Effektive Eclipse Keyboard Shortcuts

Heute habe ich mal wieder etwas für uns Softwareentwickler.

Meiner Meinung nach, ist es sinnvoll, die (Java)-Entwicklungsumgebung Eclipse über möglichst viele Shortcuts auf der Tatsatur bedienen zu können, denn häufig sind Funktionen in umfangreichen Menüs versteckt und somit generell über die Tastatur weit schneller aufrufbar. Außerdem spart das Nutzen der Shortcuts eine Menge Zeit und ist außerdem auch noch sehr praktisch.

Die einzige Voraussetzung, man muss die Shortcuts erstmal kennen und Sie sich einmalig einprägen. Deshalb möchte ich allen Nutzern, der (Java)-Entwicklungsumgebung IDE Eclipse, heute zwei interessante Links vorstellen:

Unter Effective Eclipse: Shortcut keys findet sich eine interessante Zusammenstellung und Übersicht vieler nützlicher Keyboard-Shortcuts für Eclipse.

Außerdem habe ich noch ein interessantes Eclipse-Plugin namens MouseFeed gefunden. Das MouseFeed-Plugin hilft dabei, Keyboard Shortcuts zu nutzen und sie sich schneller einzuprägen. Klickt der User auf einen Button oder einen Menüeintrag mit der Mouse, erscheint ein Pop-up-Fenster, das den zugehörigen Shortcut anzeigt.

Meiner Meinung nach, sind beide Links sehr hilfreich, um die eigene Produkitivät in der Programmierung etwas zu steigern…

Branching mit Eclipse und CVS

Für alle Eclipse-Entwickler, die für die Versionsverwaltung ihrer Projekte die Versionsverwaltungs-Software CVS nutzen, stehen früher, oder später vor der Aufgabe, Ihr Projekt in einzelne Branches aufteilen zu müssen, um auch einen bereits ausgelieferten Softwarestand weiterpflegen und ergänzen zu können. Hierzu habe ich auf den Seiten von eclipse.org zwei Artikel gesehen, die zeigen, .wie die Branch und Merge Features des Eclipse CVS Supports zu nutzen sind. Der erste Teil erläutert die Features anhand eines branch-and-merge-Beispiels und der zweite Teil des Artikels zeigt, wie das Rebase einer Subbranch mit Änderungen der Main Branch funktioniert, bevor die Subbranch wieder in die Main Branch eingefügt wird.

Zu finden sind die Artikel unter:
Branching with Eclipse and CVS, Part 1: The Basics
Branching with Eclipse and CVS, Part 2: Rebasing

Wer zusätzlich noch weitere Doku zu CVS sucht, für den habe ich in den beiden Artikeln noch zwei Online-Links mit weiterführenden Informationen gefunden, die ich hier noch erwähnen möchte:
Version Management with CVS
CVS Best Practices

Eclipse 3 für Java Entwickler Video Training

Wer sich als Java Entwickler für eine Einführung in die Eclipse 3 Enwicklungsumgebung interessiert, der kann sich 6 kostenlose Einstiegs-Videos auf den Seiten von Galileo Press ansehen.

Die 6 Videos sind Teil des Video Trainings “Eclipse 3 für Java Entwickler”, dass es auch als DVD zu kaufen gibt. Die Videos stellen nach und nach die Eclipse-Entwicklungsumgebung vor. Von der Installation und Funktionserweiterung über die Projektverwaltung und den Einsatz des Editors bis hin zur Integration von JUnit, ANT und CVS und lässt auch Themenbereiche wie z. B. Rich-Client Plattform, Debugging, Refactoring oder UML nicht aussen vor.

Folgende 6 Videos zu Eclipse Einstiegsthemen sind zur Zeit online verfügbar:

  • Lektion: Die Workbench [3:15]
  • Lektion: Perspektiven [5:41]
  • Lektion: Sichten [7:56]
  • Lektion: Editoren [7:25]
  • Lektion: Die Eclipse-Hilfe [11:02]
  • Lektion: Online-Ressourcen [2:56]

Habe mir gerade alle 6 Eclipse-Episoden mal angesehen und kann Sie jedem angehenden Eclipse-Entwickler wirklich empfehlen.

