PortaPutty – Ein Putty für unterwegs

Für alle, die an verschiedenen Computern nicht auf ein zuverlässiges SSH-Tool verzichten können, aber auf den Rechnern selbst nichts installieren dürfen, hat Bryan L. Fordham eine Version, vom kostenlosen Windows und Unix-Telnet/SSH-Client PuTTY , für den USB-Stick erstellt.

Sein Kommentar: “portaPuTTY… stores all its information in files, not in the registry…”

Normal speichert PuTTY sämtliche Einstellungen in der Registry von Windows ab, so dass es zwar möglich ist PuTTY auf einem USB Stick zu installieren, allerdings verschwinden sämtliche Einstellungen jedesmal. portaPuTTY speichert die Einstellungen in einer Datei und so kann man ohne Probleme überall über SSH arbeiten und auf seine Server zugreifen.

Download und mehr Infos hier: Socialist Sushi

Windows PowerShell – Next Generation Command Line Scripting

Windows PowerShell ist die neue Scripting-Sprache und task-basierte “Command Line Shell” von Microsoft, die ab heute als erster Release Candidate zum Download angeboten wird. Die PowerShell soll vor allem Systemadministratoren bei Ihren täglichen Arbeiten helfen. Mit über 130 Standard Utilities (“cmdlets” genannt) soll die neue Shell dem Admin bei den alltäglichen Administrationsaufgaben, wie Arbeiten an der Registry, den Windows-Diensten, den Windows-Prozessen, der Windows Management Instrumentation(WMI) und so weiter, helfen.

Mit Hilfe der Windows PowerShell lassen sich Abläufe jeder Art bequem steuern und automatisieren, sowohl interaktiv auf der Kommandozeile als auch im Rahmen eines Skripts. Aber anders als bei den Unix-Pendants wie bash oder ksh verarbeiten die PowerShell-Befehle nicht ausschließlich Zeichenfolgen, sondern Objekte. Dies ermöglicht es dem Entwickler auf sämtliche Objekte des .NET-Framework 2.0 zuzugreifen. Diese Funktionsvielfalt lässt sich darüber hinaus um eigene Objekte und Methoden erweitern, und zwar in jeder Sprache, die sich an die .NET-Spezifikation CLS (Common Language Specification) hält, etwa C#, Visual Basic .NET oder Managed C++.

Die bisher unter dem Codenamen Monad entwickelte Windows-Shell PowerShell soll im zweiten Halbjahr 2006 kostenlos als Download bereitstehen. Der Release Candidate 1 von PowerShell kann bereits jetzt ausprobiert und heruntergeladen werden. Verfügbar wird die PowerShell für x86-, x64- und ia64-Prozessoren sein, wobei als einzige Vorraussetzung das .NET Framework 2.0 installiert sein muß.

Unterstützte Betriebssysteme:
Windows Server 2003; Windows Server 2003 R2 (32-Bit x86); Windows Server 2003 Service Pack 1; Windows Vista; Windows XP; Windows XP Service Pack 1; Windows XP Service Pack 2

Also ich bin schon sehr gespannt auf dieses neue Administrations-Tool, da es meiner Ansicht nach sehr viele nützliche Ansätze für Windows-Administratoren und -Entwickler bietet.

Weitere Infos:
Microsoft Windows PowerShell-Website
Golem.de – Microsoft überarbeitet seine Admin-Werkzeuge

Microsoft stellt Virtual Server 2005 R2 kostenlos zum Download

Nun zieht auch Microsoft mit seiner Virtualisierungssoftware Virtual Server 2005 nach und veröffentlicht diese kostenlos. Zuvor hatte auch schon VMWare sich im Februar der Konkurrenz durch Microsoft und den verschiedenen Virtualisierunglösungen auf Linux-Basis (XEN, OpenVZ, Virtual Iron usw.) gebeugt und bot seinen VMWare-Server bereits in einer kostenlosen Beta-Version an. Die finale Version des VM-Ware-Servers soll im Laufe der ersten Jahrshälfte 2006 erscheinen.

Aber zurück zum Microsoft Virtual Server:

Der Virtual Server 2005 läuft auf den Windows-Server-Editionen, als auch auf einem Windows XP SP2. Microsoft unterstützt den Virtual Server unter XP allerdings nicht für den produktiven Einsatz.

