Archiv für Juli, 2006

Oracle 10g auf Linux zuverlässig laufen lassen

Wer auf eine ausgereifte und ausgetestets Linux-Plattform im Unternehmen setzen will, oder auch muß, dem seien die Oracle Validated Configurations empfohlen,hier findet man als DBA, von Oracle erstellte, als Best-Practice-Dokumente benannte, Dokumente mit ausgewählten und ausgetesteten Hardware- und Softwarekombinationen unter denen die Oracle-Software auf der Linux-Plattform zuverlässig läuft. Die Oracle Validated Configurations basieren im Moment auf der aktuellen Oracle Database 10g Release 2 (10.2.0.2)-Datenbank und wird bei Erscheinen eines neuen Releases nach oben erweitert. Für ältere Versionen wie Oracle9i oder Oracle Database 10g Release 1 ist es nicht vorgesehen, dass für diese auch Oracle Validated Configurations erstellt werden.

Diese Konfigurationen sind allerdings, dann nicht mehr so günstig, wie sich das so mancher im Linux-Lager vorstellt. Denn alle Konfigurationen basieren auf Enterprise-Linux-Systemen (RHEL 4 AS/ES Update 3 und SLES 9 Service Pack 2) und auch die Server sind Produkte, namhafter Hardware-Hersteller. Einer der Hauptgründe trotzdem eine dieser Konfigurationen zu wählen ist die in vielen Firmen benötigte Supportmöglichkeit seitens Oracle im Fehler- und Problemfall. Deshalb werden viele Firmen auf eine dieser Oracle Validated Configurations zurückgreifen.

Wer sich dies nicht leisten kann und im LowCost-Linux-Sektor einen Oracle-Datenbankserver auf Linux installieren will, ist trotzdem nicht aufgeschmissen, denn auch mit einem kleineren Budget lässt sich der Server unter einem OpenSource-Linux installieren. Allerdings wird es für diese Installationen dann wohl, wie ich vermute, keine Supportleistungen seitens Oracle geben. Im Supportfall muß man sich dann auf Newsgroups und andere Internetresourcen verlassen.

Gute Infoquellen für die LowCost-Variante findet Ihr hier:
Step-by-step guide installing Oracle Database 10g Release 2 for Linux x86 on Debian
Introduction to Oracle 10g R1 (10.1.0.3) on SUSE Linux Professional 9.3
Short Guide to install Oracle 10g on Gentoo Linux (2004.0)

Der beste Computer Freak der Welt

Heute hat mir mein Schatz eine neue Tasse geschenkt. Eigentlich etwas alltägliches, wenn es nicht eine Tasse mit einer besonderen Affinität zu mir wäre.

Der beste Computer - Freak der Welt

Der Text auf der Tasse lautet:
Der beste Computer – Freak der Welt

Ich bin stolz, ein programmierendes, ständig alles erneuerndes, surfendes, stundenlang spielendes, Computer – Genie zu sein.

Irgendwie fühle ich mich wiedererkannt. Vielen Dank dafür! :-)

Jetzt fahr ich morgen um so lieber mit dir, zu einem Kurztrip, dieses Wochenende, in unsere Landeshauptstadt München.

P.S.: Wer sich selbst für solch eine Tasse, oder eine von 90 anderen Tassen interessiert, der sollte mal hier vorbeischauen. Hier findet Ihr die Trendbecher 2006 – zu insgesamt 90 Hobbys und Berufen.

Freies Buch – Mastering Enterprise JavaBeans 3.0

Mastering EJB 3.0

Gestern veröffentlichte die Java Enterprise-Community TheServerSide.com, die 4.Auflage des Bestseller-Buches Mastering Enterprise JavaBeans 3.0 auf Ihrer Seite. Wie bereits die älteren Ausgaben, kann das EJB 3.0-Buch wieder kostenlos von der Seite, nach einer kurzen Registrierung heruntergeladen werden.

