Archiv für die Kategorie 'Datenbank'

Oracle auf Einkaufstour bei Open-Source

Oracle kauft mal wieder ein. Diesesmal haben Sie sich Sleepycat, den Entwickler der Open-Source-Datenbank Berkeley DB, ins Haus geholt .

Sleepycat’s Berkeley DB ist mit geschätzen 200 Millionen Installationen die meist genutzte Open-Source-Datenbank. Vertrieben wird sie unter einer dualen Lizenz, was einen kommerziellen Einsatz auch außerhalb von Open-Source-Software ermöglicht.

Oracle kauft hiermit allerdings nicht die Katze im Sack. Die Technik von Sleepycat steckt unter anderem in vielen Linux- und BSD-Systemen, im Web-Server Apache, OpenLDAP, OpenOffice und vielen Embedded-Systemen.

Oracle kann mit der Berkeley DB, der Schar seinen weniger betuchten Kunden, die sich die teureren Datenbankprodukte wie “10g” nicht leisten können, eine kostengünstige Basis als Einstieg in Ihre Produktpalette bieten.

Quelle: www.golem.de

IBM stellt gratis Datenbank DB2 Express-C vor

Der Softwareriese IBM möchte ab Ende Januar seine kostengünstige Express-Version seiner DB2-Datenbank, unter der Bezeichnung DB2 Express-C, gratis unter die Leute bringen. Auf diesen Sachverhalt wies bereits gestern Heise-News in einem Artikel hin. IBM möchte mit dieser Entscheidung, gegen die, vor kurzem erschienenen, kostenfreien Datenbank-Server von Microsoft SQL Server und Oracle 10g Express und die zahlreichen Opensource- Datenbanken, wie MySQL und PostgreSQL, antreten und auch in diesem Marktsegment wieder Boden gut machen und seine Marktposition stärken.

Es gäbe “Keine Begrenzung für Datenbankumfang, Benutzerzahl oder Instanzen je Server, außerdem einen freier Zugang zur neu eingerichteten DB2-Web-Community-Website, kostenlos verteilbar als Bestandteil eigener Anwendungen”, bewirbt der Software-Riese laut Heise seine jüngste Datenbank-Engine, die sowohl auf 32- und 64-Bit-Maschinen unter Windows sowie Linux laufen soll.

Einschränkungen gibt es nur bei der Anzahl der Prozessoren, die auf 2 Prozessoren begrenzt sind, und beim Hauptspeicher mit vier GByte Speicher. Diese Einschränkungen sind genau die gleichen, wie bei der weiterhin angebotenen kommerziellen Express-Edition, wobei diese noch weitere Features, wie Support und Spezial-Optionen wie HADR (High Availability/Disaster Recovery), Zubehör zum Verwalten von Data Warehouses oder Web-basierende Admin-Tools, mitbringt, worauf die kostenlose Version der DB2-Datenbank leider verzichten muß .

IBM bietet allerdings keinen Support für seine DB2 Express-C-Datenbank an, hat dafür aber ein passendes Forum für die User eingerichtet.

Einen Link zu einer IBM-Produktseite gibt es leider noch nicht. Aber schaut euch hier mal um: IBM DB2 Universal Database for Linux, UNIX and Windows

Quelle: Heise-News

Update vom 30.01.2006:
Inzwischen gibt es eine Download-Adresse für die IBM DB2 Express-C-Datenbank. Unter Download-Link findet Ihr den Download für die IBM DB2 Express-C-Datenbank.

Update vom 31.01.2006:
Heute berichtet auch Golem.de in einem Artikel auf die neue IBM DB2 Express-C-Datenbank hin. Golem.de weist in seinem heutigen Beitrag auch darauf hin, dass IBM für die nächste Version Ihrer kostenlosen Datenbank angekündigt hat, dass diese einen hybriden Datenserver ent-halten werde, der sowohl relationale als auch XML-Daten verwalten kann.

Microsoft stellt neuen JDBC-Treiber für SQL Server zur Verfügung

Microsoft hat eine neue Version seines JDBC-Treibers für SQL Server veröffentlicht. Der Typ-4-JDBC-Treiber folgt der JDBC-Spezifikation 3.0 und arbeitet sowohl mit dem älteren SQL Server 2000, als auch mit dem vor kurzem erschienenen SQL Server 2005 zusammen.

Benötigt wird für die Anwendung des neuen JDBC-Treibers mindestens eine JDK 1.4-Plattform, um über den Standard JDBC (Java Database Connectivity)-Weg, SQL-Server-Datenbanken aus Java- und J2EE-Applikationen aufrufen zu können.

Der neue JDBC-Treiber unterstützt zusätzlich spezifische Funktionen vom neuen SQL Server 2005, zum Beispiel XML und soll die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen der Datenbank und dem Applikationserver verbessern.

Unternehmen und Indepentent Software Vendor können den Treiber in Ihren Projekten benutzen und ihn kostenlos in Ihre Produkte integrieren.

Trotzdem, möchte ich hier aber auch nochmals auf meinen Artikel “JDBC Treiber für den SQL Server” zum freien, sehr guten jTDS-JDBC-Treiber für den Microsoft SQL Server hinweisen.

Downloads:
Microsoft-JDBC-Treiber
jDTS-JDBC-Treiber für MSSQL Server

Quelle: Heise-News

SQL Server 2005 Express Database Release

Microsoft hat in seinem Download-Bereich die deutsche Version der SQL Server 2005 Express Edition zur Verfügung gestellt. Das kostenlose Programm ist sozusagen die “kleine” Version vom Microsoft SQL Server 2005 und löst die MSDE 2000 (Microsoft SQL Server 2000 Desktop Engine) ab. Der SQL Server in der Express Edition umfasst dabei, die Datenbank-Engine des SQL Server 2005, die sehr leistungsfährig ist und unter anderem Stored Procedures, Views, Trigger und Cursor unterstützt.

Wie zuvor die MSDE stellt Microsoft auch die neue SQL Server Express Edition kostenlos zum Download zur Verfügung. SQL Server Express bietet aber trotzdem reichhaltige Features und ist vor allem, für einfache Entwicklung und Rapid Prototyping gedacht. SQL Server Express darf zusammen mit eigenen Anwendungen auch weitervertrieben werden.

Das hört sich eigentlich alles sehr gut an. Das werd ich mir mal anschauen.

Links zum Download:
Microsoft SQL Server 2005 Express Edition
Online-Doku und Beispiele

Cheat Sheets (oder zu deutsch, wo kann ich spicken)

In letzter Zeit sind Cheat Sheets in aller Munde. An jeder Ecke im Netz findet man Sie. Cheat Sheets sind kurze Zusammenfassungen der Befehlssyntax meist auf 1-2 Seiten.

BloggingTom und Pete Freitag haben sich diesem Thema in Ihren Blogs angenommen, und haben Cheat Sheets zu den verschiedensten Admin- und Entwicklerthemen zusammengetragen, um sie, auf ihren Seiten gesammelt und übersichtlich, zu präsentieren.

Vielen Dank !!!

JDBC Treiber für den SQL Server

Bernd Eckenfels weißt in seinem Artikel, auf einen sehr guten JDBC-Treiber für den Microsoft SQL Server hin. Als Alternative für den Microsoft JDBC-Treiber stellt er den Open Source (LGPL) JDBC Type-4 Treiber jTDS vor, der nach seinen Aussagen, einer der schnellsten und stabilsten JDBC Treiber für den MS SQL Server ist.

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