Radio Tux - Live vom Linuxtag 2008

Radio Tux, das Radio rund um Linux und Open Source sendet alle 4 Tage vom 28. - 31. Mai 2008 live vom Linuxtag in Berlin.

Jeden Tag gibt es per Stream interessante Interviews, Hintergrundberichte und freie Musik. Direkt aus Berlin, direkt aus den Messehallen unter dem Funkturm, direkt vom Linuxtag.

Was Radio Tux in den 4 Tagen alles senden wird, finden Ihr im Radio Tux-Sendeplan, der seit gestern auf der Radio Tux-Seite zur Verfügung steht.

Die vorgesehenen Streams findet Ihr unter:

* http://stream.radiotux.de:8000/radiotux.ogg
* http://stream2.radiotux.de:8080/radiotux.ogg

via Karl-Tux-Stadt - Auf die Ohren

Mit Open Source Spezial zum Shell-Guru

Anfang der Woche habe ich mir von einem meiner Kollegen die aktuelle Ausgabe der Open Source Spezial-Zeitschrift, aus dem Linux New Media AG Verlag, ausgeliehen und war positiv über die Zeitschrift überrascht. Ich muss sagen, die Zeitschrift ist um einiges mehr wert als die 6,90 Euro die die Zeitschrift am Kiosk gekostet hat!

Auf 130 Seiten werden in der aktuellen Ausgabe Open Source Spezial aktuelles und sehr brauchbares Linux-Know-how vermittelt und die wichtigsten Linux Shell-Befehle vorgestellt. Dazu gehören alle Tools für das Dateimanagement, aber auch Hilfsprogramme, mit denen man in Dateien nach Informationen suchen, Formate konvertieren und statistische Daten abrufen kann.

Außerdem ist darin auch eine große Shell-Tipp-Sammlung mit vielen guten Tipps enthalten.

Die Hauptthemen der aktuellen Ausgabe von Open Source Spezial Januar - März 2008 sind:

Open Source Spezial - Linux Shell Guru
Einstieg

  • Bash-Shell effizient nutzen
  • Dateien und Rechte
  • Editoren im Textmodus

Shell-Profi werden

  • Archiv-Tools und Konverter
  • Paketverwaltung (RPM, Debian)
  • Secure Shell (SSH) und Rsync

Troubleshooting

  • Konfigurationsdateien
  • Prozesse und Systemstart
  • Netzwerk überprüfen u.v.m.

Damit man alle Shell-Befehle gleich ausprobieren kann, ist auf der Heft-CD ein OpenSuse 10.3-Live-System enthalten. Ich habe dem Live-System allerdings meine bereits installierte Ubuntu 7.10-VM vorgezogen.

Also mir hat die Zeitschrift echt was gebracht. Wer sich für das Heft noch interessiert, der kann auf der Webseite mal vorbeischauen, dort ist die Zeitschrift noch direkt vom Verlag erhältlich und kann online bestellt werden.

Bildquelle und Link: Open Source Spezial 01/2008

SOA-Werkzeuge: Kommerzielle und Open Source Tools

Für die Umsetzung von serviceorientierten Geschäftsanwendungen bieten kommerzielle Software-Hersteller wie IBM, SAP und BEA leistungsfähige Tools an. Alternativ lässt sich aber auch mit Open-Source-Werkzeugen eine Plattform für SOA-Anwendungen zusammenstellen.

SOA ist in erster Linie ein abstraktes IT-Konzept, das mit konkreter Software zunächst wenig zu tun hat. Das Erstellen einer SOA-Anwendung erfordert allerdings eine Vielzahl an Technologien. Dazu gehören zum Beispiel ein Enterprise Service Bus, eine Prozess-Engine, eine Regel-Engine, Unterstützung von SOAP-Webdiensten und vieles mehr.

Kommerzielle Software-Hersteller wie IBM oder SAP und SOA-Spezialisten wie BEA nehmen für sich in Anspruch, im Bereich SOA eine führende Rolle zu spielen und über ausgereifte Produkte zu verfügen. Aber auch im Open-Source-Segment gibt es eine Reihe von Tools, die für den SOA-Einsatz in Frage kommen.

TecChannel präsentiert in einer SOA-Artikelreihe, die wichtigsten SOA-Werkzeuge und erläutert vor allem die spezifischen Vor- und Nachteile der einzelnen Implementierungen.

Serviceorientierte Architektur auf die leichte Art

Einen sehr interessanten Artikel von Wolfgang Pleus über die Realisierung einer serviceorientierten Architektur auf der Basis von OpenSource-Komponenten habe ich heute im aktuellen JavaMagazin 08/2007 gelesen.

Wolfgang Pleus stellt in seinem Artikel anspruchsvolle SOA-Bausteine aus dem Open-Source-Bereich vor, die mangels Marketingbudget, im SOA-Markt noch nicht sofort neben den etablierten kommerziellen Anbietern wahrgenommen werden, aber trotzdem bereits zufriedenstellend ausgereift sind und die komplette Serviceorientierte Architektur (außer Tracking- und Monitoring) abbilden können.

