Archiv für die Kategorie 'Programmierung'

Sun’s Java-IDE NetBeans 5.0 freigegeben

Das NetBeans-Projekt hat Version 5.0 seiner freien Java-basierten Entwicklungsumgebung Netbeans freigegeben.

NetBeans 5.0 wartet mit einigen neuen Features auf, darunter die Möglichkeit, NetBeans-Module zu entwickeln, der neue intuitive GUI-Builder Matisse, die neu entworfene CVS-Unterstützung, Unterstützung für Sun Application Server 8.2, Weblogic9 und JBoss 4 sowie viele Verbesserungen im Editor.

NetBeans-Module sind nicht nur eine Möglichkeit, die Funktionalität der IDE zu erweitern, sondern können auch vollständige Anwendungen sein, die auf der NetBeans-Plattform laufen. Der GUI-Builder Matisse ermöglicht es, Swing-GUIs, z.B. Dialoge und Formulare, auf intuitive Weise zu erstellen. Ein Flash-Demo von Matisse ist ebenfalls auf der Netbeans-Seite verfüg-bar. Vorteile der neuen Version sind: der Editor vervollständigt Code nun schneller, kann auch SQL-Code mit Syntaxhervorhebung editieren und wurde in vielen anderen Punkten verbessert. Auch das Refactoring von Code wird von NetBeans in der neuen Version noch besser unterstützt.

Netbeans 5.0-Versionen stehen sowohl für Windows, Linux, Solaris und Mac zur Verfügung. Der Download der aktuellen Netbeans 5.0-Version ist von der Netbeans-Download-Seite möglich. Als Erweiterungen stehen die Pakete Developer Collaboration, Mobility Pack und Profiler zur Verfügung.

NetBeans steht in starker Konkurrenz zur ebenfalls freien Entwicklungsumgebung Eclipse. Beide Projekte können durch diese Konkurrenz nur beflügelt werden. NetBeans unterhält sogar eine eigene Switch-Webseite, in der Entwickler über ihren Wechsel zu NetBeans berichten, einige davon kommen auch von der Entwicklungsumgebung Eclipse.

Quelle: pro-linux.de

Visual Studio 2005 Express Editionen von Microsoft

Microsoft bietet bis 6. November 2006 alle Express-Editionen vom neuen Visual Studio 2005 kostenlos zum Download an. Diese Versionen sind ideal für Hobby-Programmierer, Studenten und Einsteiger ! Ursprünglich sollte jedes der Entwicklungspakete 49 US-Dollar kosten. Ab November 2005, sind alle Pakete, für ein Jahr lang kostenlos erhältlich! Microsoft weist auch ausdrücklich darauf hin, dass alle, die in diesem Zeitraums die Produkte gratis herunter-laden, auch eine unlimitierte Lizenz für die Produkte erhalten und diese auch nach November 2006 gratis weiternutzen dürfen.

Als die PC-Welt darüber berichtete, waren nur die englischen Sprachversion der Visual Studio 2005 Express Editionen verfügbar. Inzwischen stehen alle Downloads bei Microsoft, auch als deutsche Editionen zur Verfügung. Deshalb lasse ich meine Download-Verweise auf die deut-schen Versionen zeigen. Auf der PC-Welt-Seite findet Ihr die originalen Verweise auf die englischen Versionen der Visual Studio 2005 Express Editionen.

Weitere Infos und Downloads von der Microsoft-Seite findet Ihr hier:

Web-Entwicklung
Visual Web Developer 2005 Express Edition

Datenbank-Entwicklung
SQL Server 2005 Express Edition

Windows-Entwicklung
Visual Basic 2005 Express Edition
Visual C# 2005 Express Edition
Visual C++ 2005 Express Edition

Hinweis: Eventuell installierte Beta-Versionen der Express Editionen, die Microsoft vor einiger Zeit zum Download angeboten hatte, müssen vor der Installation der finalen Produkte deinstalliert werden. Falls es beim Deinstallieren zu Problemen kommen sollte, dann bietet Microsoft hierfür ein Deinstallations-Tool zum Download an, das man hier downloaden kann.

Quelle: PCWelt

Update vom 07.02.2006
Wer keine Lust hat, einen File-Download anzuschmeissen, der findet drei der IDEs auf der aktuellen c’t 04/2006-Heft-DVD. Auf der DVD stehen jeweils die Express Editions von Visual Web Developer 2005 , Visual Basic 2005 und Visual C# 2005 zum Verfügung. Daneben gibt es auch noch einen Grundlagen-Artikel, der in die C#-Programmierung mit der Visual C# 2005 Express Edition einführt.

