Scythe Kama Connect 2 IDE/SATA auf USB Adapter

Für alle Bastler und Hardware-Admins, die im Notfall IDE- und SATA-Geräte an einem anderen Rechner betreiben müssen, da der eigentliche Rechner vielleicht seinen Geist aufgegeben hat, für die gibt es einen neuen Laufwerks-Adapter der hier Abhilfe schaffen kann. Dieser Adapter kann dem Admin den teils langwierigen Einbau in einen Rechner mit dem gerade passenden Anschluß ersparen, der laut Murphy’s Law zur Zeit eh nicht zur Verfügung steht. ;-).

Der Kama Connect 2 von Scythe ist ein Adapter, an den die verschiedlichsten IDE/SATA-Laufwerke, egal ob 2,5″ oder 3,5″-Laufwerk angeschlossen werden können.

Im Inneren des Adapters werkelt ein JM20338-Chip, der die Daten zwischen IDE, SATA und USB2.0 wandelt und die Daten des Laufwerks über die USB2.0-Verbindung auf den jeweiligen Rechner überträgt. Falls eine externe Stromverbindung für das angeschloßene Laufwerk benötigt wird, versorgt ein 12-Volt-Netzteil den Adapter und das Laufwerk mit ausreichend Strom.

Scythe Kama Connect 2
Quelle: Scythe EU GmbH (Europa)

Folgende Laufwerke können an den Scythe Kama Connect 2-Adapter angeschlossen werden:

  • SATA Laufwerke (2,5″ / 3,5″ Festplatten oder optische Laufwerke)
  • 2,5″/3,5″ Festplatten, optische Laufwerke, IDE/EIDE, Unterstützung für TA33/66/100/133
  • 44-pin 2,5″ Festplatten
  • 40-pin ATAPI Laufwerke

Ganz nebenbei ist der Adapter auch nicht allzu teuer und ist im Fachhandel und im Internet für ca. 30 Euro erhältlich. Für alle Hardware-Admins ist dieser Adapter eine sinnvolle und kostengünstige Anschaffung. Für alle Rechner-Reparaturservices ist dieser Adapter eigentlich ein Must-Have für die tägliche Arbeit beim Kunden.

So ein Teil könnte ich in meinem Fundus, ehrlich gesagt, auch noch gebrauchen…

IBM/Lenovo Thinkpad Recovery-CD erstellen

Da bei den aktuellen IBM/Lenovo Thinkpads standardmäßig keine Recovery CD mitgeliefert wird und zur Systemwiederherstellung nur eine versteckte Rettungspartition zur Verfügung steht, die evtl. bei Festplattenproblemen, beschädigt werden könnte, empfiehlt es sich, selbst eine Recovery-CD mit einer Sicherung des Auslieferungszustands des Betriebssystems anzufertigen.

Und dies ist auch nicht schwierig, da IBM/Lenovo, dies im Rahmen Ihrer bei meinem Thinkpad mitgelieferten Zusatzsoftware ThinkVantage im Modul Rescue & Recovery schon vorgesehen hat.

Die Option zur Erstellung der Recovery-CDs findet Ihr im Startmenü je nach Thinkpad unter:

  • Start -> Programme -> Access IBM -> CDs/DVDs zur Wiederherstellung erstellen
  • Start -> Programme -> Access IBM -> Datenträger zur Wiederherstellung erstellen
  • Start -> Programme -> ThinkVantage -> Wiederherstellungsdatenträger erstellen

Wichtig ist, dass Ihr euch einen kompletten Satz an Wiederherstellungs-CDs erstellt! Hier hatte ich auch einen Fehler gemacht!

Der komplette Satz an Wiederherstellungs-CDs besteht aus 8 CDs:

  • CD zur Produktwiederherstellung für Thinkpad (CD 1 bis 6)
  • Supplemental Product Recovery CD for Type Multiple
  • CD Rescue and Recovery

Die zweite Möglichkeit an die IBM/Lenovo-Recovery-CDs zu kommen, ist bei der IBM/Lenovo-Support-Hotline anzurufen und dort die CDs gegen Bares oder als Garantieleistung anzufordern.

Hierzu gibt es auch einen interessanten Thread im Thinkpad-Forum, mit Tipps und Tricks zur Anforderung der Recovery-CDs.

