Oracle 10g auf Linux zuverlässig laufen lassen

Wer auf eine ausgereifte und ausgetestets Linux-Plattform im Unternehmen setzen will, oder auch muß, dem seien die Oracle Validated Configurations empfohlen,hier findet man als DBA, von Oracle erstellte, als Best-Practice-Dokumente benannte, Dokumente mit ausgewählten und ausgetesteten Hardware- und Softwarekombinationen unter denen die Oracle-Software auf der Linux-Plattform zuverlässig läuft. Die Oracle Validated Configurations basieren im Moment auf der aktuellen Oracle Database 10g Release 2 (10.2.0.2)-Datenbank und wird bei Erscheinen eines neuen Releases nach oben erweitert. Für ältere Versionen wie Oracle9i oder Oracle Database 10g Release 1 ist es nicht vorgesehen, dass für diese auch Oracle Validated Configurations erstellt werden.

Diese Konfigurationen sind allerdings, dann nicht mehr so günstig, wie sich das so mancher im Linux-Lager vorstellt. Denn alle Konfigurationen basieren auf Enterprise-Linux-Systemen (RHEL 4 AS/ES Update 3 und SLES 9 Service Pack 2) und auch die Server sind Produkte, namhafter Hardware-Hersteller. Einer der Hauptgründe trotzdem eine dieser Konfigurationen zu wählen ist die in vielen Firmen benötigte Supportmöglichkeit seitens Oracle im Fehler- und Problemfall. Deshalb werden viele Firmen auf eine dieser Oracle Validated Configurations zurückgreifen.

Wer sich dies nicht leisten kann und im LowCost-Linux-Sektor einen Oracle-Datenbankserver auf Linux installieren will, ist trotzdem nicht aufgeschmissen, denn auch mit einem kleineren Budget lässt sich der Server unter einem OpenSource-Linux installieren. Allerdings wird es für diese Installationen dann wohl, wie ich vermute, keine Supportleistungen seitens Oracle geben. Im Supportfall muß man sich dann auf Newsgroups und andere Internetresourcen verlassen.

Gute Infoquellen für die LowCost-Variante findet Ihr hier:
Step-by-step guide installing Oracle Database 10g Release 2 for Linux x86 on Debian
Introduction to Oracle 10g R1 (10.1.0.3) on SUSE Linux Professional 9.3
Short Guide to install Oracle 10g on Gentoo Linux (2004.0)

OpenSuse Linux 10.1 als Mailserver mit Spamfilter einsetzen

Dass die aktuelle Linux-Distribution OpenSuse Linux 10.1 mehr kann, als einfach nur als Desktop-Ersatz eingesetzt zu werden, zeigt ein Artikel auf heiseOpen. Der Onlineartikel aus der heute, auch im Zeitschriftenhandel, erschienenen c’t-Special Linux-Zeitschrift, zeigt anschaulich und leicht verständlich, wie sich aus der OpenSuse Linux-Distribution ein leistungsfähiger Mailserver mit Spamfilter erstellen lässt. Mit ein paar Zusatzpaketen wird daraus ein Mail-Server, der alle E-Mails auf Viren prüft, Spam filtert, sauber sortiert und ganz nebenbei als zentrale Sammelstelle für POP- und IMAP-Postfächer dient.

OpenSuse Linux wird hierbei als komplette Distribution auf der Heft-DVD mitgeliefert.

Wer also auf der Suche nach einem leistungsfähigen Mailserver ist, der sollte sich diesen Beitrag mal ansehen.

Den kompletten Artikel findet Ihr unter:
heiseOpen – Mailserver mit Spamfilter

Ubuntu 6.06 LTS Dapper Drake ist da

Nun ist es nach langem Warten nun soweit.

Ubuntu hat heute seinen “Eleganten Erpel” (Dapper Drake) veröffentlicht.

Ubuntu 6.06, eine Debian basierende Linux-Distribution, setzt in der aktuellen Version auf den Linux-Kernel 2.6.15.6, der auch Treiber enthält, die im offiziellen Kernel fehlen. Auch proprietäre Treiber wie für Nvidia-Grafikkarten bietet Ubuntu in Ihrer Distribution mit an.

Als Desktop-Oberfläche kommt in Ubuntu weiterhin GNOME zum Einsatz, das in Version 2.14.1 enthalten ist. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in einer neuer Version veröffentlicht. Kubuntu setzt zwar auf dieselben Basispakete, nutzt jedoch KDE 3.5.2 als grafische Benutzeroberfläche.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen in der neuen Ubuntu-Version sind ein verkürzter Startprozess und somit eine schnellere Einsatzbereitschaft, ein verlängerter Support (LTS-Long Term Support) und eine bessere Hardwareerkennung.

Desweiteren bietet Ubuntu mit Dapper Drake auch eine sehr leistungsfähige Distribution für den Server-Einsatz. Ubuntu 6.06 bietet auf der Serverseite eine vorgefertige LAMP-Installation, sowei eine bessere Unterstützung von Clustern und Storage-Area-Netzwerken (SAN).

Während man sich bisher die Dokumentation zur Installation und Konfiguration von Server-Diensten unter Ubuntu eher zusammensuchen mußte und ersatzweise auf die Debian-Handbücher zurückgreifen mußte, liegt nun eine erste Version des Ubuntu Server Guide vor. In dieser Dokumentation kommen viele Linux-Serverdienste zur Sprache. Angefangen beim Apache-Webserver, über DHCP und DNS (Bind), dem Mail Transfer Agent Postfix, bis zu Samba, mit dem Datei- und Druckdienste in einem Netzwerk freigegeben werden können, wird die Konfiguration der Serverdienste umfangreich beschrieben.

Hier findet Ihr weitere Infos:
Ubuntu 6.06 LTS-Website
UbuntuUsers.de – deutsches Portal für Ubuntu Linux
Deutsches Ubuntu-Forum & Kubuntu-Forum
Ubuntu Server Guide

Quellen:
Golem.de – Dapper Drake: Ubuntu 6.06 ist da
Tuxpost Blog – Ubuntu Server Guide

Chaos im Serverschrank

Wer diesen Serverschrank administrieren darf, ist echt nicht zu beneiden ;-)

Serverschrank-Verkabelung Note Sechs !!!

Wenn es darauf Noten geben würde: Serverschrank-Verkabelung Note Sechs !!!

Armer Administrator !!!

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