Also Zeitschrift kaufen und Programmier-Engines starten…

Kostenloses Buch C-Programmierung

Galileo Computing veröffentlichte auf Ihrer Seite ein weiteres kostenloses OpenBook. Auf die hervorragenden OpenBooks des Galileo Computing-Verlags bin ich bereits in meinem Artikel “Kostenlose Computerbücher im Internet” ausführlich eingegangen.

Nun ist ein weiteres hinzugekommen. Neben den bisher bereitgestellten Computerbüchern zu den Themen Java, JavaScript, Unix usw. wurde jetzt ein Buch zum Thema C-Programmierung veröffentlicht.

Das Buch C von A bis Z von Jürgen Wolf steht eine Einführung in die C-Programmierung für Einsteiger, als auch Fortgeschrittene dar.

Das umfassende Handbuch für die C-Programmierung unter Linux, Unix und Windows beginnt mit Einsteigerthemen wie Hello World und setzt dann seine Schwerpunkte auf fortgeschrit-tenere Themen wie Erstellung dynamischer Datenstrukturen, Zeiger (Pointer-Arithmetik) und Sortier- und Suchalgorithmen.

Desweiteren behandelt das Buch die Entwicklung von Webanwendungen mit CGI, Datenbank-Clients und die Netzwerkprogrammierung sowie die Entwicklung für verschiedene Plattformen. Berücksichtigt werden auch Sicherheitsaspekte und die Eigenheiten der C-Programmierung sowohl unter Windows als auch unter Unix und Linux.

Quelle: Golem.de – IT-News für Profis

Hier der Link zum C-Buch (HTML-Version):
C von A bis Z – Das umfassende Handbuch für Linux, Unix und Windows

Die gedruckte Version des Buches gibt es auch im Buchhandel zu kaufen:

C von A bis Z Das umfassende Handbuch für Linux, Unix und Windows

IBM stellt gratis Datenbank DB2 Express-C vor

Der Softwareriese IBM möchte ab Ende Januar seine kostengünstige Express-Version seiner DB2-Datenbank, unter der Bezeichnung DB2 Express-C, gratis unter die Leute bringen. Auf diesen Sachverhalt wies bereits gestern Heise-News in einem Artikel hin. IBM möchte mit dieser Entscheidung, gegen die, vor kurzem erschienenen, kostenfreien Datenbank-Server von Microsoft SQL Server und Oracle 10g Express und die zahlreichen Opensource- Datenbanken, wie MySQL und PostgreSQL, antreten und auch in diesem Marktsegment wieder Boden gut machen und seine Marktposition stärken.

Es gäbe “Keine Begrenzung für Datenbankumfang, Benutzerzahl oder Instanzen je Server, außerdem einen freier Zugang zur neu eingerichteten DB2-Web-Community-Website, kostenlos verteilbar als Bestandteil eigener Anwendungen”, bewirbt der Software-Riese laut Heise seine jüngste Datenbank-Engine, die sowohl auf 32- und 64-Bit-Maschinen unter Windows sowie Linux laufen soll.

Einschränkungen gibt es nur bei der Anzahl der Prozessoren, die auf 2 Prozessoren begrenzt sind, und beim Hauptspeicher mit vier GByte Speicher. Diese Einschränkungen sind genau die gleichen, wie bei der weiterhin angebotenen kommerziellen Express-Edition, wobei diese noch weitere Features, wie Support und Spezial-Optionen wie HADR (High Availability/Disaster Recovery), Zubehör zum Verwalten von Data Warehouses oder Web-basierende Admin-Tools, mitbringt, worauf die kostenlose Version der DB2-Datenbank leider verzichten muß .

IBM bietet allerdings keinen Support für seine DB2 Express-C-Datenbank an, hat dafür aber ein passendes Forum für die User eingerichtet.

Einen Link zu einer IBM-Produktseite gibt es leider noch nicht. Aber schaut euch hier mal um: IBM DB2 Universal Database for Linux, UNIX and Windows

Quelle: Heise-News

Update vom 30.01.2006:
Inzwischen gibt es eine Download-Adresse für die IBM DB2 Express-C-Datenbank. Unter Download-Link findet Ihr den Download für die IBM DB2 Express-C-Datenbank.