Update 28.01.2008:
Habe mir heute die IBM/Lenovo-Recovery-CDs bei der IBM/Lenovo-Support-Hotline angefordert. Da ich ein Problem mit meinem Thinkpad habe und ich leider meine Recovery-Partition gelöscht habe. Somit blieb mir nur der Weg, die Wiederherstellungs-CDs bei der Hotline anzufordern.

Gab bei mir überhaupt keine Probleme beim Anfordern der Wiederherstellungs-CDs. Der Callcenter-Agent an der Service-Hotline war sehr nett und zuvorkommend. Ich schilderte meine Lage, dass ich ein Problem mit meinem Lenovo Thinkpad habe (was auch stimmt, denn mein Lenovo Thinkpad hängt sich immer wieder in unregelmäßigen Zeitabständen auf) und bekam die Recovery-CDs kostenlos zugesandt. Ich bin mit meinem Thinkpad allerdings auch noch in der Garantiezeit.

Update: 08.03.2008:
Das Problem an meinem Lenovo Thinkpad Z60T wurde inzwischen auch gelöst. Das Problem liegt, laut IBM-Kundendienst, am zusätzlich nachgerüsteten 512MB Speicherriegel. Der Fehler kann mit 3DMark2006 nachvollzogen werden. Habe ich auch selbst mal durchgeführt.

Kurze Zeit, nachdem der Test gestartet wird, hängt sich der Rechner immer wieder auf. Sobald der zusätzlich Speicherriegel entfernt wird, läuft der 3DMark2006-Test durch.

SecureBox 365 - Die drei Superhelden für deinen PC

Habe heute einen Flyer vom EDV-BUCHVERSAND bekommen, in dem drei hilfreiche Tools für euren PC vorgestellt werden.

Die “SecureBox 365” umfasst hierbei die Virenschutz-Software und Firewall “F-Secure Internet Security 2007” (für 3 PCs) inkl. Updates für die nächsten 12 Monate von F-Secure, das Backup- und Imaging Tool “Acronis True Image 10 Home” von Acronis sowie das Defragmentierungs-Programm “O&O Defrag 8.6 Professional” von O&O Software.

Das gesamte Paket inkl. Support, 310-seitigem deutschem Handbuch und 30 Tage Rückgaberecht, fällt durch sein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis auf, denn das komplette Bundle gibt es für einen Gesamtpreis von 39,95 € plus 2,95 € Versandkosten.

Und eins ist noch wichtig! Ich hab nix davon wenn ihr die “SecureBox 365″ kauft! Ich finde die Lösung einfach nur leistungsfähig und preislich sehr fair.

Acronis True Image und Windows 2003 Server

Heute habe ich einen interessanten Tipp zum Zusammenspiel von Windows 2003 Server und Acronis True Image bei Thomas gefunden. Bei Ihm gab es Probleme mit der Kombination von Acronis True Image und Windows 2003 Server. Er hat hierfür allerdings auch eine Lösung gefunden.

Ich habe Acronis True Image zwar noch nicht mit Windows 2003 Server betrieben, aber bisher habe ich mit Acronis True Image 10 Home immer nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Tool kann einiges mehr als die Konkurrenzprodukte.

Besonders die automatische Sicherung während des Betriebs in Windows ist ein Feature, das ich nicht mehr missen möchte und von Konkurrenzprodukten wie z.B. Symantec Norton Ghost nicht gewohnt war.

Habe mit diesem Tool auch schon mal das Zurückspielen, Installation von der Sicherung, auf meinem Dell Notebook vornehmen müssen. Lief alles ohne Probleme. Wichtig war nur die Wahl der richtigen Sicherungsmethode (inkl. Partitionsstruktur Komplette Platte inkl. aller Partitionen).

Dies konnte ich glücklicherweise noch ausprobieren, da meine Platte zwar klackerte, aber noch nicht komplett defekt war.

Update:
PC Praxis erklärt anhand von Acronis True Image 10 Home in einem vierseitigen Workshop wie Backups erstellt und zurückgespielt werden können.

Das Benutzerhandbuch könnte für den ein oder anderen, der sich die einzelnen Features mal genauer anschauen möchte, auch interessant sein.

Das Handbuch findet Ihr hier: Acronis True Image 10 Home-Benutzerhandbuch