Neuer Tonabnehmer #13: zum Thema Groovy und Grails

Mitte Februar, hat Frank Westphal wieder einen neuen Tonabnehmer-Podcast online gestellt.

Im Tonabnehmer #13 unterhält sich Frank Westphal mit Dierk König über die aktuell sehr interessanten Themen Groovy und Grails.

Hinter Groovy steht, für alle die die Sprache noch nicht kennen, eine dynamische Script-Sprachen, die auf der Java-Plattform basiert und auf jedem Java-Applikationserver, neben Javacode ausgeführt werden kann.

Das Grails-Framework ist ein Java-basiertes Webapplikation-Framework, was die Webentwicklung um einiges vereinfachen soll und orientiert sich an seinem Vorbild, dem Webapplikation-Framework Ruby on Rails.

Grails bringt mittels Groovy, neue Ansätze und Möglichkeiten auf die Java-Plattform, die sich auch schon unter Ruby on Rails schon bewährt haben. Die bekannstesten Best Practices hierbei dürften, Scaffolding für das Prototyping und die Prinzipien, DRY (Don’t repeat yourself) und Convention over Configuration sein. Convention over Configuration fordert, bestimmte Projekt-Dateien immer einheitlich zu benamen und in einer einheitlichen Projektstruktur abzulegen. Dies spart anschließend Konfigurationsaufwand und erleichtert den Einblick in fremde Projekte.

In den Podcast werde ich gleich mal reinhören…

Eclipse 3 für Java Entwickler Video Training

Wer sich als Java Entwickler für eine Einführung in die Eclipse 3 Enwicklungsumgebung interessiert, der kann sich 6 kostenlose Einstiegs-Videos auf den Seiten von Galileo Press ansehen.

Die 6 Videos sind Teil des Video Trainings “Eclipse 3 für Java Entwickler”, dass es auch als DVD zu kaufen gibt. Die Videos stellen nach und nach die Eclipse-Entwicklungsumgebung vor. Von der Installation und Funktionserweiterung über die Projektverwaltung und den Einsatz des Editors bis hin zur Integration von JUnit, ANT und CVS und lässt auch Themenbereiche wie z. B. Rich-Client Plattform, Debugging, Refactoring oder UML nicht aussen vor.

Folgende 6 Videos zu Eclipse Einstiegsthemen sind zur Zeit online verfügbar:

  • Lektion: Die Workbench [3:15]
  • Lektion: Perspektiven [5:41]
  • Lektion: Sichten [7:56]
  • Lektion: Editoren [7:25]
  • Lektion: Die Eclipse-Hilfe [11:02]
  • Lektion: Online-Ressourcen [2:56]

Habe mir gerade alle 6 Eclipse-Episoden mal angesehen und kann Sie jedem angehenden Eclipse-Entwickler wirklich empfehlen.

Europa - das neue Eclipse 3.3

Europa ist nicht nur der Kontinent auf dem wir leben, sondern auch der Name eines Mondes des Jupiters. Die Eclipse Foundation hat genau nach diesen Jupitermonden Ihre Eclipse-Releases benannt. Am 29.06.2007 veröffentlichte Sie das von vielen, lange erwartete Eclipse 3.3 - “Europa”-Release. Es vereint 21 eigenständige Eclipse-Teilprojekte, die im Rahmen dieses Europa-Sammelrelease zusammengefasst und veröffentlicht wurden.

Eclipse Europa
Bildquelle: Eclipse Europa-Webseite

Die Vorteile eines Sammelreleases liegen auf der Hand, da hierdurch ein neues, aufeinander abgestimmtes Eclipse-Paket Open Source für Softwareentwickler und Plugin-Entwickler zur Verfügung gestellt werden kann, das bereits auf seine Interoperabilität der einzelnen Komponenten getestet wurde.

Die folgenden Eclipse-Projekte sind Teil von Europa:

* AspectJ Development Tools (AJDT)
* Business Intelligence and Reporting Tools (BIRT)
* Buckminster
* C/C++ Development Tools (CDT)
* Data Tools Platform (DTP)
* Device Software Development Platform - Device Debugging (DSDP.DD)
* Device Software Development Platform - Target Management (DSDP.TM)
* Dynamic Languages Toolkit (DLTK)
* Dash (Eclipse Monkey)
* Eclipse Communication Framework (ECF)
* Eclipse Platform, JDT, PDE and Equinox
* Eclipse Modeling Framework (EMF)
* Eclipse Modeling Framework - Query, Transaction, Validation (EMF-QTV)
* Graphical Editing Framework (GEF)
* Graphical Modeling Framework (GMF)
* Model Development Tools (MDT)
* Model to Text (M2T) - JET
* Mylyn
* SOA Tools Platform (STP)
* Test and Performance Tools Platform (TPTP)
* Web Tools Platform (WTP)

Durch die enorme Popularität und der Evolution der Eclipse-Plattform von einer Java IDE zu einer umfassenden Werkzeugumgebung für viele Programmiersprachen, Datenbanken, Modellierung und vielem mehr, wurde die Auswahl der „richtigen“ Eclipse Plug-ins für viele Entwickler zunehmend schwieriger. Eclipse.org hat auf diese Anforderung der Benutzer reagiert und bietet mehrere Editionen für verschiedene Benutzergruppen an. Zusätzlich gibt es aber immer noch die Möglichkeit, sich seine eigene Eclipse-Umgebung aus den einzelnen Projekten beliebig zusammenzustellen.