Update vom 31.01.2006:
Heute berichtet auch Golem.de in einem Artikel auf die neue IBM DB2 Express-C-Datenbank hin. Golem.de weist in seinem heutigen Beitrag auch darauf hin, dass IBM für die nächste Version Ihrer kostenlosen Datenbank angekündigt hat, dass diese einen hybriden Datenserver ent-halten werde, der sowohl relationale als auch XML-Daten verwalten kann.

IBM Secure Shell Library for Java

IBM hat auf seinen alphaWorks-Seiten eine leichtgewichtige Implementierung des von der Internet Engineering Task Force (IETF) erstellten Secure Shell (SSH-2)-Protokolls unter dem Namen IBM Secure Shell Library for Java veröffentlicht. Die Bibliothek implementiert gegenwärtig allerdings nur die SSH-Basis-Features wie Passwort-Login und Command Execution. Fortgeschrittenere Features wie Tunneling und X-Forwarding werden zur Zeit noch nicht unterstützt.

Quelle: www.entwickler.de

Aber für was brauchen wir überhaupt solch eine Library ?

SSH ermöglicht eine kryptographisch abgesicherte Kommunikation über unsichere Netzwerke. Hierdurch ist es möglich, sich gesichert an einen anderen Rechner anzumelden und dort, zum Beispiel innerhalb eines Java-Programms über das FTP-Protokoll gesichert Daten zu übertragen. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Ausführung von Methoden einer Klasse auf dem entfernten Rechner. Durch die SSH-Library abgesichert kann über Remote Method Invocation (RMI) oder über Enterprise Java Beans (EJB), eine Java-Methode auf dem entfernten Rechner gesichert ausgeführt werden, die Ihr Ergebnis gesichert an den aufrufenden Rechner zurückgeliefert werden.

Weitere Infos zu dieser Library findet Ihr auf der zugehörigen AlphaWorks-Seite:

What is IBM Secure Shell Library for Java?

The Secure Shell (SSH-2 or simply SSH) is a protocol for secure remote log-in and other secure network services over an insecure network. The protocol consists of three major components:

The Transport Layer Protocol provides server authentication, confidentiality, and integrity.
The User Authentication Protocol authenticates the client to the server.
The Connection Protocol multiplexes the encrypted tunnel into several logical channels.
Note that even though SSH stands for “Secure Shell,” it is not a shell like the Bash shell known under UNIX operating systems or the command line under Windows. SSH is a protocol, not a product, and the SSH standard defines the protocol only. Also note that the protocol is still in “draft” status, but is due soon; however, it is fairly mature.

IBM Secure Shell Library for Java is a lightweight implementation of the IETF SSH-2 protocol. The library currently implements only the basic SSH features such as password log-in and command execution. Advanced features such as tunning and X-forwarding are currently not supported.

Link: http://www.alphaworks.ibm.com/tech/sshlite

Versionsverwaltung Subversion – Der CVS-Nachfolger ?

Subversion (SVN) ist eine Open-Source-Software zur Versionsverwaltung, die dem Klassiker CVS den Rang ablaufen könnte.

Da es viele Schwächen des in Softwareentwickler-Kreisen sehr beliebten Programms CVS behebt, wird Subversion oft als dessen Nachfolger bezeichnet. So versioniert Subversion auch Verzeichnisse, Kopien und Umbenennungen von Dateien sowie deren Metadaten einschließlich des “Execute Flags”. Commits, also das Einspielen von Änderungen in den gemeinsamen Quelltext, werden erst dann effektiv, wenn der gesamte Commit erfolgreich war. Revisions-nummern werden dabei per Commit, nicht pro Datei vergeben und mit entsprechenden Log-Nachrichten versehen. Operationen wie “Branching” und “Tagging”, die bei CVS mitunter sehr ressourcenintensiv sind, sollen in Subversion sehr “preiswert” vonstatten gehen.

Subversion wurde absichtlich von der Bedienung sehr ähnlich wie CVS gehalten. CVS-Umsteiger werden es deshalb zu schätzen wissen, dass man bei den meisten Befehlen lediglich das cvs durch svn ersetzen muss. Zusätzlich zu vielen neuen Features, werden fast alle Funktionen von CVS unterstützt.

Subversion hat das Zeug, um, in immer mehr Software-Projekten, Versionsverwaltungen wie RCS und CVS abzulösen.

Hier findet sich das Subversion Projekt: http://subversion.tigris.org/

Wie Jan Theofel in seinem Technik-Blog darauf hinweist, steht ein umfangreiches, englisches eBook zum Thema Subversion unter http://svnbook.red-bean.com/ zur Verfügung. Es liegt sowohl als HTML-Datei und als fast 300-seitige PDF-Datei vor.

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