Im Buch treffen wir auf die typischen EJB3.0-Themen:

- Einführung in die Java Persistence API und POJO-Entity-Objekte
- Einführung in EJB Session Beans und Message-Driven Beans
- EJB Annotations
- EJB Performance Optimierungen
- Enterprise JavaBeans Transaktionen
- EJB Security
- EJB Timers

Hier ein paar Worte der Autoren Rima Patel und Gerald Brose:

This edition features chapters on session beans and message-driven beans, EJB-Java EE integration and advanced persistence concepts. In-depth coverage of the Java Persistence API and using POJO entities with EJB is also included. By reading this book, you will acquire a deep understanding of EJB 3.0.

Quelle: TheServerSide.com

ORA-XE – Das deutsche Forum zur Oracle 10g Express Edition (XE)

Die deutschsprachige Seite ORA-XE, widmet sich der, im Frühjahr 2006 erschienenen, Oracle 10g Express Edition (XE) Datenbank-Software, die von Oracle kostenfrei für private und kommerzielle Zwecke zur Verfügung gestellt wurde, allerdings auch einigen technischen und funktionalen Einschränkungen unterliegt.

Eigentlich wird von Oracle, Support nur für registrierte Benutzer für die 10g-Express-Version, in Form eines moderierten Web-Forum auf der Oracle-Seite angeboten.

Hierbei möchte das ORA-XE-Forum weiterhelfen und bietet ein,von Spezialisten moderiertes, deutschsprachiges Forum zu Fragen und Informationen rund um Oracle Database XE an.

Die Seite liefert auch ein interessantes Datenblatt zur Oracle Database 10g Express Edition mit, in dem alle technischen und funktionalen Einschränkungen und Fragen zu Lizenz und Kosten vermerkt sind.

Desweiteren sind die beiden Installationsvideos zur Oracle Database 10g Express Edition auf der Seite, jeweils für Linux und Windows sehr empfehlenswert.

Siehe auch: Informatik-Student.de – Oracle stellt finale Version der 10g XE Datenbank vor

Krugle – Die Suchmaschine für Entwickler

Heute bin ich per Zufall mal wieder auf www.krugle.com gestoßen. Eigentlich hatte ich diese Entwickler-Plattform schon wieder verdrängt gehabt, da man von der Plattform seit Februar nichts mehr gehört hatte und diese zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau war und noch nicht genutzt werden konnte.

Jetzt kann man die Entwickler-Plattform allerdings benutzen und ich bin positiv überrascht.

Krugle versteht sich als Suchmaschine von Programmierern für Programmierer. Ähnlich, wie bereits existierende Suchmaschinen wie z.B. www.koders.com oder www.codefetch.com, hilft Krugle.com bei der Suche nach wiederverwendbaren Quelltexten und Informationen.

Krugle will es aber besser als die Konkurrenz machen und so einen leichteren Zugang zu frei verfügbaren Quelltexten, sowie wichtigen technischen Informationen, in einem einheitlichen Interface bieten. Anders als gewöhnliche Suchmaschinen durchsucht Krugle gezielt Quelltext-Repositories, Archive und Wissen-Datenbanken.

Jeder OpenSource-Entwickler wünscht sich, dass bereits entwickelte Software oder Module wiederverwendet werden könnte und hierdurch der Aufwand für neue Projekte sinken könnte. Genau an diesem Punkt möchte Krugle ansetzen und bietet hierfür eine Sammlung hochwertiger Seiten für professionelle Entwickler. Geplant ist, dass die Suchmaschine Krugle zukünftig 100 Millionen Seiten indiziert, diese Katalogisierung von geschätzten 3 bis 5 Terabytes von freiem Quellcode soll möglichst jedes öffentlich zugängliche Repositorium wie z.B. Sourceforge oder das Sun Developer Network erfassen.

Quelle: Golem.de – Krugle – Suchmaschine für Programmierer

find – Finden unter Linux/Unix

Thomas Schramm vom tuxpost-Blog hat eine sehr interessante Kurzübersicht zum Thema “Searching with find” auf linux.com gefunden. Hierbei geht es um die mächtigen Fähigkeiten und die, für den Benutzer, nicht so leicht zu merkende Syntax des Linux/Unix-Befehl find.

The find command is one of the darkest and least understood areas of Linux, but it is also one of the most powerful. The biggest problem with find is that it has more options than most people can remember — it truly is capable of doing most things you could want.

Quelle: linux.com – Searching with find

via: tuxpost-Blog – Die Wunderwelt des find-Kommandos

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