Command-Line-Fu – The best UNIX commands on the web

Heute bin ich auf der Seite Station 9.111 auf eine interessante Sammlung für alle Konsolenfreunde gestoßen.

Die Seite nennt sich Command-Line-Fu und bietet eine riesige Sammlung an gesammelten Unix-Commands, die für jeden Unix- und Linuxfan das Herz höher schalgen lässt und für Ihn sehr nützlich sein sollte.

So beschreibt sich Command-Line-Fu selbst:

Command-Line-Fu is the place to record those command-line gems that you return to again and again.

Delete that bloated snippets file you’ve been using and share your personal repository with the world. That way others can gain from your CLI wisdom and you from theirs too. All commands can be commented on and discussed – digg-esque voting is also encouraged so the best float to the top.

Was ich auch sehr sinnvoll finde, ist dass, auch alle zur Verfügung gestellten Kommandos kommentiert und diskutiert werden können. Somit eine echte Seite zum Mitmachen…

An alle Unix- und Konsolenfreunde: Command-Line-Fu könnte eine Seite für euch sein!

In welcher Linux-/Unix-Shell bin ich gelandet?

Mir ist diese Fragestellung vor kurzem selbst an einer AIX-Maschine passiert.

  • In welcher Linux-/Unix-Shell bin ich gelandet?
  • Welche Unix-Shell läuft auf der Maschine?

Wer sich dies auch schon einmal gefragt hat, für den habe ich heute einen kleinen Tipp gefunden:

Mittels Eintippen am Shell-Prompt:


$ echo $SHELL
/bin/bash

bekommt man die zweite Zeile präsentiert, welche Auskunft gibt, welche Shell aktiv ist.

Die $SHELL-Variable wird automatisch beim Öffnen der Kommandozeile gesetzt und liefert den kompletten Pfad zur Shell an der wir angemeldet sind zurück.

Übliche Werte sind zum Beispiel:

  • /bin/sh – Bourne shell
  • /bin/bash – Bourne Again shell
  • /bin/csh – C shell
  • /bin/ksh – Korn shell
  • /bin/tcsh – TC shell
  • /bin/zsh – Z shell

gefunden bei Life After Coffee

UNIX-Toolbox – Nützliche Sammlung von Unix-Linux-BSD-Befehlen

Eine ausführliche Sammlung von Unix-, Linux- und BSD-Befehlen mit Syntax-Beispielen und kurzer Erklärung findet Ihr in der UNIX-Toolbox.

Diese kompakte Referenz ist vorrangig für erfahrene User gedacht die sich schon mal mit dem entsprechenden Themen Unix, Linux und BSD auseinandergesetzt haben und Ihr Gedächtnis mal wieder etwas auffrischen möchten, oder sich einfach als Gedankenstütze Ihr Unix-Wissen als HTML-Seite oder PDF-Booklet ablegen möchten.

Bei der HTML-Seite handelt es sich um eine einzelne Seite, die sich auch einfach lokal speichern lässt. Per Anker-Tags springt man sehr einfach zu den einzelnen Kapiteln. Außerdem gibt es auch eine PDF-Version zum Ausdrucken, mit der sich ein schönes Booklet mit Unix-Wissen erstellen lässt. Der perfekte Linux- und Unix-Begleiter für vergessliche Köpfe.

How To Look Like A UNIX Guru

Alle, die sich die nächste Zeit ein wenig mehr mit Unix und Linux beschäftigen wollen, sollten sich folgende Seite mal anschauen:

UNIX is an extremely popular platform for deploying server software partly because of its security and stability, but also because it has a rich set of command line and scripting tools. Programmers use these tools for manipulating the file system, processing log files, and generally automating as much as possible.

If you want to be a serious server developer, you will need to have a certain facility with a number of UNIX tools; about 15. You will start to see similarities among them, particularly regular expressions, and soon you will feel very comfortable. Combining the simple commands, you can build very powerful tools very quickly–much faster than you could build the equivalent functionality in C or Java, for example.

This lecture takes you through the basic commands and then shows you how to combine them in simple patterns or idioms to provide sophisticated functionality like histogramming. This lecture assumes you know what a shell is and that you have some basic familiarity with UNIX.

How To Look Like A UNIX Guru

via: vowe.net – How To Look Like A UNIX Guru

find – Finden unter Linux/Unix

Thomas Schramm vom tuxpost-Blog hat eine sehr interessante Kurzübersicht zum Thema “Searching with find” auf linux.com gefunden. Hierbei geht es um die mächtigen Fähigkeiten und die, für den Benutzer, nicht so leicht zu merkende Syntax des Linux/Unix-Befehl find.

The find command is one of the darkest and least understood areas of Linux, but it is also one of the most powerful. The biggest problem with find is that it has more options than most people can remember — it truly is capable of doing most things you could want.

Quelle: linux.com – Searching with find

via: tuxpost-Blog – Die Wunderwelt des find-Kommandos

Unix – Bitte nicht aufhängen – nohup

Gelegenheitsadministratoren aus dem Windows-Umfeld dürfte der Unix-/Linux-Befehl nohup (no hang up) wenig sagen. Unter Unix benötigt man das Kommando nohup, um Prozesse im Hindergrund laufen zulassen, auch wenn man das ausführende Shell-Fenster schliesst. Somit läuft ein Prozess mittels nohup ähnlich, wie dies auch für Unix-Demons und unter Windows für die Windows-Dienste gilt.

Hier ein einfaches Beispiel für einen nohup-Aufruf:

nohup bin/runProgram.sh &

Durch den Aufruf mit nohup wird das Programm von SIGHUP nicht mehr beendet, und man kann sich problemlos aus der ausführenden Shell ausloggen. Wichtig ist auch noch, dass nach absetzen des Befehls das Terminal für Ausgaben nicht zur Verfügung steht. Die Ausgabe des Prozesses, die normalerweise auf dem Terminal angezeigt wird, wird nun in die Datei nohup.out umgeleitet. Falls dies nicht gewünscht ist, können STDOUT und STDERR über eine Named Pipe auch in andere Log-Dateien umgelenkt werden.

Aufruf mittels nohup und umleiten der Ausgabeströme:

nohup bin/runProgram.sh 1>/var/log/out.log 2>/var/log/err.log &

Man sieht, dass das Kommando nohup zwar ein praktisches Progrämmchen ist – allerdings mit einigen Ecken und Kanten, die es beim Einsatz zu beachten gilt.

Die Zeitschrift iX hat hierzu einen sehr interessanten Beitrag veröffentlicht, in dem der nohup-Befehl unter Unix nochmals vorgestellt und auf evtl. Probleme und Lösungsmöglichkeiten hingewiesen wird.

Link: iX – Für Langläufer

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