Archiv für die Kategorie 'Linux'

find – Finden unter Linux/Unix

Thomas Schramm vom tuxpost-Blog hat eine sehr interessante Kurzübersicht zum Thema “Searching with find” auf linux.com gefunden. Hierbei geht es um die mächtigen Fähigkeiten und die, für den Benutzer, nicht so leicht zu merkende Syntax des Linux/Unix-Befehl find.

The find command is one of the darkest and least understood areas of Linux, but it is also one of the most powerful. The biggest problem with find is that it has more options than most people can remember — it truly is capable of doing most things you could want.

Quelle: linux.com – Searching with find

via: tuxpost-Blog – Die Wunderwelt des find-Kommandos

Kostenlose Versionen von Virtual PC 2004 & VM-Server 1.0

Es tun sich was auf dem hart umkämpften Markt für Virtualisierungslösung. Die Konkurrenz wird durch die erstarkten Virtualisierunglösungen auf Linux-Basis (XEN, OpenVZ, Virtual Iron usw.), und die Rivalenkämpfe der beiden großen Virtualisierungssoftware-Anbieter VMware und Microsoft nicht weniger.

Heute haben sowohl VMWare, als auch Microsoft für Neuigkeiten gesorgt. Ob dies Zufall war ?

Hier zu den Fakten:

Die neue Version von VMwares kostenloser Virtualisierungssoftware für Server ist nun in der Version 1.0 erschienen. Der VMware Server erlaubt die Partitionierung physischer Server in verschiedene virtuelle Server und unterstützt verschiedene 32- und 64-Bit-Betriebssysteme.

Der VMware Server eignet sich für die Partitionierung und Verwaltung gemischter Systemumgebungen in kleinerem Rahmen und soll Einsteiger ansprechen.

Die fertige Version bietet unter anderem die Möglichkeit, Snapshots der Systeme im Hintergrund zu speichern und wiederherzustellen. Außerdem gibt es eine experimentelle Unterstützung für Zwei-Wege-Virtual-Symmetric-Multiprocessiong (Virtual SMP), mit der sich einer virtuellen Maschine zwei virtuelle Prozessoren zuweisen lassen.Die virtuellen Hardware-Komponenten lassen sich konfigurieren, wobei serielle und parallele Schnittstellen, DVD-ROM-Treiber sowie Sound-Treiber automatisch erkannt werden sollen. Letzteres funktioniert allerdings nur unter Linux.

Die Software unterstützt die x86-Standard-Hardware samt Intels Vanderpool Virtualisierungstechnik (VT) mit Linux und Windows als Host-Betriebssystem sowie Linux, Netware, Solaris und Windows als Gast-Betriebssystem, jeweils inklusive deren 64-Bit-Varianten.

Zusätzlich verträgt sich VMware Server mit allen von VMware Workstation 5.5 und VMware GSX Server 3.2 unterstützten Systemen.

Der kostenlose VMware Server steht ab sofort zum Download unter vmware.com bereit. Die zum Betrieb notwendige, kostenlose Seriennummer erhält man nach einer Registrierung bei VMware.

Quelle: Golem.de – Kostenloser VMware Server 1.0 ist fertig

Zeitgleich hat hat auch Microsoft bekannt gegeben, dass Sie Ihre Virtualisierungssoftware für Windows 2000 und XP, den Virtual PC 2004, kostenlos an die Benutzer abgeben will.

Virtual PC 2004 erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Windows-Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einzusetzen. Das kostenlose Virtual PC 2004 enthält bereits das Service Pack 1.

Virtual PC 2004 arbeitet auf Systemen mit Windows 2000, XP Professional oder XP Tablet PC Edition. Als Gastbetriebssysteme unterstützt Microsoft MS-DOS 6.22, Windows 95, 98, 98 Second Edition, Millennium, NT Workstation 4.0 mit Service Pack 6 oder höher, 2000, XP Home und Professional Edition, OS/2 Warp Version 4 mit Fix Pack 15 sowie OS/2 Warp Convenience Pack 1 und 2.

Microsoft stellt Virtual PC 2004 für Windows 2000, XP Professional und die XP Tablet PC Edition ab sofort im Paket mit dem Service Pack 1 kostenlos unter anderem in deutscher Sprache zum Download bereit.

Quelle: Golem.de – Virtuell und spendabel – Microsofts Virtual PC 2004 gratis

Offiziell wird vom Microsoft Virtual PC 2004 zwar kein Linux supported, aber laufen sollte es auf dem Virtual PC 2004 inoffiziell aber trotzdem. ;-)

OpenSuse Linux 10.1 als Mailserver mit Spamfilter einsetzen

Dass die aktuelle Linux-Distribution OpenSuse Linux 10.1 mehr kann, als einfach nur als Desktop-Ersatz eingesetzt zu werden, zeigt ein Artikel auf heiseOpen. Der Onlineartikel aus der heute, auch im Zeitschriftenhandel, erschienenen c’t-Special Linux-Zeitschrift, zeigt anschaulich und leicht verständlich, wie sich aus der OpenSuse Linux-Distribution ein leistungsfähiger Mailserver mit Spamfilter erstellen lässt. Mit ein paar Zusatzpaketen wird daraus ein Mail-Server, der alle E-Mails auf Viren prüft, Spam filtert, sauber sortiert und ganz nebenbei als zentrale Sammelstelle für POP- und IMAP-Postfächer dient.

