Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

Russ Olson hat auf JavaLobby.com einen sehr hilfreichen und interessanten Artikel über das Thema “Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know” verfasst. Er geht dort auf einige Unterschiede und Eigenheiten zwischen Windows und Unix bei der Verwendung der Multi-Plattform-Programmiersprache Java ein.

Sehr lesenswert für Java-Entwickler, die sich auch auf der Unix-Schiene zuhause fühlen wollen.

Link: Unix: Ten Things Every Java Developer Should Know

Morgens, halb zehn Uhr in Deutschland – Zeit für ein Knoppix

Das neue Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit.

Das auf der CeBIT 2006 bereits als Preview vorgestellte Knoppix 5 Release ist nun mit neuem Kernel und udev in Version 5.0.1 veröffentlicht worden. Mit etlichen (wenn meist auch nur mit kleineren) Bugfixes, ist die aktualisierte Version 5.0.1 nun auf den öffentlichen Mirrors, sowie demnächst in der Ausgabe 07/2006 der Zeitschrift PC-Welt auf DVD erhältlich. Parallel zur DVD wird auf den Mirrors auch wieder eine CD-Version mit einem etwas reduzierteren Inhalt (“Best of Desktop Applications”) angeboten.

Knoppix 5.0

In der Version 5.0.1 bringt Knoppix als Kernel den Linux-Kernel 2.6.17 mit (allerdings noch als Release Candidate). Als Desktop kommt bei Knoppix 5.01 die aktuelle KDE 3.5.2 als auch die aktuelle GNOME 2.12-Desktopumgebung zum Einsatz. Als Office-Umgebung, wird, wie zu erwarten, die aktuelle OpenOffice-Version 2.0.2 verwendet.

Laut Golem.de bietet der neue Knoppix-Installer nun auch eine Update-Funktion, welche eine älteren Knoppix-Installation auf die aktuelle 5.01 Version aktualisieren kann.

Was ist eigentlich KNOPPIX ?
KNOPPIX ist eine komplett von CD oder DVD lauffähige Zusammenstellung von Linux-Software auf GNU-Basis mit automatischer Hardwareerkennung und Unterstützung für viele aktuelle Grafikkarten, Soundkarten, SCSI- und USB-Geräte und sonstige Peripherie. KNOPPIX kann als produktives Linux Desktop-System, Schulungs-CD, Rescue-System oder als Plattform für kommerzielle Software-Produktdemos angepasst und eingesetzt werden. Es ist keinerlei Installation auf Festplatte notwendig. Auf der CD können durch transparente Dekompression bis zu 2 Gigabyte an lauffähiger Software installiert sein (über 8 GB auf der DVD “Maxi” Edition).

Fazit:
Version 5.01 ist ein Pflicht-Update für alle Anwender, die Knoppix bereits einsetzen. Das Live-Linux gehört in alle PC-Werkzeugkasten von fortgeschrittenen Anwendern und Administratoren.

Tutorial:
Wer sich etwas mehr mit Knoppix beschäftigen will, dem sei das Knoppix kompakt – Tutorial bei Galileo Computing empfohlen. Dieses basiert auf dem Tutorial “Knowing Knoppix” von Phil Jones und wurde von Rainer Hattenhauer, selbst Knoppix-Experte und Autor des Buches “Linux-Livesysteme”, ins deutsche übersetzt und erweitert. Hier findet ihr einen kostenlosen Einstieg in die KNOPPIX-Welt.

Siehe auch meinen Beitrag: Neue Knoppix Live-DVD erschienen

Quelle:
Knoppix.org-Website
Golem.de – Artikel Knoppix 5.0.1 steht zum Download bereit

Ubuntu 6.06 LTS Dapper Drake ist da

Nun ist es nach langem Warten nun soweit.

Ubuntu hat heute seinen “Eleganten Erpel” (Dapper Drake) veröffentlicht.

Ubuntu 6.06, eine Debian basierende Linux-Distribution, setzt in der aktuellen Version auf den Linux-Kernel 2.6.15.6, der auch Treiber enthält, die im offiziellen Kernel fehlen. Auch proprietäre Treiber wie für Nvidia-Grafikkarten bietet Ubuntu in Ihrer Distribution mit an.

Als Desktop-Oberfläche kommt in Ubuntu weiterhin GNOME zum Einsatz, das in Version 2.14.1 enthalten ist. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in einer neuer Version veröffentlicht. Kubuntu setzt zwar auf dieselben Basispakete, nutzt jedoch KDE 3.5.2 als grafische Benutzeroberfläche.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen in der neuen Ubuntu-Version sind ein verkürzter Startprozess und somit eine schnellere Einsatzbereitschaft, ein verlängerter Support (LTS-Long Term Support) und eine bessere Hardwareerkennung.

