Happy Birthday Linux

Wie Golem.de heute berichtete wurde vor genau 15 Jahren, am 17. September 1991, der erste Linux-Kernel 0.01 von Linus Torvalds veröffentlicht.

Seitdem hat das Linux-Betriebssystem einen gigantischen Werdegang hingelegt.

Vom anfänglichen Hobbysystem eines finnischen Studenten bis zum ernstzunehmenden Server-System und schließlich sogar als Alternative für Desktop-Computer.

Happy Birthday Linux… auch von meiner Seite…

Einen sehr ausführlichen Bericht über den Werdegang von Linux und einen Ausblick in die Zukunft findet Ihr bei Golem.de – 15 Jahre Linux

Virtual Appliances mit dem VMware Player

Heute hatte ich mal wieder etwas Zeit und habe mir mal den VMware Player angeschaut.

Mit dem VMware Player hat VMware ein kostenloses Programm vorgestellt, mit dem jedermann vorgefertigte, virtuelle Maschinen starten kann. Diese bereits fertigen Systeme, für verschiedene Anwendungsfälle können kostenlos von der Virtual Appliances-Seite im VMware Technology Network (VMTN) heruntergeladen werden.

Den kostenlosen VMware Player gibt es sowohl für Windows als auch für Linux. Das beste ist, dass der Player wie jede andere Applikation einfach installiert wird, die entsprechende virtuelle Maschine per Mausklick ausgewählt wird und keine weitere Installation, Partitionierung oder Einrichtungen des Systems erforderlich ist.

Ich habe bei mir mal die Windows-Version der VMware-Players installiert und als erstes mal die Beispiel-Browser-Appliance installiert und das ging richtig flott.

Hier die einzelnen Schritte:
- VMware Player heruntergeladen
- Browser Appliance heruntergeladen und entpacken
- Player gestartet und die Browser-Appliance.vmx aus dem Verzeichnis ausgewählt
- Nach kurzem Initialisieren des virtuellen Systems, konnte ich im Internet surfen

Hier mein Ergebnis:

Browser-Appliance unter dem VMware Player

Die Browser-Appliance dient auch der Sicherheit beim Surfen, denn durch die isolierte virtuelle Maschine, wird die Gefahr, dass sich Malware oder Spyware auf dem Rechner über den Browser einnisten extrem vermindert.

Es gibt allerdings bereits schon viele weitere Virtual Appliances, die man sich mal anschauen sollte, wie:

- verschiedene Linuxvarianten (Ubuntu und Kubuntu 6.06, Gentoo 2006.0, OpenSuse 10.1)
- verschiedene Firewalls, Spamfilter und Security-Tools
- verschiedene Mail- und FTP-Server
- Business-Anwendungen (MediaWiki, SugarCRM)
- App-Server (JBoss-Server 4.0.3, Sun Java System Application Server Platform Edition 8.2)
- Datenbanken (Oracle Desktop Data Center, PostgreSQL Server)
- Mainframe (System/370, ESA/390, and z/Architecture) Virtual Appliance

Und es werden täglich mehr…

Oracle 10g auf Linux zuverlässig laufen lassen

Wer auf eine ausgereifte und ausgetestets Linux-Plattform im Unternehmen setzen will, oder auch muß, dem seien die Oracle Validated Configurations empfohlen,hier findet man als DBA, von Oracle erstellte, als Best-Practice-Dokumente benannte, Dokumente mit ausgewählten und ausgetesteten Hardware- und Softwarekombinationen unter denen die Oracle-Software auf der Linux-Plattform zuverlässig läuft. Die Oracle Validated Configurations basieren im Moment auf der aktuellen Oracle Database 10g Release 2 (10.2.0.2)-Datenbank und wird bei Erscheinen eines neuen Releases nach oben erweitert. Für ältere Versionen wie Oracle9i oder Oracle Database 10g Release 1 ist es nicht vorgesehen, dass für diese auch Oracle Validated Configurations erstellt werden.

Diese Konfigurationen sind allerdings, dann nicht mehr so günstig, wie sich das so mancher im Linux-Lager vorstellt. Denn alle Konfigurationen basieren auf Enterprise-Linux-Systemen (RHEL 4 AS/ES Update 3 und SLES 9 Service Pack 2) und auch die Server sind Produkte, namhafter Hardware-Hersteller. Einer der Hauptgründe trotzdem eine dieser Konfigurationen zu wählen ist die in vielen Firmen benötigte Supportmöglichkeit seitens Oracle im Fehler- und Problemfall. Deshalb werden viele Firmen auf eine dieser Oracle Validated Configurations zurückgreifen.