OpenSuse Linux wird hierbei als komplette Distribution auf der Heft-DVD mitgeliefert.

Wer also auf der Suche nach einem leistungsfähigen Mailserver ist, der sollte sich diesen Beitrag mal ansehen.

Den kompletten Artikel findet Ihr unter:
heiseOpen – Mailserver mit Spamfilter

Unix – Bitte nicht aufhängen – nohup

Gelegenheitsadministratoren aus dem Windows-Umfeld dürfte der Unix-/Linux-Befehl nohup (no hang up) wenig sagen. Unter Unix benötigt man das Kommando nohup, um Prozesse im Hindergrund laufen zulassen, auch wenn man das ausführende Shell-Fenster schliesst. Somit läuft ein Prozess mittels nohup ähnlich, wie dies auch für Unix-Demons und unter Windows für die Windows-Dienste gilt.

Hier ein einfaches Beispiel für einen nohup-Aufruf:

nohup bin/runProgram.sh &

Durch den Aufruf mit nohup wird das Programm von SIGHUP nicht mehr beendet, und man kann sich problemlos aus der ausführenden Shell ausloggen. Wichtig ist auch noch, dass nach absetzen des Befehls das Terminal für Ausgaben nicht zur Verfügung steht. Die Ausgabe des Prozesses, die normalerweise auf dem Terminal angezeigt wird, wird nun in die Datei nohup.out umgeleitet. Falls dies nicht gewünscht ist, können STDOUT und STDERR über eine Named Pipe auch in andere Log-Dateien umgelenkt werden.

Aufruf mittels nohup und umleiten der Ausgabeströme:

nohup bin/runProgram.sh 1>/var/log/out.log 2>/var/log/err.log &

Man sieht, dass das Kommando nohup zwar ein praktisches Progrämmchen ist – allerdings mit einigen Ecken und Kanten, die es beim Einsatz zu beachten gilt.

Die Zeitschrift iX hat hierzu einen sehr interessanten Beitrag veröffentlicht, in dem der nohup-Befehl unter Unix nochmals vorgestellt und auf evtl. Probleme und Lösungsmöglichkeiten hingewiesen wird.

Link: iX – Für Langläufer

Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

Russ Olson hat auf JavaLobby.com einen sehr hilfreichen und interessanten Artikel über das Thema “Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know” verfasst. Er geht dort auf einige Unterschiede und Eigenheiten zwischen Windows und Unix bei der Verwendung der Multi-Plattform-Programmiersprache Java ein.

Sehr lesenswert für Java-Entwickler, die sich auch auf der Unix-Schiene zuhause fühlen wollen.

Link: Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

Morgens, halb zehn Uhr in Deutschland – Zeit für ein Knoppix

Das neue Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit.

Das auf der CeBIT 2006 bereits als Preview vorgestellte Knoppix 5 Release ist nun mit neuem Kernel und udev in Version 5.0.1 veröffentlicht worden. Mit etlichen (wenn meist auch nur mit kleineren) Bugfixes, ist die aktualisierte Version 5.0.1 nun auf den öffentlichen Mirrors, sowie demnächst in der Ausgabe 07/2006 der Zeitschrift PC-Welt auf DVD erhältlich. Parallel zur DVD wird auf den Mirrors auch wieder eine CD-Version mit einem etwas reduzierteren Inhalt (“Best of Desktop Applications”) angeboten.

Knoppix 5.0

In der Version 5.0.1 bringt Knoppix als Kernel den Linux-Kernel 2.6.17 mit (allerdings noch als Release Candidate). Als Desktop kommt bei Knoppix 5.01 die aktuelle KDE 3.5.2 als auch die aktuelle GNOME 2.12-Desktopumgebung zum Einsatz. Als Office-Umgebung, wird, wie zu erwarten, die aktuelle OpenOffice-Version 2.0.2 verwendet.

Laut Golem.de bietet der neue Knoppix-Installer nun auch eine Update-Funktion, welche eine älteren Knoppix-Installation auf die aktuelle 5.01 Version aktualisieren kann.

Was ist eigentlich KNOPPIX ?
KNOPPIX ist eine komplett von CD oder DVD lauffähige Zusammenstellung von Linux-Software auf GNU-Basis mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele aktuelle Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als produktives Linux Desktop-System, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein (über 8 GB auf der DVD “Maxi” Edition).

Fazit:
Version 5.01 ist ein Pflicht-Update für alle Anwender, die Knoppix bereits einsetzen. Das Live-Linux gehört in alle PC-Werkzeugkasten von fortgeschrittenen Anwendern und Administratoren.

Tutorial:
Wer sich etwas mehr mit Knoppix beschäftigen will, dem sei das Knoppix kompakt – Tutorial bei Galileo Computing empfohlen. Dieses basiert auf dem Tutorial “Knowing Knoppix” von Phil Jones und wurde von Rainer Hattenhauer, selbst Knoppix-Experte und Autor des Buches “Linux-Livesysteme”, ins deutsche übersetzt und erweitert. Hier findet ihr einen kostenlosen Einstieg in die KNOPPIX-Welt.

Siehe auch meinen Beitrag: Neue Knoppix Live-DVD erschienen

Quelle:
Knoppix.org-Website
Golem.de – Artikel Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit

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