Das Eclipse “Europa”-Release steht auch bei mir demnächst auf der Tagesordung und ich kann nur sagen: “Ich freue mich auf Europa!”

Link zum Eclipse Europa-Release

Quellen:
Eclipse-Magazin.de - D-Day: Europa inkl. Eclipse 3.3 zum Download bereit!
Golem.de - Eclipse Europa erschienen

Ein Ausblick auf Netbeans 6

René Tauchnitz hat eine interessante Demo von den neuen Features von Netbeans 6 entdeckt. Mit Netbeans 6.0 wird das Swing Application Framework eingeführt, mit dem sich sehr leicht Swing-Anwendungen mit integrierten Datenbankzugriff erstellen lassen.

Matisse

Mit dem Flash-Demo “Cars” bekommt man einen generellen Eindruck, wie leicht es sein kann, Desktopprogramme mit Swing-Oberfläche inkl. Datenbankverbindung (Swing Databinding) über die Java Persistence API zu erstellen.

Das Demo hat mich wirklich beeindruckt. Bin schon richtig gespannt auf Netbeans 6.

via: rtauchnitz.de

Die “Überlebenden” der Java-IDE Wars

Jacek Furmankiewicz hat auf Devx einen sehr interessanten Artikel mit einem Vergleich der führenden Java/J2EE-IDEs veröffentlicht.

Seinen Artikel hat er mit dem sprechenden Titel “Eclipse, NetBeans, and IntelliJ: Assessing the Survivors of the Java IDE Wars” überschrieben und möchte hiermit, auf die sich in den letzten Jahren stark veränderten Marktverhältnisse im Bereich der Java/J2EE-IDEs anspielen, die nun neben IDEA IntelliJ vorallem durch OpenSource-Produkte wie Eclipse und Netbeans dominiert werden.

Leider fehlt in dieser Übersicht der Oracle JDeveloper 10g, der besonders im JavaServer Faces-Bereich auch sehr stark ist.

via jars.de - Vergleich: Eclipse, Netbeans und IntelliJ

IBM Secure Shell Library for Java

IBM hat auf seinen alphaWorks-Seiten eine leichtgewichtige Implementierung des von der Internet Engineering Task Force (IETF) erstellten Secure Shell (SSH-2)-Protokolls unter dem Namen IBM Secure Shell Library for Java veröffentlicht. Die Bibliothek implementiert gegenwärtig allerdings nur die SSH-Basis-Features wie Passwort-Login und Command Execution. Fortgeschrittenere Features wie Tunneling und X-Forwarding werden zur Zeit noch nicht unterstützt.

Quelle: www.entwickler.de

Aber für was brauchen wir überhaupt solch eine Library ?

SSH ermöglicht eine kryptographisch abgesicherte Kommunikation über unsichere Netzwerke. Hierdurch ist es möglich, sich gesichert an einen anderen Rechner anzumelden und dort, zum Beispiel innerhalb eines Java-Programms über das FTP-Protokoll gesichert Daten zu übertragen. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Ausführung von Methoden einer Klasse auf dem entfernten Rechner. Durch die SSH-Library abgesichert kann über Remote Method Invocation (RMI) oder über Enterprise Java Beans (EJB), eine Java-Methode auf dem entfernten Rechner gesichert ausgeführt werden, die Ihr Ergebnis gesichert an den aufrufenden Rechner zurückgeliefert werden.

Weitere Infos zu dieser Library findet Ihr auf der zugehörigen AlphaWorks-Seite:

What is IBM Secure Shell Library for Java?

The Secure Shell (SSH-2 or simply SSH) is a protocol for secure remote log-in and other secure network services over an insecure network. The protocol consists of three major components:

The Transport Layer Protocol provides server authentication, confidentiality, and integrity.
The User Authentication Protocol authenticates the client to the server.
The Connection Protocol multiplexes the encrypted tunnel into several logical channels.
Note that even though SSH stands for “Secure Shell,” it is not a shell like the Bash shell known under UNIX operating systems or the command line under Windows. SSH is a protocol, not a product, and the SSH standard defines the protocol only. Also note that the protocol is still in “draft” status, but is due soon; however, it is fairly mature.

IBM Secure Shell Library for Java is a lightweight implementation of the IETF SSH-2 protocol. The library currently implements only the basic SSH features such as password log-in and command execution. Advanced features such as tunning and X-forwarding are currently not supported.

Link: http://www.alphaworks.ibm.com/tech/sshlite

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