Archiv für August, 2006

“Security Engineering”- das EBook zum Thema Software- und System-Sicherheit

Das Standardwerk zum Thema Software- und System-Sicherheit “Security Engineering” von Ross Andersons kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.

Security Engineering EBook

Anderson selbst ist Professor für “Security Engineering” an der Universität Camebridge. Er selbst sagt, er wäre ein Verfechter der freien Kultur und Software und er möchte damit vorallem die armen Studenten errreichen. Endlich konnte er seinen Verlag Wiley überzeugen, dass das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Das englischsprachige Buch “Security Engineering” von Ross Anderson hat 612 Seiten. Ausserdem ist es mit einem Vorwort von Sicherheitsexperte Bruce Schneier gespickt, der über das Standardwerk sagt: “Wer darüber nachdenkt, etwas im Bereich Security-Engineering zu tun, muss dieses Buch lesen”.

Hier geht es zum Buch: Security Engineering – The Book

Quelle: Golem.de – Ross Andersons “Security Engineering” kostenlos zum Download

Lernen wie Studenten lernen

Im DiTTES.iNFO BLOG habe ich heute eine sehr interessante Darstellung der Lernphasen eines Studenten vor Prüfungen und Klausuren gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die Diesmal-beginne-ich-rechtzeitig-Phase
Am Anfang der Planung sind die Studenten ziemlich optimistisch. Besteht doch die Aussicht, dass man wenigstens dieses Mal auf sinnvolle und systematische Weise arbeitet. Obwohl der Student um keinen Preis der Welt bereit ist, gleich an die Arbeit zu gehen, rechnet er in dieser Phase fest damit, dass der Arbeitswahn irgendwann spontan über ihn kommt.
Diesmal.
Bald.

Die Ich-werde-gleich-was-tun-Phase
Der Zeitpunkt für einen wirklich frühzeitigen Beginn ist nun verstrichen. Die Illusion, diesmal ein perfektes Timing hinzukriegen, schwindet. Parallel dazu wird der Druck, anzufangen intensiver. Aber die Deadline ist noch nicht in Sicht.
Gleich geht’s los.

Die Was-soll-ich-nur-tun-wenn-ich-jetzt-nichts-tue-Phase
Während die Zeit ungenutzt dahinzieht, hat sich die Frage eines rechtzeitigen Beginns endgültig erledigt. Diese Hoffnung ist dahin – dafür kommen Visionen. Der Student malt sich aus, wie es wäre, wenn die Prüfung über Nacht abgeblasen oder -noch besser- verschoben würde, ohne dass irgendwer gemerkt hätte, dass er schon wieder nicht in die Hufe gekommen ist. Er beruhigt sich mit der Vorstellung, in mörderischen Nachtschichten alles bisher Versäumte nachzuholen – demnächst!
Er entwickelt eine komplizierte Ausreden-Logistik.
Trotzdem: Noch könnte er die Vorbereitung termingerecht abschließen.

Die Ich-tue-jetzt-was-anderes-Phase
Fast alle Studenten beginnen in diesem Stadium mit hektischen Aktivitäten, die alles Mögliche betreffen, nur nicht die Vorbereitung. Sie setzen alle ihre angesammelten Kräfte daran, den Haushalt endlich vollständig zu säubern, nehmen an Töpferkursen teil oder rasieren sich die Beine. Sie nehmen sich längst abgelegter Arbeiten an. Sie füllen ihre Zeit mit Dingen, die ihnen wirklich unangenehm sind – bloß, um die Prüfungsvorbereitungen zu verdrängen.

Die Ich-hab’-auch-ein-Recht-auf-Freizeit-Phase
Der Emotionshaushalt des Studenten ist nun äußerst fragil. Einerseits ist es ihm gelungen, sich selbst zu belügen. Andererseits wachsen die Schwierigkeiten bezüglich der Zusammenfassung mit jeder Stunde. In dieser Phase neigt der Student zu tollkühnem Eskapismus: Angesichts all der Anforderungen, die an ihn gestellt werden, manifestiert sich nun das Gefühl, mindestens einmal ein Recht auf Freizeit und Vergnügen zu haben. Die Prüfung, redet er sich ein, ist bloß ein Klacks, wenn er sich vorher erstmals was gönnen kann. Jetzt fahren die Studenten erst mal nach Hause, gehen ins Kino oder betrinken sich vorsätzlich.

Die Es-ist-immer-noch-etwas-Zeit-Phase
Obwohl er sich nach diesen Vergnügungen schuldig fühlt, und obwohl ihm der Boden jetzt jeden Moment unter den Füßen wegzubrechen droht, setzt der Student immer noch auf Zeit. Er ist allerdings sicher, dass er demnächst in einen geradezu tierischen Arbeitsrausch verfallen wird. Jetzt konzentriert er sich darauf, Zwischenergebnisse vorzutäuschen. “Ja ja, ich komme gut voran…” ist in dieser Phase sein Standardsatz.
Nebenfronten werden eröffnet. “Ich bin gerade auf einen interessanten Aspekt gestoßen..”, versucht er den Mitstudenten weiszumachen.

Die Mit-mir-stimmt-etwas-nicht-Phase
Gleichzeitig plumpst er jetzt in tiefe Depressionen. Die Prüfungstermine sind zum Greifen nahe – aber unser Student hat so gut wie nichts in der Hand. Selbstvorwürfe und Selbstzweifel holen ihn ein. Er ist überzeugt, dass ihm einfach fehlt, was alle anderen aufweisen können: Disziplin, Mut, Grips, Klopapier!