Wer sich dies nicht leisten kann und im LowCost-Linux-Sektor einen Oracle-Datenbankserver auf Linux installieren will, ist trotzdem nicht aufgeschmissen, denn auch mit einem kleineren Budget lässt sich der Server unter einem OpenSource-Linux installieren. Allerdings wird es für diese Installationen dann wohl, wie ich vermute, keine Supportleistungen seitens Oracle geben. Im Supportfall muß man sich dann auf Newsgroups und andere Internetresourcen verlassen.

Gute Infoquellen für die LowCost-Variante findet Ihr hier:
Step-by-step guide installing Oracle Database 10g Release 2 for Linux x86 on Debian
Introduction to Oracle 10g R1 (10.1.0.3) on SUSE Linux Professional 9.3
Short Guide to install Oracle 10g on Gentoo Linux (2004.0)

find – Finden unter Linux/Unix

Thomas Schramm vom tuxpost-Blog hat eine sehr interessante Kurzübersicht zum Thema “Searching with find” auf linux.com gefunden. Hierbei geht es um die mächtigen Fähigkeiten und die, für den Benutzer, nicht so leicht zu merkende Syntax des Linux/Unix-Befehl find.

The find command is one of the darkest and least understood areas of Linux, but it is also one of the most powerful. The biggest problem with find is that it has more options than most people can remember — it truly is capable of doing most things you could want.

Quelle: linux.com – Searching with find

via: tuxpost-Blog – Die Wunderwelt des find-Kommandos

OpenSuse Linux 10.1 als Mailserver mit Spamfilter einsetzen

Dass die aktuelle Linux-Distribution OpenSuse Linux 10.1 mehr kann, als einfach nur als Desktop-Ersatz eingesetzt zu werden, zeigt ein Artikel auf heiseOpen. Der Onlineartikel aus der heute, auch im Zeitschriftenhandel, erschienenen c’t-Special Linux-Zeitschrift, zeigt anschaulich und leicht verständlich, wie sich aus der OpenSuse Linux-Distribution ein leistungsfähiger Mailserver mit Spamfilter erstellen lässt. Mit ein paar Zusatzpaketen wird daraus ein Mail-Server, der alle E-Mails auf Viren prüft, Spam filtert, sauber sortiert und ganz nebenbei als zentrale Sammelstelle für POP- und IMAP-Postfächer dient.

OpenSuse Linux wird hierbei als komplette Distribution auf der Heft-DVD mitgeliefert.

Wer also auf der Suche nach einem leistungsfähigen Mailserver ist, der sollte sich diesen Beitrag mal ansehen.

Den kompletten Artikel findet Ihr unter:
heiseOpen – Mailserver mit Spamfilter

Unix – Bitte nicht aufhängen – nohup

Gelegenheitsadministratoren aus dem Windows-Umfeld dürfte der Unix-/Linux-Befehl nohup (no hang up) wenig sagen. Unter Unix benötigt man das Kommando nohup, um Prozesse im Hindergrund laufen zulassen, auch wenn man das ausführende Shell-Fenster schliesst. Somit läuft ein Prozess mittels nohup ähnlich, wie dies auch für Unix-Demons und unter Windows für die Windows-Dienste gilt.

Hier ein einfaches Beispiel für einen nohup-Aufruf:

nohup bin/runProgram.sh &

Durch den Aufruf mit nohup wird das Programm von SIGHUP nicht mehr beendet, und man kann sich problemlos aus der ausführenden Shell ausloggen. Wichtig ist auch noch, dass nach absetzen des Befehls das Terminal für Ausgaben nicht zur Verfügung steht. Die Ausgabe des Prozesses, die normalerweise auf dem Terminal angezeigt wird, wird nun in die Datei nohup.out umgeleitet. Falls dies nicht gewünscht ist, können STDOUT und STDERR über eine Named Pipe auch in andere Log-Dateien umgelenkt werden.

Aufruf mittels nohup und umleiten der Ausgabeströme:

nohup bin/runProgram.sh 1>/var/log/out.log 2>/var/log/err.log &

Man sieht, dass das Kommando nohup zwar ein praktisches Progrämmchen ist – allerdings mit einigen Ecken und Kanten, die es beim Einsatz zu beachten gilt.

Die Zeitschrift iX hat hierzu einen sehr interessanten Beitrag veröffentlicht, in dem der nohup-Befehl unter Unix nochmals vorgestellt und auf evtl. Probleme und Lösungsmöglichkeiten hingewiesen wird.

Link: iX – Für Langläufer

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