Archiv für die Kategorie 'Programme'

Erstell dir deinen eigenen Software KVM-Switch

Avi Dardik stellt auf seiner Seite ein nettes Tutorial vor, wie man sich selbst, recht leicht einen Software KVM-Switch bauen kann.

Die Abkürzung KVM steht hier für Keyboard, Video und Mouse. Ein KVM Switch ermöglicht es, mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Monitor zu steuern. Der Software-KVM-Switch fungiert als softwareseitige “Umschaltbox” zwischen den Rechnern.

Da ein Hardware KVM-Switsch für Avi Dardik zu teuer war, hat er sich nach Alternativen umgesehen und sich selbst einiges überlegt. Er verwendet hierfür nun als Basis ein TightVNC und einige tricky Tastatur-ShortCuts für FullScreen-Mode usw.

Aber schaut selbst:
Build your own software KVM switch
Cool script to compliment the software KVM solution

Microsoft stellt Virtual Server 2005 R2 kostenlos zum Download

Nun zieht auch Microsoft mit seiner Virtualisierungssoftware Virtual Server 2005 nach und veröffentlicht diese kostenlos. Zuvor hatte auch schon VMWare sich im Februar der Konkurrenz durch Microsoft und den verschiedenen Virtualisierunglösungen auf Linux-Basis (XEN, OpenVZ, Virtual Iron usw.) gebeugt und bot seinen VMWare-Server bereits in einer kostenlosen Beta-Version an. Die finale Version des VM-Ware-Servers soll im Laufe der ersten Jahrshälfte 2006 erscheinen.

Aber zurück zum Microsoft Virtual Server:

Der Virtual Server 2005 läuft auf den Windows-Server-Editionen, als auch auf einem Windows XP SP2. Microsoft unterstützt den Virtual Server unter XP allerdings nicht für den produktiven Einsatz.

Die kostenlose Enterprise Edition nutzt bis zu 32 physikalische Prozessoren und läuft nativ auf x64-Systemen. Desweiteren profitiert der Microsoft-Server vom Hyperthreading der Intel-Prozessoren. Die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel kann der Virtual Server leider noch nicht nutzen. Dieses Feature soll im Service Pack 1 der Virtualisierungssoftware nachgeschoben werden.

Als Gastsysteme können sowohl Windows-Betriebssystem, als auch verschiedene Versionen von Suse und Red Hat Linux verwendet werden.

Der Microsoft Virtual Server 2005 R2 steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: Golem.de

Der Mainframe für deinen PC

Wer erinnert sich nicht auch noch an die Dinosaurier der Großrechner-Zeit. Die OS/360, OS/370 und OS/390-Rechner dieser Welt.

Die Großrechner sind und waren recht verbreitet in vielen großen Firmen. Typische Anwender des Mainframes waren z.B. Banken und Versicherungs-Konzerne, die ihre Anwendungen auf IMS, TSO und Adabas/Natural laufen hatten und teils immer noch haben.

Der Mainframe ist zwar schon älter als ich selbst, aber irgendwie verliert der Host nichts an Reiz.

Wer MVS und TSO mal eben schnell auf seinem Rechner haben will und mal wieder ein 3270-Terminal aufmachen möchte, der Suche mal bei Google nach Hercules und Turnkey und evtl. noch nach MVS. Dort findet man dann eine “Turnkey”-CD die den freien MVS-Emulator Hercules mit der MVS 3.8J enthält. Die Turnkey-CD ist im Prinzip sofort startklar und läuft sowohl auf Linux (i386) als auch auf Windows.

Mainframe, MVS, Turnkey

Die Installation ist recht problemlos, allerdings brauchst man zum Hochfahren vom MVS zumindest mal das HOWTO dazu.

Wer etwas tiefer in die Mainframe-Materie eintauchen möchte, dem seien die POO (Principals of Operation – DIE MVS-Bibel) empfohlen. Dort werden die Basis-Funktionalitäten und vieles mehr beschrieben.

z.B.:
- welche Maschinenbefehle wie verarbeitet werden.
- wie MVS seinen Multiple-Virtual-Storage physikalisch abbildet

Ist also quasi eine Pflicht-Lektüre für alle MVS-Interessierten.

Ich glaube der Mainframe stirbt nie.

P.S.: Wer keine Lust hat bei Google zu suchen, der schaue doch mal hier vorbei:

MVS-Emulator Turnkey
The Assembler Boot Camp
Hercules-Homepage
Hercules-Dokumentation und Erweiterungen

Microsoft BizTalk Server 2006 geht in Produktion

Microsoft hat seinen neuen BizTalk Server 2006 zur Produktion freigegeben. Offiziell verfügbar sein soll der BizTalk Server im Mai 2006. BizTalk Server 2006 basiert auf der Architektur von BizTalk Server 2004 und enthält verbesserte Werkzeuge und Dienste, um Mitarbeiter, Verkaufspartner, Prozesse sowie Informationen miteinander zu verbinden. Der Server bietet Erweiterungen für Entwicklung, Management sowie die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Ein weiteres neues Feature des BizTalk Servers ist das neue Geschäftsaktivitätsüberwachungs-Portal (Business Activity Monitoring, BAM). BAM soll in Unternehmen operative Business Intelligence zur Analyse von Geschäftsprozessen ermöglichen.

Laut Microsoft haben sich bereits mehr als 5.000 Unternehmen und öffentliche Institutionen für den Einsatz von BizTalk Server entschieden.