Der Showdown – Die panische Phase
An diesem Punkt muss der Student seine Entscheidung treffen: Das sinkende Schiff verlassen oder bis zum Ende durchhalten. Der Druck ist so groß, dass er es nicht mehr aushält, auch nur eine einzige weitere Sekunde auf Kosten der Vorbereitung zu verlieren.
Sämtliche Fremdeinflüsse werden ausgeschaltet. Der Student wäscht sich nicht mehr, verweigert die Nahrungsaufnahme und unterdrückt den Pinkelzwang. Ohne Wenn und Aber wirft er sich jetzt in die Schlacht.
Energiehormone werden in Extradosierungen ausgeschüttet. Die Arbeit geht voran. Die Gewissheit, die Prüfung doch noch durchstehen zu können ist da.

Die Arbeit ist schwierig und schmerzhaft – dennoch gerät der Student nun in die euphorische Phase. Es ist genau dieser Rausch, den er eigentlich sucht. Das Gefühl, es gerade noch einmal zu schaffen. Dazu das Bewusstsein, in Besitz von Riesenkräften zu sein:

Seht, das Ergebnis ist gar nicht so schlecht! Erst recht, wenn man bedenkt, dass keine Zeit mehr war. Ein anderer hätte das in der vorgegebenen Zeit auch nicht besser hingekriegt. Und er ist froh, nicht mehr gelernt zu haben, denn schließlich sind diejenigen, die erheblich früher angefangen haben, auch durchgefallen…

Eine bessere Beschreibung meines Lernverhaltens fällt mir sehr schwer oder ist gar unmöglich, denn es ist wirklich so !!! Man spricht mir aus dem Herzen. Es ist aber gut zu wissen, dass es vielen anderen Studenten genauso ergeht.

via DiTTES.iNFO BLOG

Windows-Shutdown per Kommandozeile

Wer seinen Windows-Rechner per cmd-Kommandozeile oder Shell-Script beenden möchte, für den habe ich was.

Denn mittels des Kommandos shutdown auf der Kommandozeile und einigen Parametern lässt sich jeder Windows-XP-Rechner herunterfahren, abmelden oder neustarten.

Mit folgenden Parametern lässt sich das shutdown-Kommando parametrisieren:

-l Abmelden
-s Rechner herunterfahren
-r Neustart des Rechners
-t xxx Wartet vor dem Herunterfahren xxx Sekunden
-c “Kommentar” Zeigt eine maximal 127 Zeichen lange Abschlussmeldung
-f Schließt alle Anwendungen ohne Rückfrage

Dieses Kommando konnte ich heute selbst gut gebrauchen, da ich über die Geplanten Tasks meinen Rechner nachts nach dem Backup neu durchstarten lasse.

Danke Albert…

Heute möchte ich einem Mann für sein Lebenswerk danken, ohne den es keine allgemeine Relativitätstheorie, keine Satellitennavigation über GPS und vieles weitere nicht geben würde.

Ein sehr schöner Artikel, über die Meilensteine seines Lebens, lässt sich auch in der Wikipedia nachlesen

Danke Albert…

Hier noch einige weitere Infos:
Einstein-Online
Albert Einstein Galerie

Spam- und Virenabwehr im Exchange Server

Unerwünschte E-Mails und darin enthaltene Viren führen zu gravierenden Belastungen der Firmenserver und jedes einzelnen E-Mail-Empfängers. Eine zentrale Abwehr dieser Mails darf daher in keiner Firma fehlen. Tecchannel zeigt im ersten Teil seiner neuen Serie zu Exchange Server 2003 mögliche Gegenmaßnahmen durch den Einsatz von Blockierlisten auf.

Anfangs geht der Artikel auf viele Grundlagen und Hintergründe zum Thema Spam ein, wie:

- wie kommen die Spammer an die EMail-Adressen
- Warum werden Sie nicht erkannt ?
- Was sind offene SMTP-Relays
- Wie werden Mails über offene SMTP-Relays versendet

Anschliessend geht es an die Konfiguration des Exchange-Servers:

- Einrichten eines Verbindungsfilters auf dem virtuellen SMTP-Server
- Einsatz von Echtzeit-Blockierlisten und Reverse-DNS-Real-Time Block List(RBL)-Diensten
- Anpassen des Verbindungsfilters eines virtuellen SMTP-Servers mit einem RBL-Filter
- Aufzeigen der Grenzen der RBL-Filter (“False Positive” – ungewollte Filterung von echten Emails)

Hier gehts zum vollständigen Artikel tecchannel.de – Spam- und Virenabwehr mit Exchange, Teil I

Ein weiterer sehr interessanter Artikel zum Thema Spambekämpfung ist:
tecchannel.de – Grundlagen: Filtermethoden für Spam

Die magische Zauberkugel

Wieder mal eine schöne virale Marketingidee, die ich auch gerne weitererzähle, da sie mich selbst auch sehr fasziniert hat.

Die Story dreht sich um eine blaue Zauberkugel, die Gedanken lesen kann, denn diese Kugel weiss das Ergebnis der Zahl, an welche man gerade gedacht hat. Und das geht so. Man denke sich eine 2-stellige Zahl und ziehe von dieser Zahl die Quersumme ab. Nun sucht man sich das Zeichen der Ergebniszahl aus der Liste raus. Wenn man nun den auf die Kugel drückt, erscheint das Zeichen der Zahl, an die man gedacht hat.

Magische Zauberkugel

Es ist echt schon verblüffend…versucht es doch mal herauszufinden, warum diese magische Zauberkugel dies alles weiss !

Hier gehts zur Magischen Zauberkugel

Falls jemand die Lösung hat, dann kann er diese gerne hier als Kommentar posten. Allerdings werde ich die Lösungen erst am Montag veröffentlichen, um es ein wenig spannend zu halten.

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