Kaspersky Security Suite 2007 in ComputerBild 12/2007

Ich gebe es zu. Ich habe mir gestern die aktuelle ComputerBild 12/2007 vom 26.05.2007 gekauft.

Doch ich bin nicht alleine. Denn auch Jörn vom Blog “EDV – Ende der Vernunft” hat zugegriffen. ;-)

Der Grund für den Computerbild-Kauf war die beigefügte Mehrplatzlizenz für 3 Rechner für die Kaspersky Security Suite 2007, mit folgenden Komponenten:

  • Kaspersky Anti-Virus
  • Kaspersky Anti-Hacker (Firewall)
  • Kaspersky Anti-Spam

Da ich auch sonst schon, nur gute Erfahrungen mit Kaspersky-Security-Lösungen gemacht habe, habe ich zugegriffen. Die beiliegenden Versionen, müssen mittels per Mail angefordertem Lizenzschlüssel über das Internet aktiviert werden und gelten für insgesamt ein Jahr (mittels vierteljährlicher Verlängerung über die ComputerBild-Seite).

Doch dies finde ich echt akzeptabel, für ein ausgereiftes Internet-Security-Paket, das mich gerade mal 3,50 Euro gekostet hat. 3,50 Euro, da ich die Luxus-Edition mit beiliegender Film-DVD (“Out of Time” mit Denzel Washington) erstanden habe. Die normale Ausgabe kostet nur 2,50 Euro und ist noch bis 10.Juni im Handel erhältlich.

Ich finde diese Ausgabe war durch die Beigabe der Kaspersky Security Suite 2007 jeden Cent wert. Auch wenn man über den restlichen Inhalt geteilter Meinung sein kann.

Update 12.08.2007:
Für alle, die die Lizenz für die Kaspersky Security Suite 2007 oder die Kaspersky Security Suite Personal verlängern möchten, hat ComputerBild eine Seite für die Verlängerung der Lizenz bereitgestellt.
Auf der Seite Aktivierungscode und Lizenzverlängerung für zwei Kaspersky Security-Versionen gibt es die gewünschten Infos zur Verlängerung der Lizenz.

Spamphrasen & Begriffe – Welche Mails im Spamfilter hängen bleiben

Heute habe ich was aus dem Bereich Email-Marketing und Newsletter-Versand.

MailWorx hat mal wieder eine neue Liste der “Spamphrasen & Begriffe” veröffentlicht und bietet diese kostenlos und unverbindlich unter http://www.mailworx.info/antispam zum Download an.

Englische, pornographische und medizinische Fachbegriffe wurden in die Liste erst gar nicht aufgenommen, da diese eh offensichtliche Spambegriffe sind und eigentlich jedem bekannt sein dürften in der Branche. Trotzdem kommt aus diesem Bereich immer noch der Hauptteil der Plage. Und das kann ich selbst bestätigen, denn auch bei mir machen diese immer noch den Hauptteil der Spammails aus.

Allerdings war ich dann doch etwas überrascht über die meist alltäglichen Begriffe, die in der Liste auftauchten.

Wie schon bei der ersten Spamanalyse führen die Worte “Schokolade” und “Hausfrau” die Liste an, gefolgt von scheinbar ebenso harmlosen Begriffen wie “privat”, “heiße” und “warten”. Wer also in seinem Newsletter, in diesem Sommer, empfahl, den “heißen Sommer” mit “kühlen Getränken” im “privaten Freundeskreis” zu genießen, hat wohl in die selbe Kerbe wie tausende andere geschlagen – und wurde dadurch nie gelesen!

Doch wie erkennt ein Spamfilter überhaupt eine Spammail ? Neben zahlreichen weiteren Kriterien bewerten Spamfilter das Vorkommen bestimmter Phrasen und Begriffe nach einem Punktesystem. Wird eine definierte Punkteanzahl überschritten so wird das E-Mail als Spam klassifiziert und je nach Einstellung entweder erst gar nicht zugestellt, oder mit einem besonderen Header bzw. einer Betreff-Erweiterung versehen. Somit wird es ausgefiltert, nicht zugestellt oder landet im Spam-Ordner.

