Archiv für die Kategorie 'Linux'

Neue Knoppix Live-DVD erschienen

Pünktlich zur diesjährigen CeBIT 2006 hat Klaus Knopper wieder eine neue Version seines KNOPPIX-Live-Linux-Systems herausgebracht. Diesesmal die KNOPPIX Version 5.0.

KNOPPIX ist eine komplett von CD oder DVD lauffähige Zusammenstellung von GNU/Linux-Software mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als produktives Linux-System for den Desktop, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein.

Das Grundprinzip und auch für den Erfolg von Knoppix zuständig ist, daß KNOPPIX direkt von CD/DVD lauffähig ist, somit entfällt die Installation auf der Festplatte und das auf der Festplatte aktuell befindliche Betriebssystem wird nicht gestört. Eine weitere Fähigkeit von Knoppix ist die automatische Hardwareerkennung und -konfiguration von linuxunterstützter Hardware beim Start.

Obwohl KNOPPIX für den Live-CD-Betrieb gedacht ist, ist die Möglichkeit einer Festplatten-Installation dennoch vorgesehen.

Seit der Version 3.8 unterstützt Knoppix die UnionFS-Technologie, das heißt, dass die schreibgeschützten Inhalte der CD-ROM mit der RAM-Disk gemischt und somit verändert/ergänzt werden können, also unter anderem die Installation zusätzlicher Software in das Live-System hinein möglich ist.

In der neuen Version wird Knoppix 5.0 auf dem Linux-Kernel 2.6.15 basieren und einen X-Server von X.org in der aktuellen Version 6.9 mitbringen. Bei den Desktop-Programmen stechen KDE, 3.5.1 Gimp 2.2.10, OpenOffice 2.0 sowie Firefox 1.5 und Thunderbird in Version 1.5 heraus. Weitere Fortschritte soll es bei der Hardwareerkennung geben. Bei der Erkennung und Verwaltung der Hardware arbeiten nun Udev und HAL im Hintergrund zusammen mit dem bisherigen hwsetup.

Da die DVD ausreichend Platz auch für weitere Software bietet, befinden sich zusätzlich OpenOffice sowie Firefox und Thunderbird auch in der Windows-Version mit auf der DVD.

Hier gehts zum Download:
KNOPPIX-Mirrors

Weitere Infos:
KNOPPIX-Wiki
KNOPPIX kompakt – Ein Leitfaden für Einsteiger
Deutsches KNOPPIX-Forum

Linux-Konsole for runaways

Durch die einfache Installation vieler Linux-Distributionen, kennen viele Linux-Umsteiger nur noch die grafischen Oberfläche von Linux. Für weiterführende Administrationstätigkeiten sind dann allerdings trotzdem Kenntnisse auf der Linux-Kommandozeile nötig, um zum Erfolg zu gelangen.

Der Autor der Website /bin/bash möchte den Linux-Neulingen und Anfängern, die Shell, also die Kommandozeile (Textkonsole) von Linux mit ihren Vorzügen vorstellen und schmackhaft machen.

Er schreibt auf seiner Seite:

Diese Website soll keine Website nur für Bash- oder generell Unix-Shell-Experten sein. Genausowenig ist diese Website vornehmlich nur für Unix-Server-Administratoren gedacht. Vielmehr möchte ich hier dem Linuxneuling und Anfänger, der auf einem Linuxdesktop mit grafischer Oberfläche arbeitet, die Shell, also die Textkonsole von Linux mit ihren Vorzügen vorstellen.

Das heißt nicht, das nicht manche Inhalte auch für Administratoren interessant sind, aber der bereits erfahrene Anwender wird hier nicht sehr viel neues entdecken.

Quelle: Linux-Shell-Einführung

Buch Linux im Windows-Netzwerk online

Auf der Seite http://www.linuxbu.ch/ stellen die Autoren des Buches “Linux im Windows-Netzwerk” die 5.Auflage online zur Verfügung.

Unter dem Unterpunkt “Lesen”, steht das komplette Buch im PDF-Format zum Probelesen zur Verfügung.

