Archiv für die Kategorie 'Linux'

Ubuntu 6.06 LTS Dapper Drake ist da

Nun ist es nach langem Warten nun soweit.

Ubuntu hat heute seinen “Eleganten Erpel” (Dapper Drake) veröffentlicht.

Ubuntu 6.06, eine Debian basierende Linux-Distribution, setzt in der aktuellen Version auf den Linux-Kernel 2.6.15.6, der auch Treiber enthält, die im offiziellen Kernel fehlen. Auch proprietäre Treiber wie für Nvidia-Grafikkarten bietet Ubuntu in Ihrer Distribution mit an.

Als Desktop-Oberfläche kommt in Ubuntu weiterhin GNOME zum Einsatz, das in Version 2.14.1 enthalten ist. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in einer neuer Version veröffentlicht. Kubuntu setzt zwar auf dieselben Basispakete, nutzt jedoch KDE 3.5.2 als grafische Benutzeroberfläche.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen in der neuen Ubuntu-Version sind ein verkürzter Startprozess und somit eine schnellere Einsatzbereitschaft, ein verlängerter Support (LTS-Long Term Support) und eine bessere Hardwareerkennung.

Desweiteren bietet Ubuntu mit Dapper Drake auch eine sehr leistungsfähige Distribution für den Server-Einsatz. Ubuntu 6.06 bietet auf der Serverseite eine vorgefertige LAMP-Installation, sowei eine bessere Unterstützung von Clustern und Storage-Area-Netzwerken (SAN).

Während man sich bisher die Dokumentation zur Installation und Konfiguration von Server-Diensten unter Ubuntu eher zusammensuchen mußte und ersatzweise auf die Debian-Handbücher zurückgreifen mußte, liegt nun eine erste Version des Ubuntu Server Guide vor. In dieser Dokumentation kommen viele Linux-Serverdienste zur Sprache. Angefangen beim Apache-Webserver, über DHCP und DNS (Bind), dem Mail Transfer Agent Postfix, bis zu Samba, mit dem Datei- und Druckdienste in einem Netzwerk freigegeben werden können, wird die Konfiguration der Serverdienste umfangreich beschrieben.

Hier findet Ihr weitere Infos:
Ubuntu 6.06 LTS-Website
UbuntuUsers.de – deutsches Portal für Ubuntu Linux
Deutsches Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum
Ubuntu Server Guide

Quellen:
Golem.de – Dapper Drake: Ubuntu 6.06 ist da
Tuxpost Blog – Ubuntu Server Guide

Wie aus SuSE Linux 10.1 das perfekte Desktop-Betriebssystem wird

Jem Matzan hat auf seiner Seite http://www.thejemreport.com/ unter dem Titel “Hacking SUSE Linux 10.1″ einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, der zeigt, wie die aktuelle OpenSuSE 10.1-Version an die Bedürfnisse der Anwender angepasst werden kann und zeigt außerdem wie daraus ein “perfektes Desktop-Betriebssystem” werden kann.

Er schreibt:

When you’re done installing SUSE Linux 10.1 OSS, your desktop system is not complete. You might still need support for Java programs, MP3 audio files, and browser plugins for Macromedia Flash, Adobe Acrobat, RealPlayer, and Windows Media Video. You may also want to add support for playing DVD videos on your computer, and to try out the new XGL graphical toys. Here’s how to effectively make SUSE Linux 10.1 into the perfect desktop OS.

Suse Linux 10.1 auf DVD

Wie ich bereits Anfang der Woche berichtet hatte, und viele bestimmt schon wissen, ist die neue SuSE-Version 10.1 veröffentlicht worden.

Nun ist auch eine DVD-Version als (ISO-Image) auf der OpenSuSE.org-Downloadseite zu finden. Angeboten werden zwei Versionen: eine für x86- und eine für x86-64-Rechner. Der Software-Umfang entspricht dabei dem der bereits veröffentlichten fünf CDs plus der AddOn-CD mit proprietärer Firmware und Treibern.

Hier können die ISO-Images heruntergeladen werden:
x86-Plattform
x86-64-Plattform

Suse Linux 10.1 ist fertig

Die Linux-Distribution OpenSuSE Linux 10.1 steht nun seit dem 11.Mai.2006 zum Download bereit.

Suse Linux nutzt in der Version 10.1 ein neues Paketmanagement und verzichtet auf proprietäre Treiber. Diese müssen selbst aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Distribution umfasst Xen 3.0 zur Virtualisierung und beinhaltet auch Xgl, was beschleunigte Grafikeffekte für den Desktop bietet.