Beinhaltet im BizTalk Server 2006 sind außerdem mehr als 20 lizenzfreie Anwendungs- und Technologie-Adapter, darunter Adapter für Applikationen von SAP, Siebel, Peoplesoft, Oracle und IBM, als auch eine neue Möglichkeiten für die Integration vorhandener Host-Systeme.

Integriert werden können z.B. Host-Anwendungen: IBM Mainframe zSeries (CICS und IMS) und/oder Midrange iSeries (RPG) sowie Host Files: Host File-Systeme auf IBM Mainframe zSeries VSAM datasets und Midrange iSeries physical files und auch verschiedene Queuing-Mechanismen wie z.B. Microsoft Message Queuing (MSMQ) und MQSeries-Unterstützung.

Infolink: Microsoft Germany

Quelle: entwickler.de

Wenn Windows einmal streikt

Jeder kennt das Problem. Das Windows-Betriebssystem will nicht mehr von der Festplatte starten. Was nun ? Wie komme ich wieder an mein Betriebssystem. Zum Booten, wenn Windows einmal streikt, eignen sich Boot-CDs, die eine gründliche Fehleranalyse des Problems und am besten auch gleich eine Fehlerbehebung bieten.

Notfall-Disketten mit CD-ROM-Unterstützung gibt es seit Jahren. Doch welches Programm stellt kritische Systemdateien nach einem Crash wieder her, ohne dass man es installieren muss? Hat ein Virus zugeschlagen, so helfen herkömmliche Recovery-CDs nicht weiter. Sie sind spartanisch ausgestattet – oft fehlt eine Funktion, die man dringend braucht. Zwei Dinge sind unerlässlich: zum einen Schadcode erkennen und entfernen – zumindest aber Daten auf ein anderes Laufwerk hinüberretten.

Die besten Diagnose- und Systemtools stellt ZDNet in einem aktuellen Artikel vor:

Die Ultimate Boot CD vereint viele bekannte Diagnose- und Systemtools auf einem einzigen digitalen Datenträger.

Mit dem PE Builder lassen sich Oberflächen zusammenstellen, die im ersten Moment an jene von XP erinnern. Der PE Builder bietet viele Systemtools, die auch Windows an Bord. Zusätzliche Anwendungen kann man ganz nach Wunsch einbinden – und so nicht nur 32-Bit-Windowsversionen auslesen, sondern aktiv verwalten. Mit den meisten DOS-Bootdisketten ist man hier außen vor, da man von DOS aus nicht auf die NTFS-Partitionen des XP-Dateisystems zugreifen kann.

Acronis True Image klont Dateien, Verzeichnissen, Partitionen oder ganze Festplatten, erzeugt aber auch bootfäge Medien.

Wer einzelne System-Dateien seines Windows-Systems versehendlich gelöscht hat und wieder benötigt, ohne welche Windows nicht mehr startet, kann mit der Linux-Distribution Kanotix das Web nach diesen Dateien durchforsten. Denn diese Live-CD bietet Zugang zum Internet und zu Netzwerken.

Wenn garnichts mehr hilft und das System neu aufgespielt werden muss, dann ist N-Lite ein guter Helfer. N-Lite spart dem Benutzer Zeit und Arbeit, weil man mit ihm Installations-CDs ganz nach Maß erstellen kann. Unerwünschte Standard-Komponenten lassen sich auch entfernen, andere hinzufügen. Wer seine Daten getrennt von seinem Systembereich auf einer separaten Partition gespeichert hat, kommt schnell wieder zu einer sauberen Arbeitsumgebung.

Quelle und weitere Details: Notfall-Disks: Trotzdem booten, wenn Windows einmal streikt

Merkzettel fuer Vim

Vim (Vi IMproved) ist eine Weiterentwicklung des auf jedem Unix-System zu findenden Texteditors vi. Vim funktioniert wie der vi-Editor im Textmodus auf jedem Terminal. Die Bedienung erfolgt dann ausschließlich über die Tastatur.

Das ist einerseits historisch bedingt durch die zu “Ur-vi”-Zeiten Mitte der 1970er Jahre üblichen Bildschirmterminals mit einer langsamen, seriellen Verbindung zum Hauptrechner. Aus der Limitierungen damaliger Terminals resultiert auch sein modales Konzept, das sich jedoch auch heute noch gut bewährt. Vim ist fast zu 100 % abwärtskompatibel zu vi, hat jedoch eine Vielzahl an Verbesserungen, und mittlerweile gibt es eine moderne grafische Benutzerschnittstelle mit Menüs und Unterstützung der Maus (gVim / kVim) sowie eine vereinfachte Version für Einsteiger (eVim).

Vim kann auf vielen Betriebssystemen genutzt werden und ist auf fast jedem GNU/Linux-Rechner zu finden. In der Regel wird beim Aufruf vi unter Linux der Vim über einen Link oder einen Alias aufgerufen. Welcher vi-Ableger gestartet wurde, lässt sich im Kommando-Modus über den Befehl ‘:version’ überprüfen.

Zwar ist der Vim sehr mächtig und auch sehr schnell, allerdings fehlen einem immer wieder ein paar nützliche Befehle, die man schon länger nicht mehr verwendet hat. Hier ein ein kleiner Spickzettel hilfreich.

Auf der Seite http://nodomain.cc/uploads/vimhints.txt steht ein sehr schöner Merkzettel zum Vim zum Nachschauen bereit. Für jeden Hilfesuchenden immer wieder empfehlenswert.

Pages: Prev 1 2 3 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Next