Folgende Bausteine bilden eine SOA-Infrastruktur:

  • Der Enterprise Service Bus (ESB) dient der Entkopplung von Services und der Vermittlung. Im Artikel dient Apache ServiceMix als Enterprise Service Bus.
  • Das Business Process Management (BPM) dient der Abbildung von Geschäftsprozessen. Für diesen Bereich wurde Apache ODE (Orchestration Director Engine) im Artikel vorgestellt. Apache ODE dient hier als Laufzeitumgebung für die Business Process Execution Language (BPEL) mit der Web Services aufgerufen, Messages gesendet und empfangen und Daten bearbeitet und Fehler behandelt werden können. Inzwischen ist das Apache ODE-Projekt auch zu einem sogenanntes Apache Top Level Projekt aufgestiegen.
  • Die Rule Engine erlaubt die Einbeziehung von fachlichen Regeln in die Prozesse und wird für die dynamische Anpassung von Regeln verwendet. Als Rule Engine wurde im Artikel JBoss Drools vorgestellt.
  • Die Registry und das Repository dienen der Verwaltung von Artefakten. Hierfür wurde der OpenSource Baustein Apache jUDDI verwendet.
  • Das Identity Management dient der Authentifizierung, Autorisierung, Single Sign-On. Genutzter Baustein Internet 2 Shibboleth.
  • Das Health Tracking/Activity Monitoring (BAM) dient der Überwachung der einzelnen Komponenten. Hierfür gibt es zur Zeit noch keine freie Alternative.

Mit den oben aufgezeigten Komponenten lässt sich schon heute eine 100-prozentige OpenSource-basierte und standardkonforme SOA-Infrastruktur realisieren und stellt vielleicht eine Alternative, zu meist auch proprietären komerziellen Lösungen dar.

Leider steht für den Entwicklungsprozess noch kein freier BPEL-Designer zur Verfügung. Allerdings gibt es mit Netbeans 5.5 inkl. Enterprise Pack und dem Eclipse BPEL-Designer-Plugin bereits zwei vielversprechende Entwicklungsumgebungen.

Der komplette Artikel steht auch online auf den Seiten des JavaMagazins zur Verfügung. Vielleicht für den ein oder anderen, der sich mit diesem Thema näher beschäftigt möchte, einen Blick wert.

Quelle: JavaMagazin - SOA auf die leichte Art

Linux-Video: Revolution OS

Heute habe ich nochmals, nach der Linux-Dokumentation “Codename: Linux”, einen weiteren interessantes Linux-Film für euch gefunden.

Der 85 minütige Film „Revolution OS“ ist eine 2001 realisierte Kino-Dokumentation, die die Geschichte und die Entstehung von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung erzählt.

Aber schaut selbst…


Quelle: Revolution OS

via: HeroldLog

Linux-Dokumentation “Codename: Linux”

Bin heute auf eine sehr interessante Linux-Dokumentation gestoßen, die auch schon auf dem Fernsehsender ARTE gelaufen ist, und die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Das ganze nennt sich “Codename: Linux” und erzählt die Geschichte und die Entwicklung des freien Betriebssystems Linux, der freien Software und der Open-Source-Bewegung.

Film Codename: Linux
Bildquelle: ARTE-Dokumentation: Codename: Linux

Hier ein Ausschnitt aus der Beschreibung der ARTE-Dokumentation: “Codename: Linux”

Was versteckt sich hinter “Linux”, dem berühmten offenen Betriebssystem?
Linux ist ein von Anwendern gemeinsam entwickeltes offenes System, d. h. der Quellcode des Programms ist über das Internet jedermann frei zugänglich. Durch die kollektive Arbeit einer großen Programmierergemeinde können so bessere technische Lösungen entwickelt werden als bei den kommerziellen Produkten aus einer “geschlossenen”, proprietären Systemwelt, deren Hersteller ihre Programmcodes nicht preisgeben. Darüber hinaus kann sich jeder Anwender Linux kostenlos aus dem Internet herunterladen.

Die Dokumentation stellt den Finnen Linus Torvalds vor, auf dessen Entwicklung Linux hauptsächlich zurückgeht. Ein Mann mit einer interessanten Geschichte, der beschloss, den üblichen Lauf der Dinge zu ändern: Anstatt seine Erfindung für sich zu behalten, entschied er sich dafür, sie der ganzen Welt zur freien Nutzung zur Verfügung zu stellen. Seine eigenen Grenzen erkennend, zog er es vor, sich auf diese Weise in eine Kollektivbewegung einzureihen. …

Der Film präsentiert die verkannten kreativen Genies unserer Zeit: Software-Programmierer. Computerspezialisten, die am Programm von Linux mitarbeiten, erklären, was sie zur Teilnahme an diesem Projekt bewegt hat. …
Quelle: ARTE-Dokumentation: Codename: Linux

Die gesamte Dokumentation CodeName: Linux kann als *.avi-File direkt auf archive.org in verschiedenen Auflösungen heruntergeladen werden.

(Hinweis: das Video in der besten Qualität ist über 50 Minuten lang und über 350 MB groß! Deshalb am besten speichern und nicht direkt im Browser ansehen!)

Falls man mal kurz einen Blick reinwerfen will, steht aber auch ein Stream mit 64k und 256k zur Verfügung.

Viel Spaß beim Ansehen!

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