Archiv für Juni, 2006

Serviceorientierte Architekturen – SOA-Inforesourcen

Ich denke auch, dass der SOA-Ansatz immer wichtiger für Unternehmen wird und service-orientierte Architekturen, die strategisch richtige Entscheidung für zahlreiche Unternehmen für die nächsten Jahre sind. Aktuelle wie zukünftige Geschäftsmodelle und -prozesse lassen sich auf SOA-Basis leicht, schnell und flexibel abbilden und realisieren. Unabhängig von bestimmten Plattformen oder Anwendungen, die bereits im Unternehmen vorhanden sind.

Weitere Infos findet Ihr auf der IBM developerWorks – SOA and Web services-Seite und auf der SOA-LinkFarm vom IT-Blog. Diese Informationsquelle nutze ich auch immer regelmässig, zur Information und Weiterbildung zum Thema Service-Orientierter Architekturen (SOA).

Morgens, halb zehn Uhr in Deutschland – Zeit für ein Knoppix

Das neue Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit.

Das auf der CeBIT 2006 bereits als Preview vorgestellte Knoppix 5 Release ist nun mit neuem Kernel und udev in Version 5.0.1 veröffentlicht worden. Mit etlichen (wenn meist auch nur mit kleineren) Bugfixes, ist die aktualisierte Version 5.0.1 nun auf den öffentlichen Mirrors, sowie demnächst in der Ausgabe 07/2006 der Zeitschrift PC-Welt auf DVD erhältlich. Parallel zur DVD wird auf den Mirrors auch wieder eine CD-Version mit einem etwas reduzierteren Inhalt (“Best of Desktop Applications”) angeboten.

Knoppix 5.0

In der Version 5.0.1 bringt Knoppix als Kernel den Linux-Kernel 2.6.17 mit (allerdings noch als Release Candidate). Als Desktop kommt bei Knoppix 5.01 die aktuelle KDE 3.5.2 als auch die aktuelle GNOME 2.12-Desktopumgebung zum Einsatz. Als Office-Umgebung, wird, wie zu erwarten, die aktuelle OpenOffice-Version 2.0.2 verwendet.

Laut Golem.de bietet der neue Knoppix-Installer nun auch eine Update-Funktion, welche eine älteren Knoppix-Installation auf die aktuelle 5.01 Version aktualisieren kann.

Was ist eigentlich KNOPPIX ?
KNOPPIX ist eine komplett von CD oder DVD lauffähige Zusammenstellung von Linux-Software auf GNU-Basis mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele aktuelle Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als produktives Linux Desktop-System, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein (über 8 GB auf der DVD “Maxi” Edition).

Fazit:
Version 5.01 ist ein Pflicht-Update für alle Anwender, die Knoppix bereits einsetzen. Das Live-Linux gehört in alle PC-Werkzeugkasten von fortgeschrittenen Anwendern und Administratoren.

Tutorial:
Wer sich etwas mehr mit Knoppix beschäftigen will, dem sei das Knoppix kompakt – Tutorial bei Galileo Computing empfohlen. Dieses basiert auf dem Tutorial “Knowing Knoppix” von Phil Jones und wurde von Rainer Hattenhauer, selbst Knoppix-Experte und Autor des Buches “Linux-Livesysteme”, ins deutsche übersetzt und erweitert. Hier findet ihr einen kostenlosen Einstieg in die KNOPPIX-Welt.

Siehe auch meinen Beitrag: Neue Knoppix Live-DVD erschienen

Quelle:
Knoppix.org-Website
Golem.de – Artikel Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit

German Coast Guard

Manchmal ist etwas Englisch dann doch von Vorteil.

Because we are thinking ;-)

Improve your english, sunny boy !!!

Ubuntu 6.06 LTS Dapper Drake ist da

Nun ist es nach langem Warten nun soweit.

Ubuntu hat heute seinen “Eleganten Erpel” (Dapper Drake) veröffentlicht.

Ubuntu 6.06, eine Debian basierende Linux-Distribution, setzt in der aktuellen Version auf den Linux-Kernel 2.6.15.6, der auch Treiber enthält, die im offiziellen Kernel fehlen. Auch proprietäre Treiber wie für Nvidia-Grafikkarten bietet Ubuntu in Ihrer Distribution mit an.

Als Desktop-Oberfläche kommt in Ubuntu weiterhin GNOME zum Einsatz, das in Version 2.14.1 enthalten ist. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in einer neuer Version veröffentlicht. Kubuntu setzt zwar auf dieselben Basispakete, nutzt jedoch KDE 3.5.2 als grafische Benutzeroberfläche.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen in der neuen Ubuntu-Version sind ein verkürzter Startprozess und somit eine schnellere Einsatzbereitschaft, ein verlängerter Support (LTS-Long Term Support) und eine bessere Hardwareerkennung.

