Versionsverwaltung Subversion – Der CVS-Nachfolger ?

Subversion (SVN) ist eine Open-Source-Software zur Versionsverwaltung, die dem Klassiker CVS den Rang ablaufen könnte.

Da es viele Schwächen des in Softwareentwickler-Kreisen sehr beliebten Programms CVS behebt, wird Subversion oft als dessen Nachfolger bezeichnet. So versioniert Subversion auch Verzeichnisse, Kopien und Umbenennungen von Dateien sowie deren Metadaten einschließlich des “Execute Flags”. Commits, also das Einspielen von Änderungen in den gemeinsamen Quelltext, werden erst dann effektiv, wenn der gesamte Commit erfolgreich war. Revisions-nummern werden dabei per Commit, nicht pro Datei vergeben und mit entsprechenden Log-Nachrichten versehen. Operationen wie “Branching” und “Tagging”, die bei CVS mitunter sehr ressourcenintensiv sind, sollen in Subversion sehr “preiswert” vonstatten gehen.

Subversion wurde absichtlich von der Bedienung sehr ähnlich wie CVS gehalten. CVS-Umsteiger werden es deshalb zu schätzen wissen, dass man bei den meisten Befehlen lediglich das cvs durch svn ersetzen muss. Zusätzlich zu vielen neuen Features, werden fast alle Funktionen von CVS unterstützt.

Subversion hat das Zeug, um, in immer mehr Software-Projekten, Versionsverwaltungen wie RCS und CVS abzulösen.

Hier findet sich das Subversion Projekt: http://subversion.tigris.org/

Wie Jan Theofel in seinem Technik-Blog darauf hinweist, steht ein umfangreiches, englisches eBook zum Thema Subversion unter http://svnbook.red-bean.com/ zur Verfügung. Es liegt sowohl als HTML-Datei und als fast 300-seitige PDF-Datei vor.