Ansätze für die Webservice-Integration – REST oder SOAP?

Heute existieren mit REST und SOAP, zwei Ansätze zur Integration von Softwaresystemen mit Webservices, die beide sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen. Um hier etwas mehr Licht in das Dunkel der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Webservice-Technologien zu bringen, hat die Firma akquinet, eine Ausgabe Ihres Java/SAP Newsletters, diesem Thema gewidmet.

Der Newsletter beschreibt die unterschiedlichen Ansätze von REST und SOAP und will hierbei eine Hilfestellung bei der Entscheidung für eine der beiden Technologien, oder einer der aufgezeigten Alternativen (JSON und YAML), bieten.

Außerdem, bietet der Newsletter auch eine gute Einführung in das Webservice-Thema.

Für mich war der Java/SAP-Newsletter so interessant, dass ich ihn gleich mal abonniert habe.

Link: akquinet-Newsletter – REST oder SOAP: Welchen Weg zu Web-Services

SOA-Werkzeuge: Kommerzielle und Open Source Tools

Für die Umsetzung von serviceorientierten Geschäftsanwendungen bieten kommerzielle Software-Hersteller wie IBM, SAP und BEA leistungsfähige Tools an. Alternativ lässt sich aber auch mit Open-Source-Werkzeugen eine Plattform für SOA-Anwendungen zusammenstellen.

SOA ist in erster Linie ein abstraktes IT-Konzept, das mit konkreter Software zunächst wenig zu tun hat. Das Erstellen einer SOA-Anwendung erfordert allerdings eine Vielzahl an Technologien. Dazu gehören zum Beispiel ein Enterprise Service Bus, eine Prozess-Engine, eine Regel-Engine, Unterstützung von SOAP-Webdiensten und vieles mehr.

Kommerzielle Software-Hersteller wie IBM oder SAP und SOA-Spezialisten wie BEA nehmen für sich in Anspruch, im Bereich SOA eine führende Rolle zu spielen und über ausgereifte Produkte zu verfügen. Aber auch im Open-Source-Segment gibt es eine Reihe von Tools, die für den SOA-Einsatz in Frage kommen.

TecChannel präsentiert in einer SOA-Artikelreihe, die wichtigsten SOA-Werkzeuge und erläutert vor allem die spezifischen Vor- und Nachteile der einzelnen Implementierungen.

Serviceorientierte Architektur auf die leichte Art

Einen sehr interessanten Artikel von Wolfgang Pleus über die Realisierung einer serviceorientierten Architektur auf der Basis von OpenSource-Komponenten habe ich heute im aktuellen JavaMagazin 08/2007 gelesen.

Wolfgang Pleus stellt in seinem Artikel anspruchsvolle SOA-Bausteine aus dem Open-Source-Bereich vor, die mangels Marketingbudget, im SOA-Markt noch nicht sofort neben den etablierten kommerziellen Anbietern wahrgenommen werden, aber trotzdem bereits zufriedenstellend ausgereift sind und die komplette Serviceorientierte Architektur (außer Tracking- und Monitoring) abbilden können.

Folgende Bausteine bilden eine SOA-Infrastruktur:

  • Der Enterprise Service Bus (ESB) dient der Entkopplung von Services und der Vermittlung. Im Artikel dient Apache ServiceMix als Enterprise Service Bus.
  • Das Business Process Management (BPM) dient der Abbildung von Geschäftsprozessen. Für diesen Bereich wurde Apache ODE (Orchestration Director Engine) im Artikel vorgestellt. Apache ODE dient hier als Laufzeitumgebung für die Business Process Execution Language (BPEL) mit der Web Services aufgerufen, Messages gesendet und empfangen und Daten bearbeitet und Fehler behandelt werden können. Inzwischen ist das Apache ODE-Projekt auch zu einem sogenanntes Apache Top Level Projekt aufgestiegen.
  • Die Rule Engine erlaubt die Einbeziehung von fachlichen Regeln in die Prozesse und wird für die dynamische Anpassung von Regeln verwendet. Als Rule Engine wurde im Artikel JBoss Drools vorgestellt.
  • Die Registry und das Repository dienen der Verwaltung von Artefakten. Hierfür wurde der OpenSource Baustein Apache jUDDI verwendet.
  • Das Identity Management dient der Authentifizierung, Autorisierung, Single Sign-On. Genutzter Baustein Internet 2 Shibboleth.
  • Das Health Tracking/Activity Monitoring (BAM) dient der Überwachung der einzelnen Komponenten. Hierfür gibt es zur Zeit noch keine freie Alternative.

Mit den oben aufgezeigten Komponenten lässt sich schon heute eine 100-prozentige OpenSource-basierte und standardkonforme SOA-Infrastruktur realisieren und stellt vielleicht eine Alternative, zu meist auch proprietären komerziellen Lösungen dar.

Leider steht für den Entwicklungsprozess noch kein freier BPEL-Designer zur Verfügung. Allerdings gibt es mit Netbeans 5.5 inkl. Enterprise Pack und dem Eclipse BPEL-Designer-Plugin bereits zwei vielversprechende Entwicklungsumgebungen.