Europa – das neue Eclipse 3.3

Europa ist nicht nur der Kontinent auf dem wir leben, sondern auch der Name eines Mondes des Jupiters. Die Eclipse Foundation hat genau nach diesen Jupitermonden Ihre Eclipse-Releases benannt. Am 29.06.2007 veröffentlichte Sie das von vielen, lange erwartete Eclipse 3.3 – “Europa”-Release. Es vereint 21 eigenständige Eclipse-Teilprojekte, die im Rahmen dieses Europa-Sammelrelease zusammengefasst und veröffentlicht wurden.

Eclipse Europa
Bildquelle: Eclipse Europa-Webseite

Die Vorteile eines Sammelreleases liegen auf der Hand, da hierdurch ein neues, aufeinander abgestimmtes Eclipse-Paket Open Source für Softwareentwickler und Plugin-Entwickler zur Verfügung gestellt werden kann, das bereits auf seine Interoperabilität der einzelnen Komponenten getestet wurde.

Die folgenden Eclipse-Projekte sind Teil von Europa:

* AspectJ Development Tools (AJDT)
* Business Intelligence and Reporting Tools (BIRT)
* Buckminster
* C/C++ Development Tools (CDT)
* Data Tools Platform (DTP)
* Device Software Development Platform – Device Debugging (DSDP.DD)
* Device Software Development Platform – Target Management (DSDP.TM)
* Dynamic Languages Toolkit (DLTK)
* Dash (Eclipse Monkey)
* Eclipse Communication Framework (ECF)
* Eclipse Platform, JDT, PDE and Equinox
* Eclipse Modeling Framework (EMF)
* Eclipse Modeling Framework – Query, Transaction, Validation (EMF-QTV)
* Graphical Editing Framework (GEF)
* Graphical Modeling Framework (GMF)
* Model Development Tools (MDT)
* Model to Text (M2T) – JET
* Mylyn
* SOA Tools Platform (STP)
* Test and Performance Tools Platform (TPTP)
* Web Tools Platform (WTP)

Durch die enorme Popularität und der Evolution der Eclipse-Plattform von einer Java IDE zu einer umfassenden Werkzeugumgebung für viele Programmiersprachen, Datenbanken, Modellierung und vielem mehr, wurde die Auswahl der „richtigen“ Eclipse Plug-ins für viele Entwickler zunehmend schwieriger. Eclipse.org hat auf diese Anforderung der Benutzer reagiert und bietet mehrere Editionen für verschiedene Benutzergruppen an. Zusätzlich gibt es aber immer noch die Möglichkeit, sich seine eigene Eclipse-Umgebung aus den einzelnen Projekten beliebig zusammenzustellen.

Das Eclipse “Europa”-Release steht auch bei mir demnächst auf der Tagesordung und ich kann nur sagen: “Ich freue mich auf Europa!”

Link zum Eclipse Europa-Release

Quellen:
Eclipse-Magazin.de – D-Day: Europa inkl. Eclipse 3.3 zum Download bereit!
Golem.de – Eclipse Europa erschienen

Tonabnehmer – Der Podcast zur agilen Softwareentwicklung

Frank Westphal hat nicht nur den Web 2.0 Podcast veröffentlicht, sondern hat noch weitere interessante Podcasts unter dem Tonabnehmer veröffentlicht, die hier auch von mir angesprochen werden sollen, da sie sehr interessante Softwareentwickler-Themen behandeln.

Folgende Podcasts zur agilen Softwareentwicklung möchte ich aus meiner Sicht hervorheben:

Tonabnehmer #1: Johannes Link – Softwaretests mit JUnit
Zum Auftakt des Tonabnehmers, sprach Frank Westphal mit Johannes Link über JUnit und konnte viel Wissenswertes rundum die Testgetriebene Softwareentwicklung für uns Podcast-Hörer erfahren.