Desweiteren bietet Ubuntu mit Dapper Drake auch eine sehr leistungsfähige Distribution für den Server-Einsatz. Ubuntu 6.06 bietet auf der Serverseite eine vorgefertige LAMP-Installation, sowei eine bessere Unterstützung von Clustern und Storage-Area-Netzwerken (SAN).

Während man sich bisher die Dokumentation zur Installation und Konfiguration von Server-Diensten unter Ubuntu eher zusammensuchen mußte und ersatzweise auf die Debian-Handbücher zurückgreifen mußte, liegt nun eine erste Version des Ubuntu Server Guide vor. In dieser Dokumentation kommen viele Linux-Serverdienste zur Sprache. Angefangen beim Apache-Webserver, über DHCP und DNS (Bind), dem Mail Transfer Agent Postfix, bis zu Samba, mit dem Datei- und Druckdienste in einem Netzwerk freigegeben werden können, wird die Konfiguration der Serverdienste umfangreich beschrieben.

Hier findet Ihr weitere Infos:
Ubuntu 6.06 LTS-Website
UbuntuUsers.de – deutsches Portal für Ubuntu Linux
Deutsches Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum
Ubuntu Server Guide

Quellen:
Golem.de – Dapper Drake: Ubuntu 6.06 ist da
Tuxpost Blog – Ubuntu Server Guide

Serviceorientierte Architekturen- SOA-Grundlagen

Viele Unternehmen beginnen zurzeit damit, ihre IT-Landschaft auf serviceorientierte Architekturen (SOAs) umzustellen. Der Hauptnutzen einer serviceorientierte Architektur (SOA) liegt in einer deutlich höheren Flexibilität und Produktivität der IT. Darüber hinaus steigen die Wiederverwendungsmöglichkeiten solcher Dienste (Services) in den unterschiedlichsten Anwendungskontexten. Neue Dienste und Produkte können so schneller eingeführt und existierende Dienste schneller an die neuen Anforderungen angepasst werden.

Diese Thematik wird denke ich für die Unternehmen immer wichtiger und somit beschäftige auch ich mich zur Zeit mit der Thematik serviceorientierter Architekturen.

Hier mal eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten SOA-Grundlagen:

Der Begriff Serviceorientierte Architektur (SOA) oder englisch Service Oriented Architecture, auch diensteorientierte Architektur, ist ein Managementkonzept für die Umsetzung von Geschäftsprozessen. Erst in zweiter Linie setzt SOA ein Systemarchitektur-Konzept voraus:

Das Managementkonzept strebt eine an den gewünschten Geschäftsprozessen ausgerichtete IT-Infrastruktur an, die schnell auf veränderte Anforderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann.

Das Systemarchitektur-Konzept sieht die Bereitstellung fachlich-orientierter Dienste und Funktionalitäten in Form von Services vor.

Ein Service sei in diesem Kontext als eine Funktionalität definiert, die über eine standardisierte Schnittstelle in Anspruch genommen werden kann.

Komplexe Geschäftsprozesse lassen sich durch Aneinanderreihung von Service-Aufrufen („Komposition von Services“) realisieren. Die Programmlogik ist nicht in einem einzigen Programm zu finden, sondern verteilt über mehrere unabhängige Dienste.

Oft werden für SOAs Web Services auf Basis der wenigen bestehenden Standards wie SOAP, WSDL und UDDI eingesetzt, doch kann eine SOA prinzipiell auf jeder dienstbasierten Technologie wie zum Beispiel CORBA, DCOM oder Enterprise Java Beans (EJB) aufgebaut werden. Da Services in unterschiedlichen Programmiersprachen und auf unterschiedlichen Systemplattformen realisiert werden können, wird eine SOA häufig auch zur Anwendungsintegration genutzt.

Ein weiteres wesentliches Ziel einer SOA ist die Kapselung von persistenten Daten durch Dienste, die exklusives Lese- und Schreibrecht auf „ihre“ Daten besitzen. Die hierdurch erzielte Modularität führt zu geringen Redundanzen und einer höheren Flexibilität der IT-Systeme, was häufig zu niedrigeren Betriebskosten führt.

Das Primärziel einer serviceorientierten Architektur im Unternehmen ist es, die historisch gewachsene, heterogene Systemlandschaft effizient an Änderungen im Geschäftsprozess anpassen zu können. Weitere sekundäre Ziele sind spätere Kostenvorteile durch schnellere Optimierung, schnellere Reaktion auf Herausforderungen und mittelfristig auch Einsparungen im Budget der IT-Abteilung.

Quelle: Wikipedia-Serviceorientierte Architektur

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