian, Kettle, die Reporting-Bibliothek JFreeReport und das Pentaho Dashboard unter einen Hut.

Hier noch ein Hinweis für weitere Informationen zum Thema ETL-Tools:
Eine recht umfangreiche Übersicht für weitere freie, Java-basierte ETL-Tools findet Ihr im Manageability-Weblog.

Weitere Fakten und den ausführlichen Artikel findet Ihr bei heise Open.

Quelle: heise Open – Business Intelligence mit Open Source

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