Desweiteren bietet Ubuntu mit Dapper Drake auch eine sehr leistungsfähige Distribution für den Server-Einsatz. Ubuntu 6.06 bietet auf der Serverseite eine vorgefertige LAMP-Installation, sowei eine bessere Unterstützung von Clustern und Storage-Area-Netzwerken (SAN).

Während man sich bisher die Dokumentation zur Installation und Konfiguration von Server-Diensten unter Ubuntu eher zusammensuchen mußte und ersatzweise auf die Debian-Handbücher zurückgreifen mußte, liegt nun eine erste Version des Ubuntu Server Guide vor. In dieser Dokumentation kommen viele Linux-Serverdienste zur Sprache. Angefangen beim Apache-Webserver, über DHCP und DNS (Bind), dem Mail Transfer Agent Postfix, bis zu Samba, mit dem Datei- und Druckdienste in einem Netzwerk freigegeben werden können, wird die Konfiguration der Serverdienste umfangreich beschrieben.

Hier findet Ihr weitere Infos:
Ubuntu 6.06 LTS-Website
UbuntuUsers.de – deutsches Portal für Ubuntu Linux
Deutsches Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum
Ubuntu Server Guide

Quellen:
Golem.de – Dapper Drake: Ubuntu 6.06 ist da
Tuxpost Blog – Ubuntu Server Guide

Wie aus SuSE Linux 10.1 das perfekte Desktop-Betriebssystem wird

Jem Matzan hat auf seiner Seite http://www.thejemreport.com/ unter dem Titel “Hacking SUSE Linux 10.1″ einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, der zeigt, wie die aktuelle OpenSuSE 10.1-Version an die Bedürfnisse der Anwender angepasst werden kann und zeigt außerdem wie daraus ein “perfektes Desktop-Betriebssystem” werden kann.

Er schreibt:

When you’re done installing SUSE Linux 10.1 OSS, your desktop system is not complete. You might still need support for Java programs, MP3 audio files, and browser plugins for Macromedia Flash, Adobe Acrobat, RealPlayer, and Windows Media Video. You may also want to add support for playing DVD videos on your computer, and to try out the new XGL graphical toys. Here’s how to effectively make SUSE Linux 10.1 into the perfect desktop OS.

Suse Linux 10.1 auf DVD

Wie ich bereits Anfang der Woche berichtet hatte, und viele bestimmt schon wissen, ist die neue SuSE-Version 10.1 veröffentlicht worden.

Nun ist auch eine DVD-Version als (ISO-Image) auf der OpenSuSE.org-Downloadseite zu finden. Angeboten werden zwei Versionen: eine für x86- und eine für x86-64-Rechner. Der Software-Umfang entspricht dabei dem der bereits veröffentlichten fünf CDs plus der AddOn-CD mit proprietärer Firmware und Treibern.

Hier können die ISO-Images heruntergeladen werden:
x86-Plattform
x86-64-Plattform

Suse Linux 10.1 ist fertig

Die Linux-Distribution OpenSuSE Linux 10.1 steht nun seit dem 11.Mai.2006 zum Download bereit.

Suse Linux nutzt in der Version 10.1 ein neues Paketmanagement und verzichtet auf proprietäre Treiber. Diese müssen selbst aus dem Internet heruntergeladen werden. Die Distribution umfasst Xen 3.0 zur Virtualisierung und beinhaltet auch Xgl, was beschleunigte Grafikeffekte für den Desktop bietet.

Als Desktop-Oberflächen bietet die neue Suse Linux-Version, sowohl GNOME in der Version 2.12 als auch KDE in der Version 3.5.1 zur Installation an. Die Entscheidung, welche Desktop-Oberfläche installiert werden soll, kann während der Installation ausgewählt werden. Die aktuelle Version verwendet einen Kernel der auf die Kernel-Versionsnummmer 2.6.16.13 hört.

Zudem kommt in der neuen Suse-Linux-Version 10.1, als Browser der aktuelle Mozilla Firefox 1.5.0.3 und als Emailwerkzeuge die aktuellen Mozilla Thunderbird 1.5- und Evolution 2.6-Versionen zum Einsatz. Als Office-Anwendung wird OpenOffice.org in Version 2.0.2 mitgeliefert.

Suse Linux 10.1 steht als ISO-Image für die Plattformen x86, x86-64 und PowerPC, via Bittorrent und den auf den OpenSuse-Seiten genannten FTP-Mirrors zur Verfügung. Ab dem 18. Mai 2006 will Suse auch ein DVD-Image mit der aktuellen Version zur Verfügung stellen.

Download OpenSuse Linux 10.1

Quelle: Golem.de

Update (21.05.2006):
Inzwischen habe ich bei heiseOpen einen sehr ausführlichen Testbericht zur neuen SUSE-10.1-Version gefunden, der auch sehr lesenswert ist.

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 Next