Fazit:
Ich denke diese sehr interessante und aufschlussreiche Liste, dürfte vorallem für Versender von Email-Marketing und Newsletter interessant sein, denn die Vermeidung der Spamphrasen und Begriffe kann zu einer erfolgreicheren, spamfreien Zustellung der eigenen E-Mail-Kampagne beitragen.

Link: mailworx – Aktuelle Spamphrasen & Begriffe

Spam- und Virenabwehr im Exchange Server

Unerwünschte E-Mails und darin enthaltene Viren führen zu gravierenden Belastungen der Firmenserver und jedes einzelnen E-Mail-Empfängers. Eine zentrale Abwehr dieser Mails darf daher in keiner Firma fehlen. Tecchannel zeigt im ersten Teil seiner neuen Serie zu Exchange Server 2003 mögliche Gegenmaßnahmen durch den Einsatz von Blockierlisten auf.

Anfangs geht der Artikel auf viele Grundlagen und Hintergründe zum Thema Spam ein, wie:

- wie kommen die Spammer an die EMail-Adressen
- Warum werden Sie nicht erkannt ?
- Was sind offene SMTP-Relays
- Wie werden Mails über offene SMTP-Relays versendet

Anschliessend geht es an die Konfiguration des Exchange-Servers:

- Einrichten eines Verbindungsfilters auf dem virtuellen SMTP-Server
- Einsatz von Echtzeit-Blockierlisten und Reverse-DNS-Real-Time Block List(RBL)-Diensten
- Anpassen des Verbindungsfilters eines virtuellen SMTP-Servers mit einem RBL-Filter
- Aufzeigen der Grenzen der RBL-Filter (“False Positive” – ungewollte Filterung von echten Emails)

Hier gehts zum vollständigen Artikel tecchannel.de – Spam- und Virenabwehr mit Exchange, Teil I

Ein weiterer sehr interessanter Artikel zum Thema Spambekämpfung ist:
tecchannel.de – Grundlagen: Filtermethoden für Spam

Emailadresse vor Adress-Crawlern schützen

Als Webmaster und Homepage-Besitzer möchte man auf seiner Seite seine Emailadresse hinterlassen, damit Seitenbesucher mit dem Webmaster per Email Kontakt aufnehmen können.
Dies ist allerdings ein zweischneidiges Schwert, da diese veröffentlichten Emailadressen oft mit Spam-Mails bombatiert werden, nachdem sie veröffentlicht wurden.

Ursache hierfür ist:
Ähnlich wie die Suchmaschinen-Spiders (welche ja erwünscht sind, um die Seiten bekannt zu machen) werden die Seiten auch von sogenannten Email-Crawlers (Robots) besucht, die das Web durchstreifen und die Seiten nach Emailadressen durchsuchen und sie in ihre Datenbanken abspeichern. Die so gesammelten Emailadressen werden oft von Werbetreibenden, für ungewollte Rundmails (Spammails) missbraucht.

Um diese Entwicklung zu verlangsamen oder möglichst zu verhindern, kann man einen Trick anwenden, der unten erklärt wird.

Um seine Emailadresse vor den Crawlern zu verstecken, kann man Sie innerhalb eines Javascript-Blockes in seinen HTML-Code einfügen. Einfach folgenden Code-Schnipsel kopieren und die eigene Emailadresse in den Variablen name und domain anpassen.

<script language=”JavaScript”>
   var name = “geheim”;
   var domain = “meinedomain.de”;
   document.write(‘<a href=”mailto:’ + name + ‘@’ + domain + ‘”>’);
   document.write(name + ‘@’ + domain + ‘</a>’);
</script>

Die Emailadresse wird somit erst bei der Ausführung im Browser erzeugt. Im Browser sieht die Emailadresse wie immer aus. Sie kann auch verlinkt werden (mailto: ist auch kein Thema). Allerdings die Crawler schauen sich (bis jetzt) nur den Sourcecode der Seite an und erkennen die Emailadresse hier (noch) nicht, da hier ihr Mapping und ihre Regeln nicht greifen. Denn dort steht die Emailadresse noch nicht aufgelöst innerhalb des Javascript-Blocks.

Ich hoffe dies kann euch einige ungewollte Post ersparen :-)