Folgende Linux-Themen werden in der Online-Ausgabe behandelt:

• Linux-Serverplattform im Windows-Umfeld
• Linux optimal installieren
• Benutzerverwaltung in kleinen und großen Netzen
• Vorgänge automatisch starten
• Von Windows auf Linux-Server zugreifen
• Informationen per Webserver verteilen
• FTP-Server stellt Dateiarchive bereit
• Network File System einrichten
• Linux als File- und Printserver für Windows-Clients
• Über den Linux-Router ins Internet
• Webseiten mit Proxy bereitstellen und filtern
• Firewalling und Masquerading
• Domain Name Server einrichten
• E-Mail-Server mit Linux
• Systemsicherheit, Einbruchserkennung und Passwortprüfung
• Schlanke Endgeräte fürs Netzwerk
• Transport von X.11-Anwendungen
• Windows-Anwendungen für Linux
• Terminaldienste für Windows

Allerdings sollte man, wenn man sich von der Qualität des Buches überzeugt hat, das Buch dann doch fairerweise als Buch im Buchhandel, oder hier kaufen.

Link zur Buchversion:

Freier NAS-Fileserver FreeNAS

Als erstes, was ist überhaupt ein NAS-Fileserver?

Network Attached Storage (NAS) bezeichnet eine oder mehrere, an das lokale Netzwerk ange-schlossene Massenspeichereinheiten zur Erweiterung der Speicherkapazität im Netzwerk.

Ein NAS kann entweder seinen eigenen Festplatten-Speicher besitzen (NAS Appliance) oder ist an ein Storage Area Network (SAN) angeschlossen und nutzt den Speicher von angeschlos-senen Storage-Systemen. In Unternehmen können hochperformante, redundante und ausfall-sichere NAS Lösungen die traditionellen Windows/Linux/Unix-Fileserver ablösen.

Die Vorteile eines Network Attached Storage-Systems liegen hierbei, dass diese meist ein-fach zu installieren, leichter skalierbar und auch einfacher zu administrieren sind.

Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel das Network Attached Storage-System FreeNAS.

Durch den Artikel von Thomas Schramm aus seinem Tuxpost Blog – Linux Pinguine und Artverwandte bin ich erst auf diesen Server aufmerksam geworden. Er schreibt:

Fileserver ohne Betriebssystem

zumindest fast. ;-) Zum Betrieb des lokalen Plattenladens reicht ein minimales System auf einem kleinen USB-Stick oder Compact Flash: FreeNAS (Network-Attached Storage) basiert auf FreeBSD 6 und belegt dort 16 MB. Die Konfiguration erfolgt über ein Webinterface. Unterstützt werden (Zitat):

* Filesystem: UFS, FAT32, EXT2/EXT3, NTFS (limited read-only)
* Protocol: CIFS (samba) , FTP and NFS
* Hard dirve: ATA/SATA, SCSI, USB and Firewire (not tested)
* Networks cards: All supported by FreeBSD 6 (including wireless card!)
* Boot from USB key
* Hardware RAID cards: All supported by FreeBSD 6
* Software RAID 0, 1 and 5

Everybody loves Screenshots. LDAP-Unterstützung für Benutzer/Gruppen ist in Planung. Basiert auf MOnOwall.

Unix-Tools für Windows

Welcher Unix-Anhänger, wünscht sich nicht auch auf seiner Windows-Kiste, wenn er denn eine haben muss ;-) , die Möglichkeiten, die er von Unix/Linux her kennt.

Bei den cmd-Befehlen sieht das Windows-Betriebssystem ziemlich alt aus und kann hier mit Unix/Linux immer noch nicht mithalten.

Das ist allerdings schade, denn zum Beispiel kann man mit dem Tool “grep” sehr schnell Logdateien nach relevanten Einträgen durchsuchen. Auch das manipulieren und analysieren von Textdateien ist unter Unix/Linux um einiges leichter. Solche Tools wünscht man sich auch auf der Windows-Kiste.

Aber dem kann abgeholfen werden, denn es gibt eine komplette Programmsammlung der von Unix gewohnten Helfer zum Nachrüsten für Windows.

Die Programme “GNU utilities for Win32″ gibt es auf unxutils.sourceforge.net.

Ein weiterer Vorteil dieser Tools ist, dass sie eigenständige EXE-Dateien sind, die ohne weitere DLL’s laufen und somit bestens in Login-Scripts und Batch-Dateien verwendet werden können. Allerdings sollte für die Scripts immer der komplette Pfad angegeben werden, da es einige Befehle auch unter DOS gibt.

Kostenlose Computerbücher im Internet

Galileo Computing veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen immer wieder neue kostenlose Computerbücher, unter der Rubrik OpenBook, im Internet . Hinter OpenBook steht die kostenlose Bereitstellung von Büchern des Verlags als HTML-Version zum Onlinelesen und Downloaden. Dieser Service soll als Ergänzung und Erweiterung zum gedruckten Buch dienen!

Folgende Computerbücher wurden vom Verlag bisher im Internet veröffentlicht:

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