Glassfish von Sun in neuer Version 2.1 verfügbar

Sun hat eine neue Version des Java-EE-Applicationservers Glassfish freigegeben. Die aktuelle Version 2.1 beinhaltet den, mir bisher noch nicht bekannten, SIP-Server SailFin mit dem, der Applicationserver um SIP-Funktionen erweitert wurde.

Zusätzlich enthält der neue Glassfish-Applicationserver eine neue Technik zur Replikation von Sessions. Dieses Thema ist für mich noch interessanter, da ich immer öfter in Umgebungen aktiv bin, in der aus Lastverteilungsgründen mehrere Instanzen von Applicationservern im Einsatz sind. Und es immer wieder das Thema ist, wie die Session auf einen anderen Knoten übernommen werden kann.

Außerdem gab es Erweiterungen und Aktualisierungen im Umfeld des Message Queue-Servers OpenMQ (jetzt in Version 2.3 enthalten) und auch die Fehlerbereinigung hat in diesem Release seinen Platz bekommen. Sun hat rund 500 Fehler in der neuen Glassfish-Version beseitigt.

Die neue Glassfish-Version steht ab sofort zum Download bereit. Sun unterstützt jetzt auch die Plattformen Windows Server 2008, OpenSolaris und RHEL 5 sowie den Apache 2.2.

Quelle: Golem.de

Ubuntu 7.04 “Feisty Fawn” mit Java-Stack

Wie viele von euch bestimmt schon, z.B. auf Golem.de, mitbekommen haben, ist die lange angekündigte Ubuntu Version “Feisty Fawn” letzte Woche erschienen.

Um sich schnell einen Überblick über die neue Ubuntu-Version machen zu können, empfehle ich euch das Ubuntu 7.04 VMware-Image von Markus Junginger.

Er bietet auf seinem Blog jars.de ein komplettes VMware-Image von Ubuntu 7.04 an, das einfach in einem VMware-Server installiert werden kann. Zusätzlich zur Standard-Ubuntu 7.04 hat er auch einige interessante Java-Tools wie das Java 5-SDK und Eclipse 3.2.2 in sein Image mitaufgenommen.

Ubuntu 7.04 Feisty Fawn

Wer auf der Javaseite schon auf das Java SE 6 setzen möchte, der kann sich auch den kompletten Sun Java6-Stack unter Ubuntu 7.04 installieren. Hierzu habe ich heute einen Artikel gelesen, wieder auf Golem.de.

Habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es hört sich auch sehr vielversprechend an. Ist allerdings auch eine Glaubensfrage, ob man Eclipse oder Netbeans verwendet. Ich gehöre ja bisher noch dem Eclipse-Lager an, aber ich werde mir, in diesem Zusammenhang, Netbeans trotzdem mal ansehen.

Also hier nochmals die einzelnen Komponenten des Java6-Stacks. Folgende Tools sind dabei: das aktuelle JDK 6, der GlassFish v1-Applicationserver als Referenzimplementierung der Java Enterprise Edition 5, die auf Apache Derby basierende Datenbank Java DB 10.2 und die Sun-Entwicklungsumgebung NetBeans 5.5.