Was ist eigentlich eine serviceorientierte Architektur (SOA)?

SOA ist eines der vielbeschworenen Buzzwords dieser Tage. Was hinter einer SOA steckt, was die Basics einer serviceorientierten Architektur sind und welche pragmatischen Tipps ein Experte hierzu geben kann, zeigt ein interessanter SOA-Artikel bei TecChannel.de.

Guter Grundlagen-Artikel, der die Basics einfach und verständlich erklärt.

Ansätze für die Webservice-Integration – REST oder SOAP?

Heute existieren mit REST und SOAP, zwei Ansätze zur Integration von Softwaresystemen mit Webservices, die beide sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen. Um hier etwas mehr Licht in das Dunkel der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Webservice-Technologien zu bringen, hat die Firma akquinet, eine Ausgabe Ihres Java/SAP Newsletters, diesem Thema gewidmet.

Der Newsletter beschreibt die unterschiedlichen Ansätze von REST und SOAP und will hierbei eine Hilfestellung bei der Entscheidung für eine der beiden Technologien, oder einer der aufgezeigten Alternativen (JSON und YAML), bieten.

Außerdem, bietet der Newsletter auch eine gute Einführung in das Webservice-Thema.

Für mich war der Java/SAP-Newsletter so interessant, dass ich ihn gleich mal abonniert habe.

Link: akquinet-Newsletter – REST oder SOAP: Welchen Weg zu Web-Services

Serviceorientierte Architektur auf die leichte Art

Einen sehr interessanten Artikel von Wolfgang Pleus über die Realisierung einer serviceorientierten Architektur auf der Basis von OpenSource-Komponenten habe ich heute im aktuellen JavaMagazin 08/2007 gelesen.

Wolfgang Pleus stellt in seinem Artikel anspruchsvolle SOA-Bausteine aus dem Open-Source-Bereich vor, die mangels Marketingbudget, im SOA-Markt noch nicht sofort neben den etablierten kommerziellen Anbietern wahrgenommen werden, aber trotzdem bereits zufriedenstellend ausgereift sind und die komplette Serviceorientierte Architektur (außer Tracking- und Monitoring) abbilden können.

Folgende Bausteine bilden eine SOA-Infrastruktur:

  • Der Enterprise Service Bus (ESB) dient der Entkopplung von Services und der Vermittlung. Im Artikel dient Apache ServiceMix als Enterprise Service Bus.
  • Das Business Process Management (BPM) dient der Abbildung von Geschäftsprozessen. Für diesen Bereich wurde Apache ODE (Orchestration Director Engine) im Artikel vorgestellt. Apache ODE dient hier als Laufzeitumgebung für die Business Process Execution Language (BPEL) mit der Web Services aufgerufen, Messages gesendet und empfangen und Daten bearbeitet und Fehler behandelt werden können. Inzwischen ist das Apache ODE-Projekt auch zu einem sogenanntes Apache Top Level Projekt aufgestiegen.
  • Die Rule Engine erlaubt die Einbeziehung von fachlichen Regeln in die Prozesse und wird für die dynamische Anpassung von Regeln verwendet. Als Rule Engine wurde im Artikel JBoss Drools vorgestellt.
  • Die Registry und das Repository dienen der Verwaltung von Artefakten. Hierfür wurde der OpenSource Baustein Apache jUDDI verwendet.
  • Das Identity Management dient der Authentifizierung, Autorisierung, Single Sign-On. Genutzter Baustein Internet 2 Shibboleth.
  • Das Health Tracking/Activity Monitoring (BAM) dient der Überwachung der einzelnen Komponenten. Hierfür gibt es zur Zeit noch keine freie Alternative.

Mit den oben aufgezeigten Komponenten lässt sich schon heute eine 100-prozentige OpenSource-basierte und standardkonforme SOA-Infrastruktur realisieren und stellt vielleicht eine Alternative, zu meist auch proprietären komerziellen Lösungen dar.

Leider steht für den Entwicklungsprozess noch kein freier BPEL-Designer zur Verfügung. Allerdings gibt es mit Netbeans 5.5 inkl. Enterprise Pack und dem Eclipse BPEL-Designer-Plugin bereits zwei vielversprechende Entwicklungsumgebungen.

Der komplette Artikel steht auch online auf den Seiten des JavaMagazins zur Verfügung. Vielleicht für den ein oder anderen, der sich mit diesem Thema näher beschäftigt möchte, einen Blick wert.

Quelle: JavaMagazin – SOA auf die leichte Art

SOA-Hype im Geschäftsumfeld ?

Im Moment weiss ich, ehrlich gesagt, nicht so genau, was ich vom aktuellen SOA-Hype denken soll. SOA liefert bestimmt sehr viele innovative Konzepte für neue Businessarchitekturen und trägt auch entscheidend zur Flexibilisierung von internen und externen Geschäftsprozessen bei. SOA ist allerdings schon seit einiger Zeit, das Buzzword der IT-Szende und wird, meiner Meinung nach, zur Zeit auch enorm gepusht.

IBM kämpft schon lange an vorderster Front für SOA und hat nun dem Thema der Serviceorientierten Architekturen (also SOA) sogar eine eigene Ausgabe Ihres Kundenmagazins “möglich” gewidmet.

Hier kann die SOA-Ausgabe des IBM-Kundenmagazins heruntergeladen werden.

- Wie seht Ihr das Thema SOA im Geschäftsumfeld ?
- Wo liegen die Hauptnutzen ?
- Wie schaut es mit den Kosten / Nutzen-Faktor aus ?
- Wie seit Ihr das Image von SOA – eher Positiv (+) oder Negativ (-) ?

Serviceorientierte Architekturen – In zehn Schritten zur SOA

Heute habe ich wieder einen interessanten Artikel zum Thema Serviceorientierte Architekturen (SOA) gefunden.

Mehr Flexibilität und sinkende IT-Kosten versprechen sich Unternehmen vom Aufbau Service-orientierter Architekturen (SOA). Die COMPUTERWOCHE beschreibt zehn Schritte, die sich in der Praxis bewährt haben.

Diese wären:

1. Think big, start small
2. Fachabteilungen einbinden
3. Bestandsaufnahme
4. Erste Services einbinden
5. Registry installieren
6. Governance regeln
7. Sicherheit planen
8. Messaging-Infrastruktur aufbauen
9. Service-Management einrichten
10. Services orchestrieren

Den kompletten Artikel findet Ihr unter: Computerwoche – In zehn Schritten zur SOA