OpenSuse Linux 10.1 als Mailserver mit Spamfilter einsetzen

Dass die aktuelle Linux-Distribution OpenSuse Linux 10.1 mehr kann, als einfach nur als Desktop-Ersatz eingesetzt zu werden, zeigt ein Artikel auf heiseOpen. Der Onlineartikel aus der heute, auch im Zeitschriftenhandel, erschienenen c’t-Special Linux-Zeitschrift, zeigt anschaulich und leicht verständlich, wie sich aus der OpenSuse Linux-Distribution ein leistungsfähiger Mailserver mit Spamfilter erstellen lässt. Mit ein paar Zusatzpaketen wird daraus ein Mail-Server, der alle E-Mails auf Viren prüft, Spam filtert, sauber sortiert und ganz nebenbei als zentrale Sammelstelle für POP- und IMAP-Postfächer dient.

OpenSuse Linux wird hierbei als komplette Distribution auf der Heft-DVD mitgeliefert.

Wer also auf der Suche nach einem leistungsfähigen Mailserver ist, der sollte sich diesen Beitrag mal ansehen.

Den kompletten Artikel findet Ihr unter:
heiseOpen – Mailserver mit Spamfilter

Freemailer von Microsoft und Google für die eigene Domain

Sowohl Google, als auch Microsoft haben einen kostenlosen Freemailer für Firmen und Domaininhaber vorgestellt. Die Anwender greifen hierbei auf die bereits allgemein bekannten Leistungen der beiden Freemail-Provider zurück.

Firmen und Domaininhaber können damit unter ihrer eigenen Domain E-Mail-Funktionen bereitstellen, ohne spezielle Software installieren oder Hardware anschaffen zu müssen, da alles über die E-Mail-Plattform von Google und Microsoft läuft. Auch Microsoft hat seinen Speicherplatz in den Postfächern auf 2 GigaByte aufgestockt. So stehen 2 GByte Speicherplatz sowie die üblichen Gmail-Funktionen zur Verfügung. Wo der Google-Dienst noch im Beta-Test ist, hat Microsoft schon vorgelegt, denn der Microsoft-Dienst Windows Live Mail ist bereits final.

Was man allerdings immer berücksichtigen muß bei diesen kostenlosen Diensten ist, dass man teils auch sehr sensible Firmendaten, die in Mails vorhanden sind, über das externe Email-Hosting evtl. preis gibt. Dies ist nicht jedermanns Sache.

Außerdem benötigt der Domain-Eigentümer Zugriff auf den MX-Record (MX = “Mail Exchange”) im DNS-Eintrag seiner Domain. Dort sind die Mail-Server eingetragen, welche die Mail zustellen sollen. Wer sich dafür interessiert, unter Windows beispielsweise lässt sich dieser Eintrag für jede Domain mit dem Kommandozeilenbefehl:

nslookup -querytype=MX meinefirma.de 

abfragen.

Leider wird nicht allen Domaininhabern dieser Zugriff auf die MX-Einträge gewährt, denn der Zugriff auf die DNS-Einträge werden vom Hoster nicht gerne aus seinem Hoheitsgebiet herausgegeben. Dies sollte man vielleicht bei der Wahl des nächsten Hosters mitberücksichtigen.

Quelle: Golem.de – Webmailer von Microsoft und Google für eigene Domains