Die kostenlose Enterprise Edition nutzt bis zu 32 physikalische Prozessoren und läuft nativ auf x64-Systemen. Desweiteren profitiert der Microsoft-Server vom Hyperthreading der Intel-Prozessoren. Die Virtualisierungstechniken von AMD und Intel kann der Virtual Server leider noch nicht nutzen. Dieses Feature soll im Service Pack 1 der Virtualisierungssoftware nachgeschoben werden.

Als Gastsysteme können sowohl Windows-Betriebssystem, als auch verschiedene Versionen von Suse und Red Hat Linux verwendet werden.

Der Microsoft Virtual Server 2005 R2 steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: Golem.de

Windows-History – Back to the roots

Back to the roots von Windows heisst es heute Leute…

Vor kurzem feierte Windows ja seinen 20. Geburtstag. Wer schon immer mal etwas mehr über die Geschichte des Windows-Betriebsystems wissen wollte sollte sich mal die Seite www.winhistory.de anschauen.

Die Jungs von www.winhistory.de haben hier, auf dieser Seite, sehr viele interessante Details, über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Windows-Betriebssystems zusammengetragen.

Dies beginnt mit, der vielen unbekannten, Windows-Version 1.0x und endet derzeit beim aktuellen WindowsXP/2003.

Das virtuelles Museum für Windows zeigt hierbei die vollständige Historie aller je von Microsoft auf dem Markt gebrachten Windows-Versionen auf, und setzt die eine oder andere Erinnerung an die alten Windows-Versionen wieder frei. Da schwelgt man als Computerhase auch schnell wieder in Erinnerungen, wenn man die alten Screenshots wieder sieht.

Es ist echt informativ diese Seite zu besuchen, auch wenn man das ein oder andere dieser Betriebssysteme selber kennen gelernt hatte, entdeckt man einiges, was man doch noch nicht wusste!

Sehr interessant sind außerdem auch die Experimente der winhistory.de-Crew, bei denen Sie gezeigen, was man alles aus seinem alten Rechner noch rausholen kann und dass auch aktuelle Windows-Versionen noch auf eigentlich museumsreifen Rechnern laufen können! Ein Paradebeispiel ist z.B. dass man WindowsXP auf einem PC mit 16MHz Taktfrequenz und 20MB Arbeitsspeicher zum laufen gebracht hat!

Unix-Tools für Windows

Welcher Unix-Anhänger, wünscht sich nicht auch auf seiner Windows-Kiste, wenn er denn eine haben muss ;-) , die Möglichkeiten, die er von Unix/Linux her kennt.

Bei den cmd-Befehlen sieht das Windows-Betriebssystem ziemlich alt aus und kann hier mit Unix/Linux immer noch nicht mithalten.

Das ist allerdings schade, denn zum Beispiel kann man mit dem Tool “grep” sehr schnell Logdateien nach relevanten Einträgen durchsuchen. Auch das manipulieren und analysieren von Textdateien ist unter Unix/Linux um einiges leichter. Solche Tools wünscht man sich auch auf der Windows-Kiste.

Aber dem kann abgeholfen werden, denn es gibt eine komplette Programmsammlung der von Unix gewohnten Helfer zum Nachrüsten für Windows.

Die Programme “GNU utilities for Win32″ gibt es auf unxutils.sourceforge.net.

Ein weiterer Vorteil dieser Tools ist, dass sie eigenständige EXE-Dateien sind, die ohne weitere DLL’s laufen und somit bestens in Login-Scripts und Batch-Dateien verwendet werden können. Allerdings sollte für die Scripts immer der komplette Pfad angegeben werden, da es einige Befehle auch unter DOS gibt.

mTAIL – Die Windows-Alternative zum Linux Kommando tail -f

Heute möchte ich das Tool mTAIL vorstellen. Ein kleines aber sehr nützliches Utility unter Windows.

Was ist mTAIL ?

mTAIL ist eine Applikation auf Windows32, das analog zum Linux tail -f Kommando funk- tioniert. Der Zweck von mTAIL ist es, Veränderungen in einer Textdatei (z.B. Hinzufügungen von neuen Logeinträgen) “in der Realzeit” anzuzeigen. Dieses Programm ist somit eine Windows Alternative für das aus Linux bekannte und geliebte tail -f.

Das Programm ist sehr hilfreich bei der Webentwicklung, da man hier die aktuellen Ausgaben seiner Debug- und Log-Files immer im Blick behalten kann.

Die neueste mTAIL-Version findet man hier http://ophilipp.free.fr/op_tail.htm.

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