Virtuelle Desktops: Die besten Lösungen im Überblick

Virtualisierungslösungen simulieren einen PC innerhalb eines Betriebssystems. So können verschiedene Betriebssysteme mitsamt Anwendungen unter dem Host-OS installiert werden. Die ZDNet-Redaktion stellt in einem Artikel die leistungsfähigsten Desktop-Lösungen vor und gibt einen guten Überblick über die zur Zeit möglichen Desktop-Virtualisierungen. Hierbei geht ZDNet auf folgende Desktop-Virtualisierungssysteme ein: Virtualbox, Vmware Workstation, Virtual PC, QEMU und Parallels Desktop.

Profi-Virtualisierung mit VMware Server unter Linux

Bisher war die Hardware-Konsolidierung mittels einer Virtualisierungs-Software eine kostenspielige Angelegenheit. Dies hat sich glücklicherweise mit der frei verfügbaren Version von VMware Server gründlich geändert.

Siehe auch meinen Artikel “Kostenlose Versionen von Virtual PC 2004 & VM-Server 1.0″

Eine Konsolidierung bietet sich in einem Unternehmen für zahlreiche Server an, da diese oft zu unterschiedlichen Zeiten Lastspitzen aufweisen. Durch die Konsolidierung der Serverlandschaft kann sich auch der Admin sehr viel Zeit und Kosten sparen, da er hierdurch weniger Plattformen zu managen hat.

Ein weiteres Einsatzgebiet für den VMware-Server sind die verschiedensten Testsysteme. Mittels des VMware-Servers lassen sich unterschiedliche Konfigurationen und Betriebssysteme mit der Virtualsierungs-Software aufsetzen und testen, ohne jeweils eine komplette Hardware-Plattform hierfür vorsehen zu müssen.

Ein Anwendungsfall für mich ist zum Beispiel das Testen von Web-Applikationen mit neuen Browserversionen. Da man auf einem Rechner normalerweise nur immer eine Version eines Browsers installieren kann, hilft hier die Virtualisierung extrem weiter, da man hier die Web-Applikation, mit den unterschiedlichsten und auch neuesten Browsern wie z.B. den demnächst erscheinenden Internet Explorer 7, testen kann.

Es gibt allerdings auch eine Hürde, die es zu Überwinden gibt, denn um den VMware Server optimal nutzen zu können, ist ein gewisses Know-How unerlässlich.

Die wichtigsten Grundlagen für den VMware Server unter Linux, angefangen von der Installation, über Einrichtung und Verwaltung von virtuellen Maschinen bis hin zur Rechtevergabe, liefert ein Workshop „Profi-Virtualisierung kostenlos: VMware Server unter Linux“ von tecChannel.de.

Kostenlose Versionen von Virtual PC 2004 & VM-Server 1.0

Es tun sich was auf dem hart umkämpften Markt für Virtualisierungslösung. Die Konkurrenz wird durch die erstarkten Virtualisierunglösungen auf Linux-Basis (XEN, OpenVZ, Virtual Iron usw.), und die Rivalenkämpfe der beiden großen Virtualisierungssoftware-Anbieter VMware und Microsoft nicht weniger.

Heute haben sowohl VMWare, als auch Microsoft für Neuigkeiten gesorgt. Ob dies Zufall war ?

Hier zu den Fakten:

Die neue Version von VMwares kostenloser Virtualisierungssoftware für Server ist nun in der Version 1.0 erschienen. Der VMware Server erlaubt die Partitionierung physischer Server in verschiedene virtuelle Server und unterstützt verschiedene 32- und 64-Bit-Betriebssysteme.

Der VMware Server eignet sich für die Partitionierung und Verwaltung gemischter Systemumgebungen in kleinerem Rahmen und soll Einsteiger ansprechen.

Die fertige Version bietet unter anderem die Möglichkeit, Snapshots der Systeme im Hintergrund zu speichern und wiederherzustellen. Außerdem gibt es eine experimentelle Unterstützung für Zwei-Wege-Virtual-Symmetric-Multiprocessiong (Virtual SMP), mit der sich einer virtuellen Maschine zwei virtuelle Prozessoren zuweisen lassen.Die virtuellen Hardware-Komponenten lassen sich konfigurieren, wobei serielle und parallele Schnittstellen, DVD-ROM-Treiber sowie Sound-Treiber automatisch erkannt werden sollen. Letzteres funktioniert allerdings nur unter Linux.

Die Software unterstützt die x86-Standard-Hardware samt Intels Vanderpool Virtualisierungstechnik (VT) mit Linux und Windows als Host-Betriebssystem sowie Linux, Netware, Solaris und Windows als Gast-Betriebssystem, jeweils inklusive deren 64-Bit-Varianten.

Zusätzlich verträgt sich VMware Server mit allen von VMware Workstation 5.5 und VMware GSX Server 3.2 unterstützten Systemen.

Der kostenlose VMware Server steht ab sofort zum Download unter vmware.com bereit. Die zum Betrieb notwendige, kostenlose Seriennummer erhält man nach einer Registrierung bei VMware.

Quelle: Golem.de – Kostenloser VMware Server 1.0 ist fertig

Zeitgleich hat hat auch Microsoft bekannt gegeben, dass Sie Ihre Virtualisierungssoftware für Windows 2000 und XP, den Virtual PC 2004, kostenlos an die Benutzer abgeben will.

Virtual PC 2004 erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Windows-Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einzusetzen. Das kostenlose Virtual PC 2004 enthält bereits das Service Pack 1.

Virtual PC 2004 arbeitet auf Systemen mit Windows 2000, XP Professional oder XP Tablet PC Edition. Als Gastbetriebssysteme unterstützt Microsoft MS-DOS 6.22, Windows 95, 98, 98 Second Edition, Millennium, NT Workstation 4.0 mit Service Pack 6 oder höher, 2000, XP Home und Professional Edition, OS/2 Warp Version 4 mit Fix Pack 15 sowie OS/2 Warp Convenience Pack 1 und 2.

Microsoft stellt Virtual PC 2004 für Windows 2000, XP Professional und die XP Tablet PC Edition ab sofort im Paket mit dem Service Pack 1 kostenlos unter anderem in deutscher Sprache zum Download bereit.

Quelle: Golem.de – Virtuell und spendabel – Microsofts Virtual PC 2004 gratis

Offiziell wird vom Microsoft Virtual PC 2004 zwar kein Linux supported, aber laufen sollte es auf dem Virtual PC 2004 inoffiziell aber trotzdem. ;-)