Unentbehrliche Helfer für den Active Directory-Admin

Wie auch schon in Windows 2000 ist das Active Directory (AD) eine Schlüsselkomponente innerhalb des Windows 2003-Server . Das Active Directory dienst hierbei der zentralen Benutzer-, Computer- und Domänen-Verwaltung. Weil das Active Directory dementsprechend wichtig und umfangreich ist, kommt der Wartung des Active Directory eine sehr zentrale Rolle zu. Neben den allgemein bekannten Tools gibt es eine ganze Reihe von zusätzlichen Programmen, die das Leben des Administrators deutlich erleichtern können.

Microsoft liefert für ihr Active Directory nicht nur die beigepackten Verwaltungsprogramme mit, sondern hat auch weitere Administrations-Werkzeuge zu bieten. Leider sind diese Tools teilweise gut versteckt. Teilweise stecken sie in den Windows Support Tools, die sich auf der CD befinden, und zum Teil finden sie sich in den Tools des Windows Server Resource Kits, die man bei Microsoft herunterladen kann.

In einem Beitrag auf www.tecChannel.de kann man mehr erfahren, wo die Tools zu finden sind und wie man die wichtigsten Werkzeuge richtig nutzt.

Unter anderem werden folgende Tools vorgestellt:

- ADSI Edit – der leistungsfähige Low-Level-Editor für das Active Directory
- Dcdiag – Fehlersuche mit dem ultimativen Active Directory-Diagnosewerkzeug
- LDP – der grafische LDAP-Client für Zugriffe auf LDAP und Active Directory
- Replmon – Überwachungstool für die Active-Directory-Replikation im Active-Directory-Netz
- ADModify.Net – Export-, Import- und Änderungs-Werkzeug für das Active Directory
- IAdsTool – Scripting-Zugriff auf das Active Directory über C++

Quelle: www.tecChannel.de – Active Directory: Unentbehrliche Helfer für Admins

AutoHotkey: Windows-Aufgaben automatisieren

Heute habe ich mal wieder ein interessantes Tool gefunden:

AutoHotKey – Ein Tool zum Automatisieren und Steuern von nervigen und sich immer wieder wiederholenden Aufgaben.

AutoHotKey

AutoHotkey ist eine einfache, aber dennoch mächtige Hotkey-Scriptsprache für Windows mit eingebautem Makro-Editor “AutoScriptWriter”. Mit AutoHotKey kann man Arbeitsschritte entweder aufzeichnen und später auf beliebige Tastaturkürzel hin ausführen lassen, oder komplexe Aufgaben als Skripts installieren, die dann auch jederzeit zur Verfügung stehen.

Außerdem bietet das Programm eine Texterkennung, die Tastenkürzel zu Wörtern vervollständigen kann (Auto-Vervollständigung). Somit wird z.B aus “mfg” das nett gemeinte “Mit freundlichen Grüßen”, usw.

Die Dokumentation für das Open-Source-Programm ist sehr umfassend für eine Freeware – es gibt dazu auch ein deutschsprachiges Wiki und eine umfangreiche Sammlungen fertiger AutoHotkey-Skripte auf der Herstellerseite.

Sehr mächtig das Tool, alle Feinheiten habe auch ich noch nicht durchstiegen. ;-)

Links:
AutoHotKey -Homepage
Tipps zu Autohotkey – systemweit Autotexte und Makros nutzen

PortaPutty – Ein Putty für unterwegs

Für alle, die an verschiedenen Computern nicht auf ein zuverlässiges SSH-Tool verzichten können, aber auf den Rechnern selbst nichts installieren dürfen, hat Bryan L. Fordham eine Version, vom kostenlosen Windows und Unix-Telnet/SSH-Client PuTTY , für den USB-Stick erstellt.

Sein Kommentar: “portaPuTTY… stores all its information in files, not in the registry…”

Normal speichert PuTTY sämtliche Einstellungen in der Registry von Windows ab, so dass es zwar möglich ist PuTTY auf einem USB Stick zu installieren, allerdings verschwinden sämtliche Einstellungen jedesmal. portaPuTTY speichert die Einstellungen in einer Datei und so kann man ohne Probleme überall über SSH arbeiten und auf seine Server zugreifen.

Download und mehr Infos hier: Socialist Sushi

Erstell dir deinen eigenen Software KVM-Switch

Avi Dardik stellt auf seiner Seite ein nettes Tutorial vor, wie man sich selbst, recht leicht einen Software KVM-Switch bauen kann.

Die Abkürzung KVM steht hier für Keyboard, Video und Mouse. Ein KVM Switch ermöglicht es, mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Monitor zu steuern. Der Software-KVM-Switch fungiert als softwareseitige “Umschaltbox” zwischen den Rechnern.