Tonabnehmer #4: Bernd Oestereich – Soziales
Im Tonabnehmer #4 sprach Frank Westphal mit Bernd Oestereich über die soziale Dynamik in IT-Projekten, agiles Projektmanagement und den Maschinenbau des 21. Jahrhunderts. Erfahrt von Bernd Oestereich, warum fachliche oder technische Probleme in Projekten, oft auch versteckte Kommunikationsprobleme sein können.

Tonabnehmer #5: Eberhard Wolff – Spring
Frühling! Was liegt da näher, als sich über das hochaktuelle Spring-Framework zu unterhalten. Was ist Spring? Eberhard Wolff: “Die beste Analogie zu Spring ist für mich J2EE. Ich habe in J2EE eine Ansammlung von APIs – das habe ich in Spring auch. In Spring habe ich eine deutliche Vereinfachung bei der Benutzung dieser APIs und kann damit serverbasierte Anwendungen entwickeln.

Tonabnehmer #6: Gerhardt et al – Eclipse RCP
Thema des Tonabnehmer #6 ist die Eclipse Rich Client Platform – eine Skype-Konferenz mit Frank Gerhardt, Bernd Kolb und Martin Lippert über die Eclipse Rich Client Plattform und Ihrer Weiterentwicklung, heraus aus der IDE-spezifischen Anwendung Eclipse.

Tonabnehmer #8: Thomas Baustert, Ralf Wirdemann – Ruby on Rails
Dieses Mal geht es beim Tonabnehmer #8 um das Webapplication-Framework Ruby on Rails. Thomas Baustert und Ralf Wirdemann erklären, die zentralen Prinzipien hinter Rails und stellen ihr, aus der Begeisterung für Ruby on Rails, entstandene Buch “Rapid Web Development mit Ruby on Rails” vor.

Tonabnehmer #9: Frank Westphal – Getting Things Done
Stress? Keine Zeit? Zu viel zu tun? Tonabnehmer #9 dreht sich um die schon Kultstatus erreichende Selbst- und Zeitmanagementmethode Getting Things Done von David Allen und andere Life-Hacks zur persönlichen Produktivitätssteigerung. Empfohlen für alle Projektleiter, alle Entwickler, und eigentlich auch jedermann.

Quelle: Tonabnehmer – Frank Westphal

Ubuntu 7.04 “Feisty Fawn” mit Java-Stack

Wie viele von euch bestimmt schon, z.B. auf Golem.de, mitbekommen haben, ist die lange angekündigte Ubuntu Version “Feisty Fawn” letzte Woche erschienen.

Um sich schnell einen Überblick über die neue Ubuntu-Version machen zu können, empfehle ich euch das Ubuntu 7.04 VMware-Image von Markus Junginger.

Er bietet auf seinem Blog jars.de ein komplettes VMware-Image von Ubuntu 7.04 an, das einfach in einem VMware-Server installiert werden kann. Zusätzlich zur Standard-Ubuntu 7.04 hat er auch einige interessante Java-Tools wie das Java 5-SDK und Eclipse 3.2.2 in sein Image mitaufgenommen.

Ubuntu 7.04 Feisty Fawn

Wer auf der Javaseite schon auf das Java SE 6 setzen möchte, der kann sich auch den kompletten Sun Java6-Stack unter Ubuntu 7.04 installieren. Hierzu habe ich heute einen Artikel gelesen, wieder auf Golem.de.

Habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es hört sich auch sehr vielversprechend an. Ist allerdings auch eine Glaubensfrage, ob man Eclipse oder Netbeans verwendet. Ich gehöre ja bisher noch dem Eclipse-Lager an, aber ich werde mir, in diesem Zusammenhang, Netbeans trotzdem mal ansehen.

Also hier nochmals die einzelnen Komponenten des Java6-Stacks. Folgende Tools sind dabei: das aktuelle JDK 6, der GlassFish v1-Applicationserver als Referenzimplementierung der Java Enterprise Edition 5, die auf Apache Derby basierende Datenbank Java DB 10.2 und die Sun-Entwicklungsumgebung NetBeans 5.5.

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