Als Desktop-Oberflächen bietet die neue Suse Linux-Version, sowohl GNOME in der Version 2.12 als auch KDE in der Version 3.5.1 zur Installation an. Die Entscheidung, welche Desktop-Oberfläche installiert werden soll, kann während der Installation ausgewählt werden. Die aktuelle Version verwendet einen Kernel der auf die Kernel-Versionsnummmer 2.6.16.13 hört.

Zudem kommt in der neuen Suse-Linux-Version 10.1, als Browser der aktuelle Mozilla Firefox 1.5.0.3 und als Emailwerkzeuge die aktuellen Mozilla Thunderbird 1.5- und Evolution 2.6-Versionen zum Einsatz. Als Office-Anwendung wird OpenOffice.org in Version 2.0.2 mitgeliefert.

Suse Linux 10.1 steht als ISO-Image für die Plattformen x86, x86-64 und PowerPC, via Bittorrent und den auf den OpenSuse-Seiten genannten FTP-Mirrors zur Verfügung. Ab dem 18. Mai 2006 will Suse auch ein DVD-Image mit der aktuellen Version zur Verfügung stellen.

Download OpenSuse Linux 10.1

Quelle: Golem.de

Update (21.05.2006):
Inzwischen habe ich bei heiseOpen einen sehr ausführlichen Testbericht zur neuen SUSE-10.1-Version gefunden, der auch sehr lesenswert ist.

Neue O’Reilly-OpenBooks – Freies OpenSource- und Linux-Knowhow

Es ist wieder einmal soweit. Der O’Reilly-Verlag stellt wieder einmal vier neue OpenBooks zum kostenlosen Download bereit.

Im einzelnen sind dies:

Mit Open Source Tools Spam & Viren bekämpfen
“Mit Open Source-Tools Spam & Viren bekämpfen” beschäftigt sich mit Themen wie SpamAssasin und anderen Spam-Abwehrtechniken wie DNS-basierten Blackhole-Listen als auch mit Themen zum Virenscanner ClamAV.

Linux Firewalls, 2. Auflage
Praktische Linux-Firewall-Lösungen bietet das Buch “Linux-Firewalls – Ein praktischer Einstieg” und zeigt unter anderem auch eine Firewall-Version auf nur einer Diskette. Die bekannten Paketfilter IPChains und IPTables kommen auch zur Sprache, wie auch die Themen, demilitarisierte Zonen(DMZ) und Proxys.

Linux – Praxishandbuch
Das “Linux Praxisbuch” geht auf alle wichtigen Grundlagen eines Linux-Betriebsystems ein, von der Installation, dem Linux-Kernel, den verschiedenen Desktop-Oberflächen KDE und GNOME bis zu eigenen Kapiteln zu Werkzeugen zur System- und Software-Verwaltung werden alle relevanten Themen behandelt.

GPL kommentiert und erklärt
Im letzten Buch “Die GPL kommentiert und erklärt” geht es um alle wichtigen Fragen, zur GNU General Public License und Ihrer Unterschiede zu anderen Open-Source-Lizenzen.

Alle vier Bücher und noch weitere findet Ihr ab sofort unter O’Reilly-OpenBooks. Allerdings ist die Seite, wahrscheinlich wegen des Ansturms, zur Zeit schlecht erreichbar. . Also am besten noch etwas warten und dann den Download der Bücher starten

Quelle: Golem.de – Vier Bücher von O’Reilly zum kostenlosen Download

Erstell dir deinen eigenen Software KVM-Switch

Avi Dardik stellt auf seiner Seite ein nettes Tutorial vor, wie man sich selbst, recht leicht einen Software KVM-Switch bauen kann.

Die Abkürzung KVM steht hier für Keyboard, Video und Mouse. Ein KVM Switch ermöglicht es, mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Monitor zu steuern. Der Software-KVM-Switch fungiert als softwareseitige “Umschaltbox” zwischen den Rechnern.

Da ein Hardware KVM-Switsch für Avi Dardik zu teuer war, hat er sich nach Alternativen umgesehen und sich selbst einiges überlegt. Er verwendet hierfür nun als Basis ein TightVNC und einige tricky Tastatur-ShortCuts für FullScreen-Mode usw.

Aber schaut selbst:
Build your own software KVM switch
Cool script to compliment the software KVM solution

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