Da ein Hardware KVM-Switsch für Avi Dardik zu teuer war, hat er sich nach Alternativen umgesehen und sich selbst einiges überlegt. Er verwendet hierfür nun als Basis ein TightVNC und einige tricky Tastatur-ShortCuts für FullScreen-Mode usw.

Aber schaut selbst:
Build your own software KVM switch
Cool script to compliment the software KVM solution

Das Wiki als Werkzeug im Unternehmen

Was ist eigentlich ein Wiki, woher kommt der Begriff und wie kann ein Wiki im Projektmanagement-Umfeld eingesetzt werden ?

Eine Wiki ist eigentlich nichts anderes als ein kleines Contentmanagement-System. Das Wort “Wiki” stammt von wikiwiki aus dem hawaiianischen und bedeutet soviel wie “schnell”. Die Inhalte eines Wikis, werden in spezieller Form direkt innerhalb einer Maske auf der Webseite erfasst. Das Besondere an einem Wiki besteht darin, dass die Seiten von jedem Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens leicht und schnell erfasst, geändert und ergänzt werden können. Jeder kann an den bereits erstellten Dokumenten mitschreiben, sein eigenes Wissen weitergeben und über die erfassten Inhalte mitdiskutieren.

Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia kennen viele, doch das Projekt, das hinter Wikipedia steht, und als dessen Basis fundiert, kennen nur wenige. Die MediaWiki-Software ist eine auf PHP und MySQL basierende und frei verfügbare Wiki-Implementierung, die nicht nur bei der Wikipedia-Website zum Einsatz kommt und sinn macht, sondern auch im Wissens- und Projektmanagement sinnvoll genutzt werden kann.

MS Project & Co sind bewährte Projektmanagement-Tools, allerdings bieten diese, derzeit noch keine vernünftige Plattform für die informelle Planung und den Austausch innerhalb einer Arbeitsgruppe. Beim Einsatz eines Wikis im Projektmanagement-Umfeld, kann das Wiki, die interne Kommunikation und Dokumentation innerhalb von Projektgruppen unterstützen und alle Projektmitglieder können sich mit Hilfe des Wikis somit auf dem aktuellen Stand des Projekts halten.

Meiner Ansicht nach, gehören Wikis, wohl zu den am meisten unterschätzten Werkzeugen für Wissens- und Projektmanagement in Unternehmen, da:

  • Wikis, das Wissen des Unternehmens online dokumentieren (zentraler Wissenspool)
  • Jeder von überall auf die Inhalte des Wikis zugreifen kann
  • Wikis inzwischen mittels WYSIWYG-Editor einfach zu bedienen sind, auch ohne große IT-Kenntnisse
  • in Wikis die Mitarbeiter Ihre eigenen Erfahrungen und Ideen beisteuern können
  • Wikis, als Ideen-Pool für neue Produkte, Dienstleistungen genutzt werden können

Das Beispiel für ein Wiki par excellence die Wikipedia: http://de.wikipedia.org

Und wer jetzt Lust bekommen hat, ein Wiki mal auszuprobieren, hier einige leistungsfähige Wiki-Engines:

Diese Wiki-Engines, sind alle ohne Lizenzkosten aus dem Internet zu bekommen und lassen sich alle recht schnell, auf einen Webserver installieren und einrichten.

Unix-Tools für Windows

Welcher Unix-Anhänger, wünscht sich nicht auch auf seiner Windows-Kiste, wenn er denn eine haben muss ;-) , die Möglichkeiten, die er von Unix/Linux her kennt.

Bei den cmd-Befehlen sieht das Windows-Betriebssystem ziemlich alt aus und kann hier mit Unix/Linux immer noch nicht mithalten.

Das ist allerdings schade, denn zum Beispiel kann man mit dem Tool “grep” sehr schnell Logdateien nach relevanten Einträgen durchsuchen. Auch das manipulieren und analysieren von Textdateien ist unter Unix/Linux um einiges leichter. Solche Tools wünscht man sich auch auf der Windows-Kiste.

Aber dem kann abgeholfen werden, denn es gibt eine komplette Programmsammlung der von Unix gewohnten Helfer zum Nachrüsten für Windows.

Die Programme “GNU utilities for Win32″ gibt es auf unxutils.sourceforge.net.

Ein weiterer Vorteil dieser Tools ist, dass sie eigenständige EXE-Dateien sind, die ohne weitere DLL’s laufen und somit bestens in Login-Scripts und Batch-Dateien verwendet werden können. Allerdings sollte für die Scripts immer der komplette Pfad angegeben werden, da es einige Befehle auch unter DOS gibt.

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