Der komplette Artikel steht auch online auf den Seiten des JavaMagazins zur Verfügung. Vielleicht für den ein oder anderen, der sich mit diesem Thema näher beschäftigt möchte, einen Blick wert.

Quelle: JavaMagazin – SOA auf die leichte Art

Kostenloser Online-Speicher mit 5 GByte bei Xdrive

Einen interessanten Online-Speicher möchte AOL ab September kostenlos seinen Internet-Benutzern bereitstellen. Der von AOL im August 2005 übernommene Xdrive-Dienst, der bisher kostenpflichtig war, soll am September 2006 kostenlos zur Verfügung stehen. Der Dienst umfasst in seiner kostenlosen Variante 5GB, was ja nich ganz ohne ist. Hiermit möchte AOL wahrscheinlich Marktanteile auf dem Markt für Webdienstleistungen zurück erobern.

Die Internetbenutzer können Dateien über Xdrive bequem mit anderen Nutzern teilen und diesen den Zugriff auf ausgewählte Informationen bereitstellen. Außerdem lässt sich der Xdrive-Speicher für Backup-Zwecke nutzen, indem auf Wunsch sogar zeitgesteuert Daten-Backups vorgenommen werden.

Auch der Datentransfer soll einfach von der Hand gehen. Per Drag-And-Drop können Daten zwischen der lokaler Festplatte und dem Online-Speicher verschoben werden.

Einzige Voraussetzung für den Zugriff, sind eine nicht zu langsame Internetverbindung und ein AOL/AIM-Account. Dieser ist allerdings auch kostenlos erhältlich, somit fallen erstmal keine Kosten an, wenn man sich mit den 5GB-Datenvolumen zufrieden gibt. Es soll aber auch eine kostenpflichtige Variante veröffentlicht werden, allerdings steht hierfür noch kein Preis fest.

Also ich werde mir den Dienst mal zu Gemüte führen und diesen mal testen und dort einige Dokumente (Dokus, APIs, Cheat-Sheets usw.) mal probehalber ablegen, auf die ich öfters Zugriff benötige.

Quelle: Golem.de – Gratis: Online-Speicher mit 5 GByte

Blogscout relauncht seinen Counter

Nachdem der Juli, ja als “Juli ist Reparatur-/Wartungsmonat!” beim kostenlosen Blogscout-Counter ausgerufen wurde, da der Counter durch die massive Akzeptanz in der Blogger-Gemeinde unter Performance-Problemen litt, ist nun Ende Juli, eine überarbeitete, in ein neues ansprechendes Design gepackte neue Version erschienen.

Hier ein aktueller ScreenShot meines Accounts beim Blogscout-Counters:
Anzeige der Suchanfragen im neuen Blogscout-Counter

Tag-Wolke im neuer Blogscout-Counter

Auch die Features des Counters können sich sehen lassen und wurden massiv erweitert.

Wer sich einen Überblick über die Features verschaffen möchte, kann sich folgenden Artikel mal näher anschauen: Blogscout.de – Von alten Zöpfen und neuen Funktionen

Hier kommt Ihr zum überarbeiteten Blog-Counter von Blogscout.de

Freemailer von Microsoft und Google für die eigene Domain

Sowohl Google, als auch Microsoft haben einen kostenlosen Freemailer für Firmen und Domaininhaber vorgestellt. Die Anwender greifen hierbei auf die bereits allgemein bekannten Leistungen der beiden Freemail-Provider zurück.

Firmen und Domaininhaber können damit unter ihrer eigenen Domain E-Mail-Funktionen bereitstellen, ohne spezielle Software installieren oder Hardware anschaffen zu müssen, da alles über die E-Mail-Plattform von Google und Microsoft läuft. Auch Microsoft hat seinen Speicherplatz in den Postfächern auf 2 GigaByte aufgestockt. So stehen 2 GByte Speicherplatz sowie die üblichen Gmail-Funktionen zur Verfügung. Wo der Google-Dienst noch im Beta-Test ist, hat Microsoft schon vorgelegt, denn der Microsoft-Dienst Windows Live Mail ist bereits final.

Was man allerdings immer berücksichtigen muß bei diesen kostenlosen Diensten ist, dass man teils auch sehr sensible Firmendaten, die in Mails vorhanden sind, über das externe Email-Hosting evtl. preis gibt. Dies ist nicht jedermanns Sache.

Außerdem benötigt der Domain-Eigentümer Zugriff auf den MX-Record (MX = “Mail Exchange”) im DNS-Eintrag seiner Domain. Dort sind die Mail-Server eingetragen, welche die Mail zustellen sollen. Wer sich dafür interessiert, unter Windows beispielsweise lässt sich dieser Eintrag für jede Domain mit dem Kommandozeilenbefehl:

nslookup -querytype=MX meinefirma.de 

abfragen.

Leider wird nicht allen Domaininhabern dieser Zugriff auf die MX-Einträge gewährt, denn der Zugriff auf die DNS-Einträge werden vom Hoster nicht gerne aus seinem Hoheitsgebiet herausgegeben. Dies sollte man vielleicht bei der Wahl des nächsten Hosters mitberücksichtigen.

Quelle: Golem.de – Webmailer von Microsoft und Google für eigene Domains

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